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04/2001 (2001b), Petzold H.G.: Lebensgeschichten verstehen, Selbstverstehen, Andere verstehen lernen Drucken
Ausgabe 04/2001
„Lebensgeschichten verstehen, Selbstverstehen, Andere verstehen lernen“
Polyloge collagierender Hermeneutik und narrative „Biographiearbeit“ bei Traumabelastungen und Behinderungen
- Hommage an Paul Ricoeur *23. Februar 1913 -
Hilarion G. Petzold1, [et al. 2001b] Düsseldorf / Amsterdam

 

Zusammenfassung: „Lebensgeschichten verstehen, Selbstverstehen, Andere verstehen lernen“ - Polyloge collagierender Hermeneutik und narrative „Biographiearbeit“ bei Traumabelastungen und Behinderungen - Hommage an Paul Ricœur *23. Februar 1913 -

Der Text spannt einen weiten Bogen. Ausgehend von metareflexiven Fragen nach der Autorenschaft und dem Zustandekommen von Reden und Texten, ihrer Zurechenbarkeit und einer Dekonstruktion allzu affirmativer Selbstgewißheiten über die „Einheit und Homogenität der Person“ nimmt er die Situation einer gehaltenen Rede, eines Vortrags und seiner Bearbeitung und Weiterbearbeitung für die Veröffentlichung zum Ausgangspunkt für die Entfaltung einer collagierenden, transversalen Hermeneutik. Er ist eine bricolage (Lévi-Strauss), die als theoretischer Hintergrund von Erzähl- und Biographiearbeit in vielfältig wechselnden Diskursen zusammengewoben wird, indem sie die Mannigfaltigkeit der Konzepte, Forschungs- und Theoriebestände aufzeigt, die beim Thema „Biographiearbeit mit Menschen in besonderen Lebenslagen“ überdacht oder zumindest in den Blick genommen werden sollten.
Schlüsselworte: Integrative Therapie, Narrative Therapie, Hermeneutik, Biographiearbeit, Traumatherapie


Summary: “Understanding Life Histories, Understanding Oneself, Learning to Understand Others”. Polyloge on Hermeneutics as Collage and Narrative “Biographical Work” in Working with Traumatic Stress and Burden

This text opens a broad view departing from metareflections on biography work, deconstructing securities about authorship and the unity of personality. It offers a concept of transversal hermeneutics as collage, linking important fields of knowledge, essential for biography work: life span developmental psychology, concepts about traumatic stress and its treatment etc., to work with biographies with old people and handicapped people (and not only with them). Every human being, old or young, handicapped or not, inmate or nurse brings his/her specific and more or less traumatizing lifehistory along with him/her. Only in dealing with this personal history and that of the other real encounter with the other person in his otherness (Levinas) will be possible. Experiences have to be shared and by this sharing social worlds are emerging. Biography is the sedimantation of life as lived in communities. The author, through whom many authors are speaking, points out that individual memorizing is always embeded in collective memory, and emphasizes what this fact means to our society. It offers the potential to change the individual, people and institutions.
Key Words: Integrative Therapy, Narrative Therapy, Hermeneutics, Biography work, Trauma Therapy

 

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2001 gegründet und herausgegeben von:
Univ.-Prof. Dr. mult. Hilarion G. Petzold, Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen, Donau-Universität Krems, Institut St. Denis, Paris, emer. Freie Universität Amsterdam

In Verbindung mit:

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Univ.-Prof. Dr. phil. (emer.) Liliana Igrić, Universität Zagreb
Univ.-Prof. Dr. phil. (emer.) Nitza Katz-Bernstein, Universität Dortmund
Univ.-Prof. Dr. med. (emer.) Anton Leitner, Department für Psychotherapie und Biopsychosoziale Gesundheit, Donau-Universität Krems
Dipl.-Päd. Bruno Metzmacher, Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen
Lic. phil. Lotti Müller, MSc., Psychiatrische Universitätsklinik Zürich, Stiftung Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Rorschach
Dipl.-Sup. Ilse Orth, MSc., Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen
PD Dr. Sylvie Petitjean, Universität  Basel 
Prof. Dr. päd. Waldemar Schuch, M.A., Department für Psychotherapie und Biopsychosoziale Gesundheit, Donau-Universität Krems, Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen
Prof. Dr. phil. Johanna Sieper, Institut St. Denis, Paris, Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen

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Redaktion:
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