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08/2018, Petzold Hilarion G. (1985h): Der Schrei in der Therapie Drucken

POLYLOGE
Materialien aus der Europäischen Akademie für biopsychosoziale Gesundheit
Eine Internetzeitschrift für „Integrative Therapie“


Ausgabe 08/2018

Der Schrei in der Therapie


Hilarion G. Petzold

 

Zusammenfassung: Der Schrei in der Therapie
Schreien ist in der Therapie seit den Arbeiten des „körpertherapeutischen Wilhelm Reich“ (ca. ab 1932) ein Phänomen, dass von Lowen und seinen Nachfolgern in die Bioenergetic übernommen und von Arthur Janov in seiner Primärtherapie zum alleinigen Weg der Heilung erhoben wurde. In der Integrativen körperorientierten Therapie, der Thymopraktik, arbeiten wir indikationsspezifisch mit „differentiellem Schreien“: Schreie der Angst, der Wut, des Entsetzens können aufkommen und sich Bahn brechen, aber auch Schreie der Lust, des Wohlbehagens, Freudenschreie, Ausdruck basaler Lebensfreude. Die dürfen nicht ausgespart werden und sind für manche Menschen (nicht für alle) als Basalerfahrungen in Therapien wichtig. Nur „primal pain“ (Janov) ist ein Irrglaube, ja riskant. Die integrative Arbeit mit Schreien in einer differentiellen Weise  wird anhand von Behandlungsprozessen exemplarisch vorgestellt.  

Schlüsselwörter: Schreien, Körpertherapie, Primärtherapie, differentielles Schreien, Integrative Therapie


Summary: Screaming in Therapy
From „Wilhelm Reich’s Body Orientation“ (ca. 1932) onwards screaming became a phenomenon in therapy. Lowen and his followers took it up in bionergetic and Arthur Janov in his Primal Sceam Therapy made it the only way to healing. In Integrative body oriented therapy, called „thymopractice“ we are working – when indicated – with „differential screaming“: Screams of fear, of rage, of horror can come up breaking its ways, but also screams of pleasure, lust, screams of joy, expressions of basal feelings that should not be excluded. They can be important for some patients (not for all of them) as fundamental experiences of emotions. But centering only on „primal pain“ (Janov) is a delusion, a risky one. The integrative way working with screaming in a differential manner is presented with exemplarily processes.  

Keywords: Screaming, Body Therapy, Primal Therapy, differential Screaming, Integrative Therapy



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Copyrighthinweis: Polyloge auf www.FPI-Publikation.de

2001 gegründet und herausgegeben von:
Univ.-Prof. Dr. mult. Hilarion G. Petzold, Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen, Donau-Universität Krems, Institut St. Denis, Paris, emer. Freie Universität Amsterdam

In Verbindung mit:

Dr. med. Dietrich Eck, Dipl.-Psych., Hamburg, Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen
Univ.-Prof. Dr. phil. (emer.) Liliana Igrić, Universität Zagreb
Univ.-Prof. Dr. phil. (emer.) Nitza Katz-Bernstein, Universität Dortmund
Univ.-Prof. Dr. med. (emer.) Anton Leitner, Department für Psychotherapie und Biopsychosoziale Gesundheit, Donau-Universität Krems
Dipl.-Päd. Bruno Metzmacher, Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen
Lic. phil. Lotti Müller, MSc., Psychiatrische Universitätsklinik Zürich, Stiftung Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Rorschach
Dipl.-Sup. Ilse Orth, MSc., Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen
PD Dr. Sylvie Petitjean, Universität  Basel 
Prof. Dr. päd. Waldemar Schuch, M.A., Department für Psychotherapie und Biopsychosoziale Gesundheit, Donau-Universität Krems, Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen
Prof. Dr. phil. Johanna Sieper, Institut St. Denis, Paris, Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen

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Redaktion:
Prof. Dr. phil. Johanna Sieper
Fritz Perls Institut
Wefelsen 5, 42499 Hückeswagen
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Beispiel: Petzold, H.G. (2002b): Zentrale Modelle und KERNKONZEPTE der „INTEGRATIVEN THERAPIE“. Düsseldorf/Hückeswagen. Bei www. FPI-Publikation.de/materialien.htm - POLYLOGE: Materialien aus der Europäischen Akademie für biopsychosoziale Gesundheit  -  03/2002.

 

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  Dienstag, 16. Oktober 2018
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