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Die Europäische Akademie für psychosoziale Gesundheit - Fritz Perls Institut bietet berufsbezogene wissenschaftliche Weiterbildungen bzw. Ausbildungen im psychosozialen Bereich an. Mehr Informationen hier...
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Behandlungs- und Supervisionsjournale


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Ausgabe Zugriffe
Jäckle Sabine: Integrative Beratung eines alkoholabhängigen Mannes in einer ambulanten…, 20.2010 2854
Kadur Ramona: Integrative Behandlung einer Abhängigkeit durch Suchtmittelmissbrauch …, 16.2010 3062
Kast Esther: Supervisorische Begleitung einer Pfarrerin bei der Vor- und Nachbereitung…, 04.2013 1862
Kilian Martin: Integr.Therapie...Cannabis- und Amphetaminabhängigkeit…ADHS im Erwachsenen.., 04.2010 3728
Kirchschlager-Faßler P.: Herr Trandi auf dem Weg in sein selbstbestimmtes Leben …, 11.2016 40
Klar Stefan: Integrative Musiktherapie – Integrative Soziotherapie Therapeutische…, 14.2011 3686
Klyueva Dr. Alena: Rehabilitationsbehandlung einer älteren Klientin… Depression…, 12.2011 2743
Kniffka Anja: Ambulante psychotherapeutische Begleitung einer Krankenschwester mit …, 04.2015 656
Krautzberger Stephan: Die Suchtberatung nach SGB II eines heroinabhängigen Klienten…, 09.2011 2933
Kreidner-Salahshour K.: Langzeittherapeutische Psychosebehandlung - ein Behandlungsj...,10.2012 2374
Krull Firedhelm, Bremen: Die Behandlung einer alkoholabhängigen Klientin, 04.2003 3729
Kunstleben Raisa: Integrative Psychotherapie einer jugendlichen Klientin mit Agoraphobie.., 20.2011 2535
Kunstleben Raisa: Rehabilitation eines Klienten mit sozialer Phobie, Depression und ..., 19.2011 2620
Ledermann Christoph: Behandlung einer Patientin...Anpassungsstörung...stat. Aufenthalt, 14/2010 3085
Lehnig Regine: Patientin ...Alkohol und Bulimia Nervosa in der Integrativen Suchttherapie, 18.2010 2135
Leiders Hermann: Die ambulante Behandlung eines „charmanten und selbstsicheren Cannabis…, 19.2010 2060
Lippert Stefan: Behandlung eines Rehabilitanden, 05.2004 3644
Luger Brunhilde: Integrative Therapie eines regressiven Beziehungsmusters von einer …, 02.2012 2138
Machwitz Jutta: Die Begleitung einer alkoholabhängigen Klientin des Betreuten Wohnens…, 11.2011 2354
Marchand Stürm Françoise.: Die ambulante Behandlung einer rezidivierenden, mittelgrad…, 01.2013 2037
Mateo Dorothea: Integrative Behandlung eines vierjährigen Jungen … Autismus …, 04.2011 2423
Meier Köhler U.: Integrative Bewegungs- und Leibtherapie mit einem chronischen …, 05.2015 396
Mettenmeyer Bernd: Integrative Behandlung einer Alkoholabhängigkeit, 02.2005 4164
Meyer zu Gellenbeck Kai: Ambulante Rehabilitationsbehandlung eines alkoholabhängigen… 07.2011 2216
Patel Andrea: Von der Abhängigkeit in die Souveränität… Prozessdokumentation, 17/2010 3179
Peters Gudrun: Berufsbegleitende Supervision - Psychotherapeut - dyadisches Setting, 04.2016Su 385
Petrarca Alessandra: Integrative sozialtherapeutische Behandlung einer Patientin mit einer …,05.2012 2197
Petzold H.G., Orth-Petz. S., Ratz C. : Das Supervisonsjournal. Ein methodisches …, 01.2011 Su 2593
Piram Jeanette: Integrative Behandlung eines heroinabhängigen Klienten mit Migrations…, 16.2011 2170
Pirschel Dr. Frank-Otto, Bremen: Ambulante Motivationsbehandlung, 01.2003 4836
Pleines Anja: Integrative Therapie im Rahmen eines soziotherapeutischen Settings …, 22.2011 2014
Portscht Ursula: Integrative Behandlung eines alkoholabhängigen Patienten, 15.2011 1664
Rast-Pupato Dr.phil. Katharina, Zürich: Int. Therapie mit Kindern - 11jährige Sara... 02.2008 2571
Rast-Pupato Katharina: Coaching einer Doktorandin… dyadischen Einzelprozesses…, 02.2011 Su 2183
Rauch Renate: Behandlungsjournal einer Frau mit der Diagnose, pathologische Glückspielsucht, 10/2010 2682
Rechsteiner Maya: Begleitung einer Lehrerin bei der Überwindung einer beruflichen Krise, 12/2010 2510
Riebeling Hildegard M.: Integrative Suchttherapie in der „Qualifizierten Entzugsbehandlung“, 07.2012 1947
Römer Sabine: Behandlung eines depressiven Jugendlichen mit...Integrativen Therapie, 13/2010 2610
Röösli Ruppen M.: Integrative Kunsttherapie mit einer jungen Frau mit ausgeprägter …, 01.2014 1282
Scheiblich A., Petzold, Orth-Petzold: Mehrfachabhängigkeit - Gewalt - Prozesstransparenz, 02.2016 431
Schmid Anna Maria: Die Behandlung einer alkoholabhängigen Patientin, 02.2004 3580
Schmitz Katharina: Der Beratungsprozess einer jungen Frau mit der Diagnose Bulimie…, 13.2011 2435
Schnellmann E.: Stationäre Entwöhnungsbehandlung eines jungen Patienten mit Traumata in…, 01.2016 267
Schulz Sarah: Die Behandlung einer 55-jährigen alkoholabhängigen Frau im Rahmen einer…, 06.2016 262
Siebelink Helga: Behandlungsplan Frau X.- Alkoholabhängigkeit im Rahmen von Langzeitwohnen, 02.2010 2419
Siegel Ina: Integrative Behandlung einer Abhängigkeit durch multiplen Substanzgebrauch, 05.2003 3708
Sorgo Elisabeth: Integrative Therapie bei einem Patienten mit Alkoholabhängigkeit, …, 27.2011 1127
Stelzer Wolfgang: Integrative ambulante Beratung, 01.2004 3713
Straub Ortiz M., M.: Ambulanter Psychotherapieprozess einer Trans-Frau, (transgender)…, 03.2015 774
Toewe Kai: Die Behandlung eines alkoholabhängigen Klienten in der Integrativ. Suchttherapie, 08.2010 2592
 
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Der Downloadbereich der Behandlungsjournale ist passwortgeschützt. Falls Sie Zugang zu den BehandlungsJournalen wünschen, melden Sie sich bitte direkt beim Fritz Perls Institut:e-mail: Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können , Telefon: 0049 (0) 2192 858 0. Zugang zu den Behandlungsjournalen haben Ausbildungkandidaten und Therapeuten des FPI sowie Therapieforscher.


Die Behandlungsjournale sind eine Ausbildungsleistung, die für den Abschluss von EAG/FPI-Ausbildungen neben der Graduierungs-, Diplom- oder Magister-Arbeit erarbeitet werden müssen. Sie dienen dazu, Behandlungs- und Beratungsprozesse aus der praktischen Arbeit der AbsolventInnen theoriegeleitet darzustellen. Die "Prozesse" (es wird der verdinglichende Term "Fallberichte" auf diese Weise ersetzt) sollen die Arbeit mit PatientInnen bzw. KlientInnen vom Erstkontakt über die Standarddiagnostik (ICD-10, DSM-IV), die verfahrensspezifische Diagnostik, die Behandlungsplanung und -durchführung dokumentieren. Auf diese Weise soll eine "Praxisbibliothek" aufgebaut werden, die es ermöglicht, die Anwendung des Verfahrens der Integrativen Therapie und ihrer Methoden nachzuvollziehen. Den Praktikern werden damit Informationen zugänglich, wie man mit spezifischen Störungsbildern, sozialen Konstellationen und prekären Lebenslagen umgehen kann. Wege der "prozessualen Diagnostik" werden genauso erschlossen wie der Einsatz von Methoden, Techniken und Medien. Die "Wege der Heilung und Förderung" und die in ihnen zur Anwendung kommenden "Modalitäten" sowie die "vierzehn Heilfaktoren" (protektive Faktoren und Resilienzen) werden überschaubar gemacht. Die therapeutische Hypothesenbildung, der Umgang mit Risiko- und Belastungsfaktoren, die Bearbeitung pathogener Stimulierung (Defizite, Traumata, Störungen, Konflikte) kann so vom Leser/von der Leserin nachvollzogen werden, sodass sie für die eigene therapeutische Praxis nützlich werden können.
Die Materialien sind anonymisiert worden und wurden von den PatientInnen/KlientInnen für die Internet-Publikation freigegeben.

Wir hoffen, dass die BehandlungsJournale zur Erweiterung und Fundierung des "klinischen Body of Knowledge" beitragen. In der Regel wird die nachstehende Anleitung für die Erstellung von BehandlungsJournalen zugrunde gelegt:


Anleitung zur Erstellung von Behandlungsjournalen für AusbildungskandidatInnen von EAG/FPI


Der Behandlungsbericht soll dokumentieren, daß der Kandidat eine integrative Behandlung im "dyadischen Setting" (Einzeltherapie) aufgrund von Anamnese, Diagnose/Theragnose, konsensueller Zielvereinbarung, Therapieplanung in einem therapeutischen Rahmencurriculum lege artis durchgeführt hat. Der Behandlungsbericht soll wie folgt aufgebaut sein:

1. Feststellen des Hilfeersuchen und der Erwartungen des Patienten/der Patientin an die Behandlung (expliziter und impliziter Auftrag)

2. Diagnose nach ICD-10 bzw. DSM-4

3. Biographische Anamnese

4. Karriereanamnese

5. Prozeßdiagnostische Erhebung (vgl. Petzold 1993p; Petzold, Osten 1998; Osten 2000) mit Lebensweltanalyse, Netzwerkanalyse, Leibfunktionsanalyse. Probleme, Ressourcen, Potentiale (PRP), Identitätsbereiche usw. müssen exploriert werden.

6. Aetiologische Ueberlegungen (zur Genesetheorie, Belastungsfaktoren, Defiziten, aber auch zu protektiven Faktoren, Resilienzen, zu Kontinuitäten und Diskontinuitäten im Lebenslauf) begründen den Behandlungsplan bzw. ein therapeutisches Rahmencurriculum, in dem Probleme, Ressourcen und Potentiale erhoben und differenzierte Ziele und Inhalte erarbeitet werden (Petzold, Leuenberger, Steffan 1998) mit den "Patienten als Partner" (Petzold, Orth 1999, 363)

7. Behandlungsverlauf dokumentiert durch folgende Aspekte:
I. Prozeß des Patienten (Viation I): Uebertragung, Widerstände, Kontakt, Begegnung, Beziehung, Bindung, Abwehrvorgänge, Kooporationsformen, Ressourcenaktivierungen, Motivation, persönliche Zielsetzungen und Zielrealisierungen, Rollenangebote, Netzwerke, Einbezug von "social worlds".
II. Strategien des Therapeuten (Trajekt): Wege der Heilung und Förderung (1-4), 14 Heilfaktoren (welche Faktorenkombination eingesetzt wurden und dies begründen, vgl. Petzold 1993p), Auswahl und Einsatz von Methoden, Techniken, Medien und Modalitäten (Petzold 1993h), Bearbeitung von Pathogenesefaktoren und Nutzung von Salutogenesefaktoren (Petzold, Steffan 2000), Analyse und Neubewertung von Ressourcen, Selbstwirksamkeit, Kontrollüberzeugungen; Nutzung zentraler Behandlungsstrategien; Vereinbarung von kurzfristigen, mittelfristigen, langfristigen Therapiezielen; Planung und Beobachtung des Behandlungsverlaufs; prozessuale Bestimmung der Behandlungsziele an Hand der festgestellten Probleme, Defizite, aber auch der Potentiale und Ressourcen.
III. Die Prozesse des Therapeuten (Viation II): Uebertragung/Gegenübertragung, partielles Engagement und selektive Offenheit, Involvierung, Metareflexion, genderspezifische Reaktionen, Belastungen, angetönte eigene Themen, Antwort auf Rollenangebote, Definition der eigenen Rolle, eventuelle Bezüge zu anderen laufenden Therapien, Netzwerke im Bezug, Einbezug von "social worlds", Ressourcenlage.

8. Therapieverlauf, Darstellung der Beziehungsdynamik, der Kooporation, der Foki, die behandelt werden (Petzold 1993p), Fokusrotation, Schwierigkeiten, Probleme und Krisen, positive Entwicklungen und Erfolge, Transferarbeit, d.h. Vorbereitung und Begleitung der Umsetzung von Erkenntnissen und Entscheidungen, Transferbegleitung, Wirkung ins soziale Netzwerk, Einbezug des sozialen Netzwerkes.

9. Traumabearbeitung, Trauerarbeit (Simplex-, Duplex-, Triplexniveau, Petzold 1988n, 233f), Kontrollüberzeugungen und Attributionen, kognitive und emotionale Umwertungen, Modifikation devianter Wertewelten und toxischer Ueberich-Strukturen).

10. Flankierende Maßnahmen "bimodaler Therapie" (Entspannungs- und Lauftherapie, Ergotherapie, Bildungsangebote).

11. Abschluß, Ergebnisse, katamnestisches Nachgespräch.

12. Vorbereitung der Beendigung.

13. Abschluss

14. Hilfen bei einer event. Epikrisis

Die Darstellung soll immer wieder mit Bezug auf die relevante Literatur des Integrativen Ansatzes, der klinischen Psychologie und angrenzender relevanter Disziplinen theoretisch reflektiert und kommentiert werden.

www.fpi-publikation.de/journale
Herausgegeben durch den Prüfungsausschuss der Europäischen Akademie für biopsychosoziale Gesundheit:
Univ.-Prof. Dr. mult. Hilarion Petzold
Dr. Waldemar Schuch, MA
Prof. Dr. phil. Johanna Sieper

© FPI-Publikationen, Verlag Petzold + Sieper Hückeswagen. Redaktion: Prof. Dr. phil. Johanna Sieper, Fritz Perls Institut, Wefelsen 5, 42499 Hückeswagen
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  Mittwoch, 28. Juni 2017
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