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10/2002, Sieper J., Petzold H.G.: "Komplexes Lernen" in der Integrativen Therapie Drucken
Seine neurowissenschaftlichen, psychologischen und behavioralen Dimensionen.

Zusammenfassung:
Die behavioralen Quellen der Integrativen Therapie seit den 60er Jahren bis in die Gegenwart werden kompakt dargestellt. Zum einen liegen sie in der russischen Aktivitäts- bzw. Tätigkeitspsychologie (N.A. Bernstein, L.S. Vygotsky, A.A. Leontiev), zum anderen in der Auseinandersetzung mit Lerntheorie und Verhaltenstherapie, besonders mit den Arbeiten von V.Meyer, F. Kanfer, A. Bandura, schließlich mit neurowissenschaftlichen Positionen zum Lernen. Hinzu kamen Einflüsse aus der Agogik.
Die Einsicht, dass neben der tiefenpsychologischen Arbeit an verdeckten Strukturen und mit kognitiven Prozessen (Kompetenzen) auch an offenem Verhalten und Verhaltenssequenzen (Performanzen) gearbeitet werden muss - in Verbindung beider Ansätze etwa durch "komplexe handlungsbasierte Imagination" - führte Petzold zu den Konzepten eines "komplexen Lernbegriffs" und einer therapierelevanten multitheoretisch konzeptualisierten "Integrativen Lerntheorie" komplexen Lernens, die kurz umrissen wird.

Summary:
The "Behavioral Paradigm" and the Concept of "Complex Learning" in Integrative Therapy. The behavioral sources of Integrative Therapy from the sixties to the present time are briefly presented. They draw on one side from Russian activity theory (N. A.Bernstein, L.S. Vygotsky, A.A. Leontiev) on the other side they stem from the discussion with learning theory and behavior therapy, e.g. with the approaches of V. Meyer, F. Kanfer, A. Bandura, and they draw on neuroscientific positions concerning learning. Moreover there came influences from educational sciences.
The insight that beside the psychodynamic work with hidden structures and the work with cognitve processes (competence) also overt behavior and behavior sequences (performance) has to be influenced - combining both approaches in "complex action-based imagination-methods" - led Petzold to the conceptualization of the notion of "complex learning" and an "integrative theory" of complex learning, which is briefly delineated.

Key words: integrative therapy, leraning theory, performance, competence, behaviourdrama

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2001 gegründet und herausgegeben von:
Univ.-Prof. Dr. mult. Hilarion G. Petzold, Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen, Donau-Universität Krems, Institut St. Denis, Paris, emer. Freie Universität Amsterdam

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Univ.-Prof. Dr. phil. (emer.) Liliana Igrić, Universität Zagreb
Univ.-Prof. Dr. phil. (emer.) Nitza Katz-Bernstein, Universität Dortmund
Univ.-Prof. Dr. med. (emer.) Anton Leitner, Department für Psychotherapie und Biopsychosoziale Gesundheit, Donau-Universität Krems
Dipl.-Päd. Bruno Metzmacher, Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen
Lic. phil. Lotti Müller, MSc., Psychiatrische Universitätsklinik Zürich, Stiftung Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Rorschach
Dipl.-Sup. Ilse Orth, MSc., Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen
PD Dr. Sylvie Petitjean, Universität  Basel 
Prof. Dr. päd. Waldemar Schuch, M.A., Department für Psychotherapie und Biopsychosoziale Gesundheit, Donau-Universität Krems, Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen
Prof. Dr. phil. Johanna Sieper, Institut St. Denis, Paris, Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen

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Redaktion:
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Beispiel: Petzold, H.G. (2002b): Zentrale Modelle und KERNKONZEPTE der „INTEGRATIVEN THERAPIE“. Düsseldorf/Hückeswagen. Bei www. FPI-Publikation.de/materialien.htm - POLYLOGE: Materialien aus der Europäischen Akademie für biopsychosoziale Gesundheit  -  03/2002.

 

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