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06/2018, Ewald A.: (Fachwiss.) Einwürfe zu sexualisierter Gewalt - Kinder und Jugendliche… Drucken

POLYLOGE
Materialien aus der Europäischen Akademie für biopsychosoziale Gesundheit
Eine Internetzeitschrift für „Integrative Therapie“


Ausgabe 06/2018

“Nicht beim ersten Blick stehen bleiben“: (Fachwissenschaftliche) Einwürfe zu sexualisierter Gewalt an sowie zu Ansätzen der Selbstbehauptungs- und Selbstverteidigungsarbeit mit Kindern und Jugendlichen

Alexander Ewald



Zusammenfassung: “Nicht beim ersten Blick stehen bleiben“: (Fachwissenschaftliche) Einwürfe zu sexualisierter Gewalt an sowie zu Ansätzen der Selbstbehauptungs- und Selbstverteidigungsarbeit mit Kindern und Jugendlichen
Der vorliegende Text ist Grundlage für einen Vortrag, den der Verfasser für die Selfdefensebox Cologne am 23.06.2018 auf der Fach- bzw. Projektveranstaltung „Kinderschutz und Prävention“ mit dem Schwerpunkt sexualisierter Gewalt gegen Kinder und Jugendliche in Rheinbach nahe Bonn hält. Hauptverantwortlicher Veranstalter der Tagung ist der Fußballkreis Bonn für den Fußballverband Mittelrhein und weitere Vorträge kommen seitens des Stadtsportbundes Köln und der Bonner Polizei.
Der Verfasser wurde um einen fachwissenschaftlichen Informationsbeitrag zum Tagungsthema mit Anschluss an die anderen Vorträge und unter besonderer Berücksichtigung von (pädagogischen) Schwierigkeiten gebeten: Anhand der WDR/SWR-Serie Bloch (Folge 11: Der Kinderfreund) wird das Thema der Pädophilie bzw. Pädosexualität mit dem Schwerpunkt vermeintlicher Rechtfertigungen oder Legitimierungen erarbeitet. Da bei den Repliken auf die Rechtfertigungen oft auf strukturelle Unterschiede kindlicher wie adulter Sexualität verwiesen wird, wird im nächsten Kapitel die sexuelle Entwicklung von Kindern und Jugendlichen thematisiert. Um (Schwierigkeiten bei) Definitionen, Ursachen und Formen sexualisierter Gewalt sowie ‚Täter’-'Opfer’-Arbeit geht es im nachfolgenden Kapitel, bevor abschließend die Präventionsthematik unter besonderer Berücksichtigung der Selbstbehauptungs- und Selbstverteidigungsarbeit mit Kindern und Jugendlichen behandelt wird.
Hauptanliegen des Textes ist eine ausgewogene Darstellung der schwierigen Thematik, um einer „Verbesserung des Umganges mit Opfern sexualisierter Gewalt“ (Rüegger & Gysi, 2018: 14) nicht im Weg zu stehen als einer der Menschen, „die für die Rechte von Kindern und Jugendlichen eintreten und sich im Sozial- und Bildungssektor engagieren“ (Retkowski/Treibel/Tuider, 2018: 27) – um zwei Formulierungen aus zwei aktuellen Handbüchern zu sexualisierter Gewalt dankbar auszuleihen.

Schlüsselwörter:
Sexualisierte Gewalt, Prävention und Kinderschutz, Täter-Opfer-Arbeit, sexuelle Entwicklung, Selbstverteidigungsarbeit mit Kindern und Jugendlichen


Summary: 'Do not stop at the first sight‘: (Academic-scientific) hints about sexualized violence against and self-defense-work with children and youth
This paper serves as a basis for a lecture hold by the author for the Selfdefensebox Cologne at the conference ‘child protection and prevention in Rheinbach near Bonn on June, the 23rd 2018. The topic of the conference will be sexualized violence against child and youth and will be host by the ‘Fußballkreis Bonn’ as a member of the ‘Middle Rhine Football Association’. Other lectures at the conference will be hold by ‘Stadtsportbund Köln’ and the police of Bonn.
The author was requested to give a academic-scientific informative lecture about the topic of the conference and to deal especially with pedagogical difficulties. Therefore, with use of the WDR-series Bloch (episode 11: The childs friend) the topic of pedophilia / pedosexuality will be introduced. The main focus lies on presented arguments of justification. Because of that differences between child and adult sexuality are often part of objections against these arguments of justification, the next chapter deals with sexual development of children and youth. Definitions, causes and different forms of sexualized violence and working with ‘victims’ and ‘perpetrators’ are the topic of the next chapter. The last chapter discusses the prevention (through self-defense work with) of sexualized violence against children and youth.
The Main concern of the paper is to inform well-balanced about this difficult topic.

Keywords:
Sexualized violence, prevention and child protection, working with victims and offenders, sexual development, self-defense-work with children and youth


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2001 gegründet und herausgegeben von:
Univ.-Prof. Dr. mult. Hilarion G. Petzold, Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen, Donau-Universität Krems, Institut St. Denis, Paris, emer. Freie Universität Amsterdam

In Verbindung mit:

Dr. med. Dietrich Eck, Dipl.-Psych., Hamburg, Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen
Univ.-Prof. Dr. phil. (emer.) Liliana Igrić, Universität Zagreb
Univ.-Prof. Dr. phil. (emer.) Nitza Katz-Bernstein, Universität Dortmund
Univ.-Prof. Dr. med. (emer.) Anton Leitner, Department für Psychotherapie und Biopsychosoziale Gesundheit, Donau-Universität Krems
Dipl.-Päd. Bruno Metzmacher, Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen
Lic. phil. Lotti Müller, MSc., Psychiatrische Universitätsklinik Zürich, Stiftung Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Rorschach
Dipl.-Sup. Ilse Orth, MSc., Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen
PD Dr. Sylvie Petitjean, Universität  Basel 
Prof. Dr. päd. Waldemar Schuch, M.A., Department für Psychotherapie und Biopsychosoziale Gesundheit, Donau-Universität Krems, Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen
Prof. Dr. phil. Johanna Sieper, Institut St. Denis, Paris, Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen

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