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10/2001 (2001p), Petzold H.G.: "Transversale Identität und Identitätsarbeit" Drucken

Die Integrative Identitätstheorie als Grundlage für eine entwicklungspsychologisch und sozialisationstheoretisch begründete Persönlichkeitstheorie und Psychotherapie - Perspektiven "klinischer Sozialpsychologie".

Zusammenfassung:
Der Beitrag stellt die Integrative Identitätsheorie vor, wie sie seit Ende der 60ger Jahre von H.G. Petzold im Rahmen der Integrativen Therapie entwickelt wurde. Identität ist Element der Integrativen Persönlichkeitstheorie, die Selbst, Ich, Identität differenziert. Sie wird durch Selbst- und Fremdzuschreibungen und deren kogitiver (appraisal) und emotionaler (valuation) Bewertung in sozialen Netzwerken und sozialen Welten als Synergie kollektiver und subjektiver mentaler Repräsentationen konstituiert in fortlaufenden Prozessen des Aushandelns von Identität über die Lebensspanne. Diese werden als Entwicklungsprozesse gesehen und an die Konzepte und Forschungen der "Entwicklungspsychologie der Lebensspanne" rückgebunden. In differenzierten Identitätsprozessen des "Aushandelns" emanzipiert sich Identität, und ist, indem sie sich wieder und wieder selbst überschreitet, als eine "transversale Identität" zu sehen.

Summary:
Transversal Identity and Identity work. The Integrative Identity Theory as a Basis for a personality Theory and Psychotherapy grounded in developmental and socialisation theory - perspectives from "clinical social Psychology". This text presents "Integrative Identity Theory" as it has been developed since the end of the 60th by H.G. Petzold in the context of Integrative Therapy. Identity is an element within the Integrative Personality Theory in which Self, Ego, and Identity are differentiated. It is formed in a synergetic process of collective mental representations, of social attributions comming from social networks and social worlds and subjektiv mental representations, self attributions - both are submitted to cognitive appraisal and emotional valuation. Identity requires identity negotiations accross the life span and is therefore relying on concepts and research of "life span developmental psychology". From differential identity processes of negotiating an emanzipated identiy is emerging, transzending itself again and again as a "transversal identity".

Key words: Identity Theory, Integrative Therapy, social representations, integrative personality theory, transversal identity

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2001 gegründet und herausgegeben von:
Univ.-Prof. Dr. mult. Hilarion G. Petzold, Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen, Donau-Universität Krems, Institut St. Denis, Paris, emer. Freie Universität Amsterdam

In Verbindung mit:

Dr. med. Dietrich Eck, Dipl.-Psych., Hamburg, Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen
Univ.-Prof. Dr. phil. (emer.) Liliana Igrić, Universität Zagreb
Univ.-Prof. Dr. phil. (emer.) Nitza Katz-Bernstein, Universität Dortmund
Univ.-Prof. Dr. med. (emer.) Anton Leitner, Department für Psychotherapie und Biopsychosoziale Gesundheit, Donau-Universität Krems
Dipl.-Päd. Bruno Metzmacher, Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen
Lic. phil. Lotti Müller, MSc., Psychiatrische Universitätsklinik Zürich, Stiftung Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Rorschach
Dipl.-Sup. Ilse Orth, MSc., Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen
PD Dr. Sylvie Petitjean, Universität  Basel 
Prof. Dr. päd. Waldemar Schuch, M.A., Department für Psychotherapie und Biopsychosoziale Gesundheit, Donau-Universität Krems, Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen
Prof. Dr. phil. Johanna Sieper, Institut St. Denis, Paris, Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen

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Redaktion:
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Fritz Perls Institut
Wefelsen 5, 42499 Hückeswagen
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Beispiel: Petzold, H.G. (2002b): Zentrale Modelle und KERNKONZEPTE der „INTEGRATIVEN THERAPIE“. Düsseldorf/Hückeswagen. Bei www. FPI-Publikation.de/materialien.htm - POLYLOGE: Materialien aus der Europäischen Akademie für biopsychosoziale Gesundheit  -  03/2002.

 

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