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Die Europäische Akademie für psychosoziale Gesundheit - Fritz Perls Institut bietet berufsbezogene wissenschaftliche Weiterbildungen bzw. Ausbildungen im psychosozialen Bereich an. Mehr Informationen hier...
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Behandlungs- und Supervisionsjournale


Alphabetische Sortierung:

Ausgabe Zugriffe
Frenck A.: Knochenmarkserkrankung – Diagnosebewältigung - destruktive Mutterbeziehung, 07.2014 944
Galas Marcus: Integrative Supervision eines Teams von Ergotherapeutinnen…, 16.2016 Su 1095
Garms A.: Bewältigung von Belastungssituationen bei einem Mann mit Down-Syndrom …, 12.2017 549
Geiger S.: Therapiedokumentation mit dem Schwerpunkt der emotionalen Differenzierungs…, 02.2015 2409
Geldburd Lisa-M.: Die Behandlung eines jungen Erwachsenen mit Polytoxikomanie und…, 09.2016 833
Giesen P.: Stationär - drogenabhängige Patientin - Selbstwertsteigerung – Paarberatung…, 19.2012 1023
Glaser Annette: ...komplex traumat. Patientin...Integrativen Therapie...stationären Setting, 09.2010 4939
Goedtler Martina: Behandlung und Stabilisierung einer substituierten Klientin in der…, 10.2011 3534
Goldhammer M.: Integrative Behandlung - cannabis- und amphetaminabhängiger Klient …, 20.2012 923
Gorres Andrea: Integrative Supervision mit einem abrupten Ende, 23.2011 Su 3783
Gorres Andrea: Integrative Therapie in einer fokalen Kurzberatung - „Therapie - ja od…, 24.2011 3557
Grooterhorst H.: Integrativ musiktherapeutische Begleitung bei Leukämie in der Phase …, 02.2018 503
Grosser Martin C.: Ambulante Rehabilitationsbehandlung eines drogen- und alkoholabhäng…, 02.2013 3038
Grote W.: Langzeitbetreuung alleinerziehende Mutter - episodischer Substanzgebrauch …, 17.2016 936
Grube-Korth C.: Leben mit Behinderung und die Suche nach beruflicher Identität, 08.2016 1157
Grube-Thielker Astrid: Behandlung einer Alkoholabhängigkeit und einer Anpassungsstörung…, 01.2012 3914
Grund Oliver: ..stationären Therapie bzw. Theragnostik.. türkisch stämm. drogenabh. Mannes, 07.2010 4202
Gspahn Gertraud: Therapieprozess einer Klientin m.einer Suchtm.abhäng. u.Persönlichkeitsst., 06.2010 4062
Gutgesell U.: Neu-Orientierung! Suche neuer beruflicher/persönlicher Lebensperspektive …, 08.2014 764
Haak Ines: Integrative Therapie einer polymorbiden Patientin im Rahmen einer ganztägig…, 26.2011 3257
Halter T.: Alkoholabhängiger, politoxer Klient - histrionische Persönlichkeitsstruktur, 28.2011 652
Handlir I.: Integrative Therapie mit Kindern - Integrierte Sonderschulung im …, 10.2014 520
Hassolt Werner: Motivationsbehandlung …einer alkoholabh.Klientin… Integrativ. Suchttherapie, 15/2010 3896
Hauck Monika, Neuwied: Die ambulant-poststationäre Rehabilitation... 01.2010 4333
Hebel D.: Suchtmittelabhängigkeit - Fokus auf zweiten Weg der Heilung und Förderung …, 06.2017 834
Hellfritzsch Nicole: Behandlung eines crystalsüchtigen Jugendlichen, auf Basis der …, 01.2015 1731
Hesselmann U.: Integrative Therapie mit Kindern: 12jähriger Lukas, Schulabstinenz, 08.2015 279
Hesselmann Ute: Entwicklung und Realisierung eines Projektes mit Patienten im Rahmen…, 03.2016 Su 1473
Hirner St.: Integrative Ansatz in der psychosozialen Begleitung - Opiatabhängiger…, 17.2012 719
Hoffmann Petra: Motivationsbehandlung – Jugendlicher – Vier Wege der Heilung und …, 06.2012 3789
Holler D.: Suchtkranker Jugendlicher - Schwerpunkt Suizidalität der leiblichen Mutter …, 09.2013 416
Holling A..: Behandlung einer Patientin mit einer Posttraumatischen Belastungsstörung…, 18.2016 786
Hummel St.: Nachsorgebehandlung - alkoholabhängige Frau – ‚Integrativer‘ Ansatz …, 08.2013 386
Huwig-Gross Anne: „Standhalten statt flüchten“ …Persönlichkeitsstörung … Rehabilitation, 06.2011 4497
Jezewski Katja, Einbeck: Behandlung einer Polytoxikomanen mit PTBS und Essstörung, 03.2003 4836
Jordan Barbara: Integrative Integrative Therapie in der Behandlung einer Patientin mit …, 12.2012 2835
Jäckle Sabine: Integrative Beratung eines alkoholabhängigen Mannes in einer ambulanten…, 20.2010 3668
Kadur Ramona: Integrative Behandlung einer Abhängigkeit durch Suchtmittelmissbrauch …, 16.2010 3977
Karthaus S.: Cannabiskonsumierende Klientin -erlebnispädagogische Arbeit - tiergestützt…, 06.2013 722
Karutz S.: Mann mit Pathologischer Spielsucht - ambulante Rehabilitation …, 12.2018 316
Kast Esther: Supervisorische Begleitung einer Pfarrerin bei der Vor- und Nachbereitung…, 04.2013 2601
Kaufhold-Diekmann V.: Stationäre Entwöhnungsbehandlung - Darstellung Einzelgespräche …, 18.2012 691
Kilian Martin: Integr.Therapie...Cannabis- und Amphetaminabhängigkeit…ADHS im Erwachsenen.., 04.2010 4622
Kirchschlager-Faßler P.: Herr Trandi auf dem Weg in sein selbstbestimmtes Leben …, 11.2016 972
Kitschke J.: Alkoholholabhängiger - Weitervermittlung in stationär betreutes Wohnangebot,13.2018 262
Klar Stefan: Integrative Musiktherapie – Integrative Soziotherapie Therapeutische…, 14.2011 4703
Klyueva Dr. Alena: Rehabilitationsbehandlung einer älteren Klientin… Depression…, 12.2011 3441
Kniffka Anja: Ambulante psychotherapeutische Begleitung einer Krankenschwester mit …, 04.2015 1567
Krautzberger Stephan: Die Suchtberatung nach SGB II eines heroinabhängigen Klienten…, 09.2011 3739
Kreidner-Salahshour K.: Langzeittherapeutische Psychosebehandlung - ein Behandlungsj...,10.2012 3392
 
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Der Downloadbereich der Behandlungsjournale ist passwortgeschützt. Falls Sie Zugang zu den BehandlungsJournalen wünschen, melden Sie sich bitte direkt beim Fritz Perls Institut:e-mail: Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können , Telefon: 0049 (0) 2192 858 0. Zugang zu den Behandlungsjournalen haben Ausbildungkandidaten und Therapeuten des FPI sowie Therapieforscher.


Die Behandlungsjournale sind eine Ausbildungsleistung, die für den Abschluss von EAG/FPI-Ausbildungen neben der Graduierungs-, Diplom- oder Magister-Arbeit erarbeitet werden müssen. Sie dienen dazu, Behandlungs- und Beratungsprozesse aus der praktischen Arbeit der AbsolventInnen theoriegeleitet darzustellen. Die "Prozesse" (es wird der verdinglichende Term "Fallberichte" auf diese Weise ersetzt) sollen die Arbeit mit PatientInnen bzw. KlientInnen vom Erstkontakt über die Standarddiagnostik (ICD-10, DSM-IV), die verfahrensspezifische Diagnostik, die Behandlungsplanung und -durchführung dokumentieren. Auf diese Weise soll eine "Praxisbibliothek" aufgebaut werden, die es ermöglicht, die Anwendung des Verfahrens der Integrativen Therapie und ihrer Methoden nachzuvollziehen. Den Praktikern werden damit Informationen zugänglich, wie man mit spezifischen Störungsbildern, sozialen Konstellationen und prekären Lebenslagen umgehen kann. Wege der "prozessualen Diagnostik" werden genauso erschlossen wie der Einsatz von Methoden, Techniken und Medien. Die "Wege der Heilung und Förderung" und die in ihnen zur Anwendung kommenden "Modalitäten" sowie die "vierzehn Heilfaktoren" (protektive Faktoren und Resilienzen) werden überschaubar gemacht. Die therapeutische Hypothesenbildung, der Umgang mit Risiko- und Belastungsfaktoren, die Bearbeitung pathogener Stimulierung (Defizite, Traumata, Störungen, Konflikte) kann so vom Leser/von der Leserin nachvollzogen werden, sodass sie für die eigene therapeutische Praxis nützlich werden können.
Die Materialien sind anonymisiert worden und wurden von den PatientInnen/KlientInnen für die Internet-Publikation freigegeben.

Wir hoffen, dass die BehandlungsJournale zur Erweiterung und Fundierung des "klinischen Body of Knowledge" beitragen. In der Regel wird die nachstehende Anleitung für die Erstellung von BehandlungsJournalen zugrunde gelegt:


Anleitung zur Erstellung von Behandlungsjournalen für AusbildungskandidatInnen von EAG/FPI


Der Behandlungsbericht soll dokumentieren, daß der Kandidat eine integrative Behandlung im "dyadischen Setting" (Einzeltherapie) aufgrund von Anamnese, Diagnose/Theragnose, konsensueller Zielvereinbarung, Therapieplanung in einem therapeutischen Rahmencurriculum lege artis durchgeführt hat. Der Behandlungsbericht soll wie folgt aufgebaut sein:

1. Feststellen des Hilfeersuchen und der Erwartungen des Patienten/der Patientin an die Behandlung (expliziter und impliziter Auftrag)

2. Diagnose nach ICD-10 bzw. DSM-4

3. Biographische Anamnese

4. Karriereanamnese

5. Prozeßdiagnostische Erhebung (vgl. Petzold 1993p; Petzold, Osten 1998; Osten 2000) mit Lebensweltanalyse, Netzwerkanalyse, Leibfunktionsanalyse. Probleme, Ressourcen, Potentiale (PRP), Identitätsbereiche usw. müssen exploriert werden.

6. Aetiologische Ueberlegungen (zur Genesetheorie, Belastungsfaktoren, Defiziten, aber auch zu protektiven Faktoren, Resilienzen, zu Kontinuitäten und Diskontinuitäten im Lebenslauf) begründen den Behandlungsplan bzw. ein therapeutisches Rahmencurriculum, in dem Probleme, Ressourcen und Potentiale erhoben und differenzierte Ziele und Inhalte erarbeitet werden (Petzold, Leuenberger, Steffan 1998) mit den "Patienten als Partner" (Petzold, Orth 1999, 363)

7. Behandlungsverlauf dokumentiert durch folgende Aspekte:
I. Prozeß des Patienten (Viation I): Uebertragung, Widerstände, Kontakt, Begegnung, Beziehung, Bindung, Abwehrvorgänge, Kooporationsformen, Ressourcenaktivierungen, Motivation, persönliche Zielsetzungen und Zielrealisierungen, Rollenangebote, Netzwerke, Einbezug von "social worlds".
II. Strategien des Therapeuten (Trajekt): Wege der Heilung und Förderung (1-4), 14 Heilfaktoren (welche Faktorenkombination eingesetzt wurden und dies begründen, vgl. Petzold 1993p), Auswahl und Einsatz von Methoden, Techniken, Medien und Modalitäten (Petzold 1993h), Bearbeitung von Pathogenesefaktoren und Nutzung von Salutogenesefaktoren (Petzold, Steffan 2000), Analyse und Neubewertung von Ressourcen, Selbstwirksamkeit, Kontrollüberzeugungen; Nutzung zentraler Behandlungsstrategien; Vereinbarung von kurzfristigen, mittelfristigen, langfristigen Therapiezielen; Planung und Beobachtung des Behandlungsverlaufs; prozessuale Bestimmung der Behandlungsziele an Hand der festgestellten Probleme, Defizite, aber auch der Potentiale und Ressourcen.
III. Die Prozesse des Therapeuten (Viation II): Uebertragung/Gegenübertragung, partielles Engagement und selektive Offenheit, Involvierung, Metareflexion, genderspezifische Reaktionen, Belastungen, angetönte eigene Themen, Antwort auf Rollenangebote, Definition der eigenen Rolle, eventuelle Bezüge zu anderen laufenden Therapien, Netzwerke im Bezug, Einbezug von "social worlds", Ressourcenlage.

8. Therapieverlauf, Darstellung der Beziehungsdynamik, der Kooporation, der Foki, die behandelt werden (Petzold 1993p), Fokusrotation, Schwierigkeiten, Probleme und Krisen, positive Entwicklungen und Erfolge, Transferarbeit, d.h. Vorbereitung und Begleitung der Umsetzung von Erkenntnissen und Entscheidungen, Transferbegleitung, Wirkung ins soziale Netzwerk, Einbezug des sozialen Netzwerkes.

9. Traumabearbeitung, Trauerarbeit (Simplex-, Duplex-, Triplexniveau, Petzold 1988n, 233f), Kontrollüberzeugungen und Attributionen, kognitive und emotionale Umwertungen, Modifikation devianter Wertewelten und toxischer Ueberich-Strukturen).

10. Flankierende Maßnahmen "bimodaler Therapie" (Entspannungs- und Lauftherapie, Ergotherapie, Bildungsangebote).

11. Abschluß, Ergebnisse, katamnestisches Nachgespräch.

12. Vorbereitung der Beendigung.

13. Abschluss

14. Hilfen bei einer event. Epikrisis

Die Darstellung soll immer wieder mit Bezug auf die relevante Literatur des Integrativen Ansatzes, der klinischen Psychologie und angrenzender relevanter Disziplinen theoretisch reflektiert und kommentiert werden.

www.fpi-publikation.de/journale
Herausgegeben durch den Prüfungsausschuss der Europäischen Akademie für biopsychosoziale Gesundheit:
Univ.-Prof. Dr. mult. Hilarion Petzold
Dr. Waldemar Schuch, MA
Prof. Dr. phil. Johanna Sieper

© FPI-Publikationen, Verlag Petzold + Sieper Hückeswagen. Redaktion: Prof. Dr. phil. Johanna Sieper, Fritz Perls Institut, Wefelsen 5, 42499 Hückeswagen
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  Montag, 20. Mai 2019
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