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02/2013, Petzold H.G. (1996f): Krankheitsursachen im Erwachsenenleben – Perspektiven für … Drucken

POLYLOGE
Materialien aus der Europäischen Akademie für psychosoziale Gesundheit
Eine Internetzeitschrift für „Integrative Therapie“

 

Ausgabe 02/2013

Krankheitsursachen im Erwachsenenleben – Perspektiven für Diagnostik, Therapie und Lebenshilfe aus integrativtherapeutischer Sicht

Hilarion G. Petzold (1996f)

 

Zusammenfassung: Krankheitsursachen im Erwachsenenleben
Die einseitige Fixierung von Pathogenese in der frühen Kindheit durch zahl-reiche Schulen der Psychotherapie hat dazu geführt, daß die Pathogenese im Erwachsenenalter vielfach vernachlässigt wurde. Überforderung des psycho-physischen "personalen Systems" durch aktualen "traumatischen Streß" oder "zeitextendierte Überlastung" wird in der "Integrativen Therapie" als eine wichtige Krankheitsursache gesehen und ist nach Lage der Forschung die wichtigste Krankheitsursache im Erwachsenenleben überhaupt. Spezifiziert werden unter  nosologischer, diagnostischer und  therapeutischer Optik folgende Ur-sachenkomplexe betrachtet: (1) akkumulative Belastungen,
(2) traumatischer Streß und kritische Lebensereignisse, (3) desolate soziale Netzwerke, (4) belastende Trennungen und Verluste, (5) "daily hassels",
(6) Mobbing  und Jobstreß, (7) familiärer Streß, (8) toxische Paarbeziehungen, (9) schwierige Kinder,  (10) Probleme mit dem Altern, (11) Sinnverlust, (12) Schäden durch Psychotherapie sowie (13) verschiedene außergewöhnliche Belastungen. Da pathologischer Streß eine der  wichtigsten Krankheitsur-sachen ist und sich bei vielen Patienten Verspannungen und Zeichen einer "Streßphysiologie" finden, sollten im Sinne des Integrativtherapeutischen Konzep­ tes "bimodaler Therapie" immer auch neben der konfliktzentrierten Behandlungs-modalität die übungszentrierte Modalität (Entspannungstraining, funktionale Atem- und  Be wegungsarbeit) eingesetzt werden, um Gesundheit und  eine "Wellnessphysiologie" zu erreichen.

Schlüsselwörter: Integrative Therapie, Erwachsenen Pathogenese, stressige Lebenssituationen, bimodale Therapie


Summary: Pathogenesis in adulthood
The onesided fixation of pathogenesis in early childhood, as common in many schools of psychotherapy has caused that pathogenesis in adulthood has been severely neglected. Overburdening of the psychophysical "personal system" by acute "traumatizations" or "time extended strain" is considered as an important cause of disease in adulthood by "Integrative Therapy", and this is fully supported by research. Under a nosologic, diagnostic and  therapeutic perspective the following causal complexes are specifically reviewed:
(1) accumulating stress, (2) traumatic stress and critical life events, (3) devastated social networks, (4) stressing separations and lasses, (5) daily hassles, (6) Bullying and  job stress, (7) familiy stress, (8) toxic partner relations, (9) difficult  children, (10) problems of aging, (11) lass of personal meaning, (12) darnage through psychotherapy and (13) various extrem overburdenings. As pathological stress is one of the most important causes of disease, and as most patients show tensions and signs of "stress physiology" the concept of "bimodal therapy" in Integrative Therapie should be applied: beside the conflict centred treatment modality also the excercise centred modality (relaxation exercise, functional movement and breathing work) has to be used to achieve  health and a "wellness physiology".

Keywords: Integrative Therapy, adulthood pathogenesis, stressfull Iife events, bimodal treatment.

 

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2001 gegründet und herausgegeben von:
Univ.-Prof. Dr. mult. Hilarion G. Petzold, Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen, Donau-Universität Krems, Institut St. Denis, Paris, emer. Freie Universität Amsterdam

In Verbindung mit:

Dr. med. Dietrich Eck, Dipl.-Psych., Hamburg, Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen
Univ.-Prof. Dr. phil. (emer.) Liliana Igrić, Universität Zagreb
Univ.-Prof. Dr. phil. (emer.) Nitza Katz-Bernstein, Universität Dortmund
Univ.-Prof. Dr. med. (emer.) Anton Leitner, Department für Psychotherapie und Biopsychosoziale Gesundheit, Donau-Universität Krems
Dipl.-Päd. Bruno Metzmacher, Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen
Lic. phil. Lotti Müller, MSc., Psychiatrische Universitätsklinik Zürich, Stiftung Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Rorschach
Dipl.-Sup. Ilse Orth, MSc., Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen
PD Dr. Sylvie Petitjean, Universität  Basel 
Prof. Dr. päd. Waldemar Schuch, M.A., Department für Psychotherapie und Biopsychosoziale Gesundheit, Donau-Universität Krems, Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen
Prof. Dr. phil. Johanna Sieper, Institut St. Denis, Paris, Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen

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Redaktion:
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