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Die Europäische Akademie für psychosoziale Gesundheit - Fritz Perls Institut bietet berufsbezogene wissenschaftliche Weiterbildungen bzw. Ausbildungen im psychosozialen Bereich an. Mehr Informationen hier...
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Behandlungs- und Supervisionsjournale


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Ausgabe Zugriffe
Grube-Thielker Astrid: Behandlung einer Alkoholabhängigkeit und einer Anpassungsstörung…, 01.2012 3294
Grund Oliver: ..stationären Therapie bzw. Theragnostik.. türkisch stämm. drogenabh. Mannes, 07.2010 3581
Gspahn Gertraud: Therapieprozess einer Klientin m.einer Suchtm.abhäng. u.Persönlichkeitsst., 06.2010 3434
Gutgesell U.: Neu-Orientierung! Suche neuer beruflicher/persönlicher Lebensperspektive …, 08.2014 31
Haak Ines: Integrative Therapie einer polymorbiden Patientin im Rahmen einer ganztägig…, 26.2011 2619
Halter T.: Alkoholabhängiger, politoxer Klient - histrionische Persönlichkeitsstruktur, 28.2011 89
Hassolt Werner: Motivationsbehandlung …einer alkoholabh.Klientin… Integrativ. Suchttherapie, 15/2010 3125
Hauck Monika, Neuwied: Die ambulant-poststationäre Rehabilitation... 01.2010 3663
Hebel D.: Suchtmittelabhängigkeit - Fokus auf zweiten Weg der Heilung und Förderung …, 06.2017 171
Hellfritzsch Nicole: Behandlung eines crystalsüchtigen Jugendlichen, auf Basis der …, 01.2015 1067
Hesselmann Ute: Entwicklung und Realisierung eines Projektes mit Patienten im Rahmen…, 03.2016 Su 724
Hirner St.: Integrative Ansatz in der psychosozialen Begleitung - Opiatabhängiger…, 17.2012 115
Hoffmann Petra: Motivationsbehandlung – Jugendlicher – Vier Wege der Heilung und …, 06.2012 3260
Holling A..: Behandlung einer Patientin mit einer Posttraumatischen Belastungsstörung…, 18.2016 155
Huwig-Gross Anne: „Standhalten statt flüchten“ …Persönlichkeitsstörung … Rehabilitation, 06.2011 3815
Jezewski Katja, Einbeck: Behandlung einer Polytoxikomanen mit PTBS und Essstörung, 03.2003 4263
Jordan Barbara: Integrative Integrative Therapie in der Behandlung einer Patientin mit …, 12.2012 2285
Jäckle Sabine: Integrative Beratung eines alkoholabhängigen Mannes in einer ambulanten…, 20.2010 3060
Kadur Ramona: Integrative Behandlung einer Abhängigkeit durch Suchtmittelmissbrauch …, 16.2010 3251
Karthaus S.: Cannabiskonsumierende Klientin -erlebnispädagogische Arbeit - tiergestützt…, 06.2013 96
Kast Esther: Supervisorische Begleitung einer Pfarrerin bei der Vor- und Nachbereitung…, 04.2013 2034
Kaufhold-Diekmann V.: Stationäre Entwöhnungsbehandlung - Darstellung Einzelgespräche …, 18.2012 97
Kilian Martin: Integr.Therapie...Cannabis- und Amphetaminabhängigkeit…ADHS im Erwachsenen.., 04.2010 3957
Kirchschlager-Faßler P.: Herr Trandi auf dem Weg in sein selbstbestimmtes Leben …, 11.2016 212
Klar Stefan: Integrative Musiktherapie – Integrative Soziotherapie Therapeutische…, 14.2011 3920
Klyueva Dr. Alena: Rehabilitationsbehandlung einer älteren Klientin… Depression…, 12.2011 2908
Kniffka Anja: Ambulante psychotherapeutische Begleitung einer Krankenschwester mit …, 04.2015 885
Krautzberger Stephan: Die Suchtberatung nach SGB II eines heroinabhängigen Klienten…, 09.2011 3082
Kreidner-Salahshour K.: Langzeittherapeutische Psychosebehandlung - ein Behandlungsj...,10.2012 2629
Krull Firedhelm, Bremen: Die Behandlung einer alkoholabhängigen Klientin, 04.2003 3841
Kunstleben Raisa: Integrative Psychotherapie einer jugendlichen Klientin mit Agoraphobie.., 20.2011 2750
Kunstleben Raisa: Rehabilitation eines Klienten mit sozialer Phobie, Depression und ..., 19.2011 2799
Landwehr Nora: Integrative Kunsttherapie im Rahmen einer kreativen Lebensberatung auf…, 03.2017 179
Ledermann Christoph: Behandlung einer Patientin...Anpassungsstörung...stat. Aufenthalt, 14/2010 3258
Lehnig Regine: Patientin ...Alkohol und Bulimia Nervosa in der Integrativen Suchttherapie, 18.2010 2266
Leiders Hermann: Die ambulante Behandlung eines „charmanten und selbstsicheren Cannabis…, 19.2010 2185
Lippert Stefan: Behandlung eines Rehabilitanden, 05.2004 3824
Luger Brunhilde: Integrative Therapie eines regressiven Beziehungsmusters von einer …, 02.2012 2286
Machwitz Jutta: Die Begleitung einer alkoholabhängigen Klientin des Betreuten Wohnens…, 11.2011 2544
Marchand Stürm Françoise.: Die ambulante Behandlung einer rezidivierenden, mittelgrad…, 01.2013 2216
Mateo Dorothea: Integrative Behandlung eines vierjährigen Jungen … Autismus …, 04.2011 2613
Meier Köhler U.: Integrative Bewegungs- und Leibtherapie mit einem chronischen …, 05.2015 605
Mettenmeyer Bernd: Integrative Behandlung einer Alkoholabhängigkeit, 02.2005 4352
Meyer St.: Behandlung Alkoholabhängiger - Beratungsstelle für arbeitslose Menschen …, 21.2016 136
Meyer zu Gellenbeck Kai: Ambulante Rehabilitationsbehandlung eines alkoholabhängigen… 07.2011 2434
Müller M.: Grundlage Integrative Therapie - therapeutische Behandlung in der Adaption …, 03.2014 93
Münsterjohann M.: Supervisionsprozess mit einer Führungskraft eines IT-Unternehmens, 04.2014 Su 77
Najemnik S.: Alkoholabhängiger Patienten – teilstationäre, medizinische Rehabilitation …, 23.2010 116
Nalbach M.: Integrative Behandlung - alkoholabhängige Klientin - ambulante Nachsorge…, 26.2016 205
Nebauer P.: „Rückfälligkeit in der ambulanten Therapie“ - Integrative Suchttherapie …, 24.2016 194
 
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Der Downloadbereich der Behandlungsjournale ist passwortgeschützt. Falls Sie Zugang zu den BehandlungsJournalen wünschen, melden Sie sich bitte direkt beim Fritz Perls Institut:e-mail: Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können , Telefon: 0049 (0) 2192 858 0. Zugang zu den Behandlungsjournalen haben Ausbildungkandidaten und Therapeuten des FPI sowie Therapieforscher.


Die Behandlungsjournale sind eine Ausbildungsleistung, die für den Abschluss von EAG/FPI-Ausbildungen neben der Graduierungs-, Diplom- oder Magister-Arbeit erarbeitet werden müssen. Sie dienen dazu, Behandlungs- und Beratungsprozesse aus der praktischen Arbeit der AbsolventInnen theoriegeleitet darzustellen. Die "Prozesse" (es wird der verdinglichende Term "Fallberichte" auf diese Weise ersetzt) sollen die Arbeit mit PatientInnen bzw. KlientInnen vom Erstkontakt über die Standarddiagnostik (ICD-10, DSM-IV), die verfahrensspezifische Diagnostik, die Behandlungsplanung und -durchführung dokumentieren. Auf diese Weise soll eine "Praxisbibliothek" aufgebaut werden, die es ermöglicht, die Anwendung des Verfahrens der Integrativen Therapie und ihrer Methoden nachzuvollziehen. Den Praktikern werden damit Informationen zugänglich, wie man mit spezifischen Störungsbildern, sozialen Konstellationen und prekären Lebenslagen umgehen kann. Wege der "prozessualen Diagnostik" werden genauso erschlossen wie der Einsatz von Methoden, Techniken und Medien. Die "Wege der Heilung und Förderung" und die in ihnen zur Anwendung kommenden "Modalitäten" sowie die "vierzehn Heilfaktoren" (protektive Faktoren und Resilienzen) werden überschaubar gemacht. Die therapeutische Hypothesenbildung, der Umgang mit Risiko- und Belastungsfaktoren, die Bearbeitung pathogener Stimulierung (Defizite, Traumata, Störungen, Konflikte) kann so vom Leser/von der Leserin nachvollzogen werden, sodass sie für die eigene therapeutische Praxis nützlich werden können.
Die Materialien sind anonymisiert worden und wurden von den PatientInnen/KlientInnen für die Internet-Publikation freigegeben.

Wir hoffen, dass die BehandlungsJournale zur Erweiterung und Fundierung des "klinischen Body of Knowledge" beitragen. In der Regel wird die nachstehende Anleitung für die Erstellung von BehandlungsJournalen zugrunde gelegt:


Anleitung zur Erstellung von Behandlungsjournalen für AusbildungskandidatInnen von EAG/FPI


Der Behandlungsbericht soll dokumentieren, daß der Kandidat eine integrative Behandlung im "dyadischen Setting" (Einzeltherapie) aufgrund von Anamnese, Diagnose/Theragnose, konsensueller Zielvereinbarung, Therapieplanung in einem therapeutischen Rahmencurriculum lege artis durchgeführt hat. Der Behandlungsbericht soll wie folgt aufgebaut sein:

1. Feststellen des Hilfeersuchen und der Erwartungen des Patienten/der Patientin an die Behandlung (expliziter und impliziter Auftrag)

2. Diagnose nach ICD-10 bzw. DSM-4

3. Biographische Anamnese

4. Karriereanamnese

5. Prozeßdiagnostische Erhebung (vgl. Petzold 1993p; Petzold, Osten 1998; Osten 2000) mit Lebensweltanalyse, Netzwerkanalyse, Leibfunktionsanalyse. Probleme, Ressourcen, Potentiale (PRP), Identitätsbereiche usw. müssen exploriert werden.

6. Aetiologische Ueberlegungen (zur Genesetheorie, Belastungsfaktoren, Defiziten, aber auch zu protektiven Faktoren, Resilienzen, zu Kontinuitäten und Diskontinuitäten im Lebenslauf) begründen den Behandlungsplan bzw. ein therapeutisches Rahmencurriculum, in dem Probleme, Ressourcen und Potentiale erhoben und differenzierte Ziele und Inhalte erarbeitet werden (Petzold, Leuenberger, Steffan 1998) mit den "Patienten als Partner" (Petzold, Orth 1999, 363)

7. Behandlungsverlauf dokumentiert durch folgende Aspekte:
I. Prozeß des Patienten (Viation I): Uebertragung, Widerstände, Kontakt, Begegnung, Beziehung, Bindung, Abwehrvorgänge, Kooporationsformen, Ressourcenaktivierungen, Motivation, persönliche Zielsetzungen und Zielrealisierungen, Rollenangebote, Netzwerke, Einbezug von "social worlds".
II. Strategien des Therapeuten (Trajekt): Wege der Heilung und Förderung (1-4), 14 Heilfaktoren (welche Faktorenkombination eingesetzt wurden und dies begründen, vgl. Petzold 1993p), Auswahl und Einsatz von Methoden, Techniken, Medien und Modalitäten (Petzold 1993h), Bearbeitung von Pathogenesefaktoren und Nutzung von Salutogenesefaktoren (Petzold, Steffan 2000), Analyse und Neubewertung von Ressourcen, Selbstwirksamkeit, Kontrollüberzeugungen; Nutzung zentraler Behandlungsstrategien; Vereinbarung von kurzfristigen, mittelfristigen, langfristigen Therapiezielen; Planung und Beobachtung des Behandlungsverlaufs; prozessuale Bestimmung der Behandlungsziele an Hand der festgestellten Probleme, Defizite, aber auch der Potentiale und Ressourcen.
III. Die Prozesse des Therapeuten (Viation II): Uebertragung/Gegenübertragung, partielles Engagement und selektive Offenheit, Involvierung, Metareflexion, genderspezifische Reaktionen, Belastungen, angetönte eigene Themen, Antwort auf Rollenangebote, Definition der eigenen Rolle, eventuelle Bezüge zu anderen laufenden Therapien, Netzwerke im Bezug, Einbezug von "social worlds", Ressourcenlage.

8. Therapieverlauf, Darstellung der Beziehungsdynamik, der Kooporation, der Foki, die behandelt werden (Petzold 1993p), Fokusrotation, Schwierigkeiten, Probleme und Krisen, positive Entwicklungen und Erfolge, Transferarbeit, d.h. Vorbereitung und Begleitung der Umsetzung von Erkenntnissen und Entscheidungen, Transferbegleitung, Wirkung ins soziale Netzwerk, Einbezug des sozialen Netzwerkes.

9. Traumabearbeitung, Trauerarbeit (Simplex-, Duplex-, Triplexniveau, Petzold 1988n, 233f), Kontrollüberzeugungen und Attributionen, kognitive und emotionale Umwertungen, Modifikation devianter Wertewelten und toxischer Ueberich-Strukturen).

10. Flankierende Maßnahmen "bimodaler Therapie" (Entspannungs- und Lauftherapie, Ergotherapie, Bildungsangebote).

11. Abschluß, Ergebnisse, katamnestisches Nachgespräch.

12. Vorbereitung der Beendigung.

13. Abschluss

14. Hilfen bei einer event. Epikrisis

Die Darstellung soll immer wieder mit Bezug auf die relevante Literatur des Integrativen Ansatzes, der klinischen Psychologie und angrenzender relevanter Disziplinen theoretisch reflektiert und kommentiert werden.

www.fpi-publikation.de/journale
Herausgegeben durch den Prüfungsausschuss der Europäischen Akademie für biopsychosoziale Gesundheit:
Univ.-Prof. Dr. mult. Hilarion Petzold
Dr. Waldemar Schuch, MA
Prof. Dr. phil. Johanna Sieper

© FPI-Publikationen, Verlag Petzold + Sieper Hückeswagen. Redaktion: Prof. Dr. phil. Johanna Sieper, Fritz Perls Institut, Wefelsen 5, 42499 Hückeswagen
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  Sonntag, 17. Dezember 2017
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