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Petzold Hilarion G. (1982f) : Gestaltdrama, Totenklage und Trauerarbeit Drucken

 

Zusammenfassung: Gestaltdrama, Totenklage und Trauerarbeit (H. G. Petzold 1982f)
Anhand einer Analyse slawischer folklorer Totenklagen und Trauerrituale, wie sie im 19. Jh. von Volkskundlern gesammelt wurden (Petzold 1970II), habe ich Strukturen von Trauerprozessen herauszufinden versucht (1982f), analog zu Phasenmodellen der Trauer, die man in den psychotherapeutischen Richtungen – Tiefenpsychologie, Gestalttherapie, Psychodrama und teilweise auch Integrativen Therapie – konstruiert hat. Diese Konstruktionen der Therapierichtungen werden in der „Durcharbeitung“ von Trauerprozessen gebraucht oder manchmal auch „inszeniert“ und „produziert“. Die Arbeit zeigt den Stand unserer Praxis 1982 von Gestalttherapie, wie wir sie teilweise auch in der Integrativen Therapie „als Methode“ eingesetzt haben und gelegentlich immer noch mit Modifikationen/Revisionen zum Thema „Trauerarbeit“ einsetzen. Inzwischen sind aufgrund neuerer klinischer Erfahrungen und der modernen empirischen Trauerforschung die Entwicklungen weitergegangen (Bonanno 2012, Petzold 2007p; 2008e; 2012b), so dass die nützlichen Gestaltmethoden etwas modifizierter eingesetzt werden, denn einige Revisionen wurden erforderlich, insbesondere unsere  Betonung von „Trostarbeit“. Vgl. zu den Veränderungen Petzold  (2007r; 2010c) und jetzt zu ihnen POLYLOGE 2015h). Diese Revisionen sollten zur Kenntnis genommen werden, um riskante Therapie (Märtens, Petzold 2002) zu vermeiden.

Schlüsselwörter: Trauerarbeit, Gestalttherapie 1982, Integrative Therapie, Trostarbeit


Summary: Gestalt Drama, Lament, and Grief Work (H. G. Petzold 1982f)
By an analysis of slavic folkloric laments and mourning rituals as they have been collected by folklorists in the 19th century (Petzold 1970 II), I have tried to trace structures in mourning processes in analogy to mourning concepts as they have been constructed in the phase models in depth psychology, Gestalt, Psychodrama and partially also in Integrative Therapy. These constructions are used in “working through” phases of “mourning processes” and are often even “staged” and “orchestrated”. This article shows the concept of “grieving work” in GT 1982 and how we used it in Integrative Therapy and partially still use it. In the mean while developments went on based on new clinical experiences and modern empirical mourning research (Bonanno 2012, Petzold 2007p; 2008e; 2012b). Some revisions became necessary e.g. the emphasis on “consolation work”. Cf. for these changes Petzold (2007r; 2010c),  and now in POLYLOGE 2015h. These revisions should be noted, to avoid risky therapy.

Keywords: Grief work, Gestalt Therapy 1982, Integrative Therapy, Consolation Work.



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  Mittwoch, 22. Februar 2017
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