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06/2008, Freudiger Michael: Behaviour change of a community Drucken

 

Ausgabe 06/2008
Behaviour change of a community - International development work analyzed from the perspective of Integrative Therapy
Michael Freudiger, Mwanza, Tanzania*

 

Zusammenfassung
Konzepte und Strategien der Integrativen Therapie und internationaler Entwicklungsarbeit werden miteinander verglichen.  In internationaler Entwicklungszusammenarbeit werden Projekte und Programme oft von „aussen“ initiiert und implementiert, was oft zu dessen Scheitern führt oder zu Passivität, Abhängigkeit der Zielgruppe führt und sogar dessen Entwicklung behindert.  Grundannahmen und Dynamiken wie partizipative Diagnostik, Entscheidungsfindung, Klarheit über die Motivation und Macht des Therapeuten und dessen Beziehung zum Klienten, die in der Psychotherapie zentral sind, werden in der Entwicklungszusammenarbeit oft ausgewichen während methodische Probleme und technische Unterstützung oft im Vordergrund stehen. 

In einem zweiten Teil werden diese allgemeine Grunddynamiken anhand eines konkreten Projektes zur Prävention von häuslicher Gewalt in Tansania diskutiert.  Das Projekt wird auch aus der Perspektive der Netzwerkintervention betrachtet.  Es zeigt sich, dass der Erfolg des Projektes hauptsächlich darauf beruht, dass das Projekt von Einheimischen und Betroffenen geführt wird und dass es die lokale Bevölkerung und ihre Ressourcen mobilisiert und auf vorhandenen sozialen und administrativen Strukturen aufbaut und lokale Traditionen berücksichtigt.

Summary
Concepts and strategies of integrative therapy are compared with international development work. This paper addresses the issues of how project and programmes pushed from outside and based on political interests usually lead to failures, can even lead to passivity, dependence and more underdevelopment.  Fundamental consideration of dynamics known from psychotherapy like ownership, participative diagnostic and decision making, definition of responsibilities, clarification of motives, power, and relationship between Therapist/Donor and Client/Beneficiaries are often avoided and the focus is usually on methodological shortcomings and technical assistance.

Based on the experience of community intervention to prevent domestic violence in Tanzania, the findings are discussed on the experience of a concrete project.  The project is analysed from the perspective of network intervention.  Results show that the success is mainly based on local ownership of the project and mobilization of the community and its resources and potential like existing community structure, coherence, influential persons, and traditions.

Key words: Integrative Psychotherapy, International development work, Africa, Community intervention, Domestic violence.

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2001 gegründet und herausgegeben von:
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Univ.-Prof. Dr. phil. (emer.) Liliana Igrić, Universität Zagreb
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Univ.-Prof. Dr. med. (emer.) Anton Leitner, Department für Psychotherapie und Biopsychosoziale Gesundheit, Donau-Universität Krems
Dipl.-Päd. Bruno Metzmacher, Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen
Lic. phil. Lotti Müller, MSc., Psychiatrische Universitätsklinik Zürich, Stiftung Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Rorschach
Dipl.-Sup. Ilse Orth, MSc., Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen
PD Dr. Sylvie Petitjean, Universität  Basel 
Prof. Dr. päd. Waldemar Schuch, M.A., Department für Psychotherapie und Biopsychosoziale Gesundheit, Donau-Universität Krems, Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen
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