FPI-Publikationen
Navigation
Service
EAG/FPI
Die Europäische Akademie für psychosoziale Gesundheit - Fritz Perls Institut bietet berufsbezogene wissenschaftliche Weiterbildungen bzw. Ausbildungen im psychosozialen Bereich an. Mehr Informationen hier...
Download
pdf Kleines Lexikon der Integrativen Therapie 689.46 Kb


05/2010 (Neueinstellung aus Supervision 08/2003) Petzold, Müller: Modalitäten der Relationalität Drucken

 

Ausgabe 05/2010
Neueinstellung aus Supervision 08/2003

Modalitäten der Relationalität
– Affiliation, Reaktanz, Übertragung, Beziehung, Bindung –
in einer „klinischen Sozialpsychologie“ für die Integrative Supervision und Therapie


Hilarion G. Petzold, Düsseldorf und Marianne Müller, Zürich

Zusammenfassung: Modalitäten der Relationalität – Affiliation, Reaktanz, Übertragung, Beziehung, Bindung – in einer „klinischen Sozialpsychologie“ für die Integrative Supervision und Therapie

Der Beitrag stellt sozialpsychologische Konzepte zum Thema „Relationalität“ dar und ihre Bedeutung für Psychotherapie und Supervision vor dem Hintergund eines Modelles „klinischer Sozialpsychologie“. Insbesondere werden die Konzepte „Interaktion und Kommunikation“ sowie „Affiliation und Reaktanz“ vorgestellt als psychosoziale Prozesse der Regulationskompetenz und -performanz und mit den Beziehungsmodalitäten des Integrativen Ansatzes (Konfluenz, Kontakt, Begegnung, Beziehung, Bindung ...) in Bezug gesetzt, sowie mit den psychodynamischen klinischen Modalitäten Übertragung, Gegenübertragung, Widerstand. Es wird verdeutlicht, dass diese psychoanalytischen Modalitäten, obwohl durchaus nützlich und wichtig, im klinischen Feld eine problematische Dominanz haben, die den Blick auf andere Phänomene der Relationalität verstellt und den Nutzen dieser Konzepte durch diese dominierende Position beschädigt. Die Ausbildung von „kollegialer Affiliation“, „reflektierter Reaktanz“ und „proaktiver Kompetenz und -perfomanz“ werden als zentrale Ziele supervisorischen Handelns dargestellt.
 
Schlüsselwörter: Integrative Supervision, Relationalität, Affiliation, Reaktanz, klinische Sozialpsychologie, Integrative Therapie



Summary: Modalities of Relationality – Affiliation, Reactance, Transference, Relation, Attachment in “Clinical Social Psychology” for Integrative Supervision and Therapy

The article presents social psychological concepts of “relationality” and their relevance for psychotherapy and supervision on the ground of a model of “clinical social psychology”. Particularly the notions “interaction and communication” as well as “affiliation and reactance” are presented as psychosocial processes of regulation competence and performance. They are connected with the relational modalities of the integrative approach (confluence, contact, encounter, relationship, bond …) and with the psychodynamic clinical modalities transference, countertransference, resistance. It is emphasized that these psychoanalytic modalities, though important, do have a problematic predominance in the clinical field, which is distracting from the other phenomena of relationality and is damaging the usefulness of these concepts by it’s overwhelming position. The fostering of “colleagual affiliation”, “reflexive reactance” and “proactive competence and performance” are expounded as core goals of supervisory activity.

Key words: Integrative Supervision, relationality, affiliation, reactance, clinical social psychology, Integrative Therapy

 

Zum Download...

 

 
Copyrighthinweis: Polyloge auf www.FPI-Publikation.de

2001 gegründet und herausgegeben von:
Univ.-Prof. Dr. mult. Hilarion G. Petzold, Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen, Donau-Universität Krems, Institut St. Denis, Paris, emer. Freie Universität Amsterdam

In Verbindung mit:

Dr. med. Dietrich Eck, Dipl.-Psych., Hamburg, Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen
Univ.-Prof. Dr. phil. (emer.) Liliana Igrić, Universität Zagreb
Univ.-Prof. Dr. phil. (emer.) Nitza Katz-Bernstein, Universität Dortmund
Univ.-Prof. Dr. med. (emer.) Anton Leitner, Department für Psychotherapie und Biopsychosoziale Gesundheit, Donau-Universität Krems
Dipl.-Päd. Bruno Metzmacher, Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen
Lic. phil. Lotti Müller, MSc., Psychiatrische Universitätsklinik Zürich, Stiftung Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Rorschach
Dipl.-Sup. Ilse Orth, MSc., Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen
PD Dr. Sylvie Petitjean, Universität  Basel 
Prof. Dr. päd. Waldemar Schuch, M.A., Department für Psychotherapie und Biopsychosoziale Gesundheit, Donau-Universität Krems, Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen
Prof. Dr. phil. Johanna Sieper, Institut St. Denis, Paris, Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen

© FPI-Publikationen, Verlag Petzold + Sieper Hückeswagen.

www.fpi-publikation.de/polyloge

Redaktion:
Prof. Dr. phil. Johanna Sieper
Fritz Perls Institut
Wefelsen 5, 42499 Hückeswagen
e-mail: Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können

Manuskripte müssen nach den Publikationsrichtlinien der Deutschen Gesellschaft für Psychologie erstellt werden und als Word-Dokument bei der Redaktion für ein Review-Verfahren eingereicht werden.

Copyrighthinweis:
Mit der Veröffentlichung in der Online-Zeitschrift gehen sämtliche Verlagsrechte, insbesondere das der Übersetzung, an die FPI-Publikationen, Düsseldorf. Auch der Auszugsweise Nachdruck bedarf der schriftlichen Genehmigung.

Benutzerhinweis:
Die Internetzeitschrift POLYLOGE veröffentlicht Artikel und Beiträge in Form von nummerierten Einzeltexten (Laufnummer) pro Jahrgang. Bei AutorInnen, die mehrere Texte pro Jahrgang in POLyLOGE publizieren, erscheint hinter dem Namen die Jahreszahl mit einer Sigle, z.B. Orth, I. (2001b). Die Zeitschrift wird in folgender Form zitiert: Autorenname, Anfangsbuchstaben des Vornamens. (Jahreszahl, ggf. mit Sigle): Titel. Ort: Verlag. Bei Internetadresse - Zeitschriftenname – Laufnummer/Jahrgang.
Beispiel: Petzold, H.G. (2002b): Zentrale Modelle und KERNKONZEPTE der „INTEGRATIVEN THERAPIE“. Düsseldorf/Hückeswagen. Bei www. FPI-Publikation.de/materialien.htm - POLYLOGE: Materialien aus der Europäischen Akademie für biopsychosoziale Gesundheit  -  03/2002.

 

space space
  Montag, 20. November 2017
Sie sind hier: Home arrow Polyloge arrow 05/2010 (Neueinstellung aus Supervision 08/2003) Petzold, Müller: Modalitäten der Relationalität
 
backzurück Copyright EAG-FPI nach oben