Benscheidt Carola, Hagen: Patienten mit einer emotional instabilen Persönlichkeitsstörung, 02.2006

BehandlungsJournale: Materialien aus der Europäischen Akademie für psychosoziale Gesundheit

Die Behandlung eines polytoxikomanen Patienten mit einer emotional instabilen Persönlichkeitsstörung vom Borderline – Typus in der integrativen Suchttherapie


Zusammenfassung:
Der Patient versteht, dass er aufgrund seiner Lebensgeschichte wenige Fähigkeiten besitzt, mit ihn überflutenden Gefühlen um zu gehen. Er erlebt vor allem Gefühle der Leere, des Alleinseins und der Angst als suchtdruck- und rückfallauslösende Momente. Ein Bewältigungsversuch war bislang der Drogen- und Alkoholkonsum. Der Patient hat erfahren, dass diese Bewältigungsstrategie zu neuen Ängsten, zu massiven Defiziten, insgesamt erneut zu körperlichen und seelischen eschädigungen führte. Die gut gelungenen Nachreifungsprozesse und die Solidaritätserfahrungen, die er erlebte, trugen vor allem dazu bei, dass er ein gutes Gegengewicht zu seinen großen Rückfallängsten entwickelte und mit positiven Zukunftserwartungen und einem Zuwachs an Willensstärke die Behandlung beendete. 

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