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08/2010, Klos Hartmut: „Identität im Wandel“ – Zur Bedeutung der Identitätstheorie... Drucken

Ausgabe 08/2010

„Identität im Wandel“ – Zur Bedeutung der Identitätstheorie der Integrativen Therapie für die Behandlung und das Rückfallgeschehen von drogenabhängigen Menschen


Hartmut Klos

 

Zusammenfassung: „Identität Im Wandel“ – Zur Bedeutung der Identitätstheorie der Integrativen Therapie für die Behandlung und das Rückfallgeschehen von drogenabhängigen Menschen

Das weitgehende Fehlen identitätstheoretischer Perspektiven in den meisten Behandlungsansätzen der Drogenhilfe und Suchtmedizin sollte dringend zu einer Hinwendung zu dem reichen Fundus der Integrativen Identitätstheorie führen.
Fremd- und Selbstzuschreibungen, die Ausgestaltung persönlicher und sozialer Identität sowie Identitätsmarker sind maßgeblich am Gelingen oder Misslingen von Behandlungsverläufen sowie am Rückfallgeschehen beteiligt. Die Behandlungsfüh-rung bedarf differenzierter kontextabhängiger Identitätsanalysen um Interventionen zur Identitätsstärkung vermehrt zu berücksichtigen. Rückfälle von drogenabhängigen Menschen müssen unter dem jeweiligen Identitätszugewinn und der Stärkung der sozialen und persönlichen Identität im jeweiligen Kontext betrachtet werden.

Schlüsselwörter: Integrative Therapie, Identitätstheorie, Drogenabhängigkeit,
Behandlung, Rückfallgeschehen.



Summary: „Identity in transition“ – The importance of the identity theory of integrative therapy for the treatment and the relapse of drug addicts.

The extensive lack of perspectives of identity theories in most of the treatment approaches in the aid for drug users and addiction medicine should lead to an urgent turning to the rich fund of the “integrative identity theory”.
Attribution by others and self-attribution, the arrangement of personal and social identity as well as identity-markers are applicable and involved in success or failure of treatment processes as well as in the incidence of relapse. The treatment management requires differentiated and contextual analysis of identity to consider interventions to strengthen identity. Relapse of drug addicts have to be examined under the particular gain of identity und the strengthening of social and personal identity in the respective context.

Keywords: integrative therapy, identity theory, drug addiction, treatment, relapse.

 

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2001 gegründet und herausgegeben von:
Univ.-Prof. Dr. mult. Hilarion G. Petzold, Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen, Donau-Universität Krems, Institut St. Denis, Paris, emer. Freie Universität Amsterdam

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Univ.-Prof. Dr. phil. (emer.) Liliana Igrić, Universität Zagreb
Univ.-Prof. Dr. phil. (emer.) Nitza Katz-Bernstein, Universität Dortmund
Univ.-Prof. Dr. med. (emer.) Anton Leitner, Department für Psychotherapie und Biopsychosoziale Gesundheit, Donau-Universität Krems
Dipl.-Päd. Bruno Metzmacher, Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen
Lic. phil. Lotti Müller, MSc., Psychiatrische Universitätsklinik Zürich, Stiftung Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Rorschach
Dipl.-Sup. Ilse Orth, MSc., Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen
PD Dr. Sylvie Petitjean, Universität  Basel 
Prof. Dr. päd. Waldemar Schuch, M.A., Department für Psychotherapie und Biopsychosoziale Gesundheit, Donau-Universität Krems, Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen
Prof. Dr. phil. Johanna Sieper, Institut St. Denis, Paris, Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen

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