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Lorenz Gabriele: Die Bedeutung von Struktur in der Behandlung von suchtabhängigen Menschen, 07.2004 Drucken
Die Bedeutung von Struktur in der Behandlung von suchtabhängigen Menschen.

Zusammenfassung:
Die Arbeit fokussiert die zur "pathologischen Konfluenz" neigende Persönlichkeit des suchtkranken Menschen und stellt sich von hier aus die Frage, in welcher Weise äußere Struktur Einfluss auf den inneren Prozess des Patienten und seine Gesundung nimmt. Im therapeutischen Setting wird zunächst das Phänomen der Realitätsverzerrung unter dem Aspekt von Co-Abhängigkeit des Therapeuten, des Behandlungsrahmen und der Institution in der Ko-respondenz mit dem Suchtkranken dargestellt. Demgegenüber wird die Behandlungsrealität im Spannungsdreieck durch Patient - Therapeut - Kostenträger/Institution aufgezeigt.
Es werden äußere Behandlungsstrukturen in ihrer Bedeutung für die Persönlichkeit des Suchtkranken erarbeitet. "Nachsozialisation" als strukturelles Merkmal der therapeutischen Beziehung, "Hilfs-Ich-Funktion" des Therapeuten, "Partielles Engagement" und "Selektive Offenheit" stehen dabei im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. Im Anschluss wird äußere Strukturierung einer Ambulanten Medizinischen Rehabilitation am Beispiel einer Suchtberatungsstelle vorgestellt. Die Arbeit endet mit der Beschreibung des Ausdrucks heilsamer Wirkung von Struktur im Transfer auf die Alltagsrealität des Suchtkranken.

Summary:
This graduation thesis focuses on the drug addicted person, who tends to "pathological confluence" and takes this as a starting point to ask, in which way outer structure takes influence on the internal process of the patient and his healing. First the phenomenon of the reality distortion with regard to co-dependence of the therapist, the treatment conditions and the institution is described in the "co-respondence" with the addicted person. In contrast to that, the treatment reality is pointed out in the triangle of conflict through patient - therapist - institution.
External structures of treatment and their importance to the personality of the addicted person are shown. "Parenting/Reparenting" as a structural characteristic of the therapeutic relation, "relief-ego-function" of the therapist, "partial engagement" and "selected openness" is here the centre of attention. Following external structuring in outpatient medical rehabilitation will be shown with the example of a drug advice centre. The graduation thesis ends with the description of salutary effects of structure in transfer to the everyday reality of the addicted person.

Key words: Personality of a drug addicted person, structure, internal and external reality, intersubjective co-respondence, personal sovereignty

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Copyrighthinweis: Graduierungsarbeiten auf www.FPI-Publikation.de

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Herausgegeben durch den Prüfungsausschuss der Europäischen Akademie für psychosoziale Gesundheit:
Prof. Dr. mult. Hilarion Petzold
Prof. Dr. Waldemar Schuch, MA
Prof. Dr. Johanna Sieper

© FPI-Publikationen, Verlag Petzold + Sieper Hückeswagen.

Redaktion: Prof. Dr. phil. Johanna Sieper, Fritz Perls Institut, Wefelsen 5, 42499 Hückeswagen e-mail: Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können  

 

 

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  Dienstag, 25. April 2017
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