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02/2016, Petzold H.G., van Beek Y., van der Hoek A.M.(1994a): Grundlagen..."intimer Kommunikation… Drucken

POLYLOGE
Materialien aus der Europäischen Akademie für biopsychosoziale Gesundheit
Eine Internetzeitschrift für „Integrative Therapie“


Ausgabe 02/2016

Grundlagen und Grundmuster "intimer Kommunikation und Interaktion" - "Intuitive Parenting" und "Sensitive Caregiving" von der Säuglingszeit über die Lebensspanne


H.G. Petzold, Y. van Beek, A.-M. van der Hoek (1994a, Neueinst.2016)



Zusammenfassung: Grundlagen und Grundmuster "intimer Kommunikation und Interaktion" - "Intuitive Parenting" und "Sensitive Caregiving" von der Säuglingszeit über die Lebensspanne
Diese Arbeit von 1994 zählt zu den wichtigsten Texten, die ich geschrieben habe und basiert auf Forschungen und Praxisinterventionen, deren Bedeutung bis heute durchträgt, ja sich noch vertiefend bestätigt hat. Und wie es so zuweilen ist, ist es ein Text, der am wenigsten rezipiert und von PsychotherapeutInnen kaum verstanden worden ist, denn er verwendet höchst moderne Theorieansätze (Gibson, Kelso, Turvey etc.) und steht am Anfang der neurowissenschaftlichen Wende der Psychotherapie, lange vor Grawe und anderen. Praktiker der Psychotherapie springen, wie schon Grawe (1992) beklagte, auf simple Modelle. Aber Menschen sind nicht simpel. Diese Arbeit hat für die Behandlung von BPS und andere schwere Erkrankungen heute hohe Relevanz. Sie zeigt an Feinanalysen der Caregiver-Infant-Interaktion, dass Papoušeks Muster des intuitive parenting aus dem ersten Lebensjahr und meine Muster des sensitive caregiving aus dem zweite Jahr und aus der Kleinkindzeit hohe Relevanz für die Interventionen in der körperorientierten Psychotherapie mit Erwachsenen (Leibtherapie) haben. Sie bieten die Grundlage für eine „Theory of Mind“ und eine „Theory of my Mind“ – eine absolut wichtige Unterscheidung, die wir in späteren Jahren entwickeln konnten (2012e), sie bietet auch die Grundlage dafür, das wir das Konzept der Interiorisierung von Vygotsky in der „dritten Welle“ der Integrativen Therapie (Sieper 2000; Petzold 2002j) mit Ferenczis Idee des reparentings verbinden konnten. Der Text wird deshalb hier erneut zugänglich gemacht.
 
Schlüsselworte: Säuglingsforschung, "Intuitive Parenting und Sensitive Caregiving", Entwicklungspsychologie der Lebensspanne, Mentale Repräsentationen, Integrative Therapie als Entwicklungstherapie,


Summary: Basic positions and patterns „of intimate communication and interaction” – “Intuitive parenting” and “sensitive caregiving” from the newly born across the life span
This chapter from 1994 is one of the most important texts that I have written, grounded in research and practical clinical interventions, the importance of which are still valid and are today even more convincing. But as it happens from time to time it is a text which has been only poorly received and understood by psychotherapists, for it is using highly innovative theoretical approaches (Gibson, Kelso, Turvey etc.). This text marks the beginning of a neuroscientific turn in psychotherapy many years before Grawe (2004). But practitioners of psychotherapy have a lousy tendency to be attracted to simple models – Grawe (1992) was already complaining about it. But human beings are not simple! This text is highly relevant today for the treatment of BPD patients and other severe disorders. It demonstrates with fine grained analysis of Caregiver Infant Interaction, that patterns discovered by Papoušek in intuitive parenting from the first year of life and patterns of sensitive caregiving highlightened by me for the second year and later infancy are very useful indeed for clinical interventions in body oriented psychotherapy with adults (Leibtherapie). The findings are offering a basis for a „Theory of Mind“ and a „Theory of my Mind“ – an absolutly important differentiation developed by us in later studies (2012e). This text is laying the ground for our merging of the concept of Interiorisation from Vygotsky with Ferenczi’s idea of reparenting as we developed it in the “third wave” of Integrative Therapy (Sieper 2000; Petzold 2002j). Therefore this chapter is here presented anew.

Keywords: Infant Research, "Intuitive Parenting and Sensitive Caregiving", Lifespan Developmental Psychology, Mental Representation, Integrative Therapy as Developmental Therapy

 

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Copyrighthinweis: Polyloge auf www.FPI-Publikation.de

2001 gegründet und herausgegeben von:
Univ.-Prof. Dr. mult. Hilarion G. Petzold, Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen, Donau-Universität Krems, Institut St. Denis, Paris, emer. Freie Universität Amsterdam

In Verbindung mit:

Dr. med. Dietrich Eck, Dipl.-Psych., Hamburg, Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen
Univ.-Prof. Dr. phil. (emer.) Liliana Igrić, Universität Zagreb
Univ.-Prof. Dr. phil. (emer.) Nitza Katz-Bernstein, Universität Dortmund
Univ.-Prof. Dr. med. (emer.) Anton Leitner, Department für Psychotherapie und Biopsychosoziale Gesundheit, Donau-Universität Krems
Dipl.-Päd. Bruno Metzmacher, Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen
Lic. phil. Lotti Müller, MSc., Psychiatrische Universitätsklinik Zürich, Stiftung Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Rorschach
Dipl.-Sup. Ilse Orth, MSc., Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen
PD Dr. Sylvie Petitjean, Universität  Basel 
Prof. Dr. päd. Waldemar Schuch, M.A., Department für Psychotherapie und Biopsychosoziale Gesundheit, Donau-Universität Krems, Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen
Prof. Dr. phil. Johanna Sieper, Institut St. Denis, Paris, Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen

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Redaktion:
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Wefelsen 5, 42499 Hückeswagen
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