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Zimmermann Gustav: Der schuldfähige Mensch: Ein integratives Therapieziel?, 14.2003 Drucken

14/2003
Der schuldfähige Mensch: Ein integratives Therapieziel?

eingereicht von:
Gustav Zimmermann 

Zusammenfassung: Der Schuldfähige Mensch: Ein integratives Therapieziel?

Diese Arbeit reflektiert die Schuldfähigkeit des Menschen, fasst sie als eine Kompetenz auf und schlägt sie als Integratives Therapieziel vor. Die Bearbeitung des neurotischen Schuldgefühls wird vorausgesetzt, jedoch die "existenzielle Schuld" als eine Grundthematik der therapeutischen Praxis ins Zentrum der Betrachtung gerückt. Der Autor stellt verschiedene philosophische und psychotherapeutische Konzepte existenzieller Schuld vor und diskutiert den sich abzeichnenden Schuldbegriff unter dem Aspekt seiner" Angemessenheit". Nach der Skizze einiger Anthropologien der Schuld werden Ansätze der Integrativen Therapie daraufhin befragt, was sie zum Thema beitragen. Bubers dialogisches Prinzip wird dabei ebenso kritisch herangezogen wie Petzolds persönlichkeitstheoretische und entwickungspsychologische Fundierungen, das Intersubjektivitäts- und Ko-respondenzmodell, die Gewissensarbeit, der Ansatz der desillusionierten Anthropologie und das therapeutische Instrument des Lebenspanoramas. Die Arbeit stößt dabei vor zu einem erweiterten Begriff der Schuldfähigkeit als reifem Modus des Menschseins. Die Hinweise zur Praxeologie haben einen Menschen vor Augen, der therapeutisch darin bestärkt wird, Verantwortung für sein Leben zu übernehmen und seine existenzielle Schuld als personale Schuld anzunehmen. Er kann dies umso mehr, als er sich (auch in seiner Schuld) angenommen und geliebt weiß.

Schlüsselwörter: Integrative Therapie, existenzielle Schuld, therapeutische Ziele, klinische Philosophie


Summary: The Responsible Man: A Target for lntegrative Therapy?

This paper reflects the human ability to bear guilt and it proposes this competence as a therapeutical aim of integrative therapy. "Existential guilt" as a basic topic of therapeutic practice is placed in the center of reflection, the  problem of neurotic feelings of guilt is not treated in depth. The author introduces different philosophical and psychotherapeutic concepts of existencial guilt and discusses the ernerging concept of" guilt" under the aspect of its "appropriateness". After scetching some anthropologies of guilt, positions of integrative therapy are questioned concerning their contribution to the topic. Buber's dialogical principle is consulted, as is Petzold's
basic theory of personality and developmental psychology, his model of intersubjectivity and correspondence, his work on concience and his idea of a disillusionized anthropology. The paper advances towards an extended
concept of the capability to bear guilt as a mature mode of being human. The references to praxeology have a vision of a human being able forced to take responsibility for his life and to accept his existencial guilt as personal guilt. He can do this even more, since he knows himself with his guilt to be accepted and loved.

Keywords: integrative therapy, existential guilt, therapy goals, clinical philosophy

 

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Copyrighthinweis: Graduierungsarbeiten auf www.FPI-Publikation.de

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Herausgegeben durch den Prüfungsausschuss der Europäischen Akademie für biopsychosoziale Gesundheit:
Univ.-Prof. Dr. mult. Hilarion G. Petzold
Prof. Dr. päd. Waldemar Schuch, MA
Prof. Dr. phil. Johanna Sieper

© FPI-Publikationen, Verlag Petzold + Sieper Hückeswagen.

Redaktion: Prof. Dr. phil. Johanna Sieper, Fritz Perls Institut, Wefelsen 5, 42499 Hückeswagen e-mail: Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können  

 

 

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