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10/2014, Petzold H.G.: „Green Care und Grüne Therapie: Empowerment gegen graue Depression“ … Drucken

POLYLOGE
Materialien aus der Europäischen Akademie für biopsychosoziale Gesundheit
Eine Internetzeitschrift für „Integrative Therapie“


Ausgabe 10/2014

„Green Care und Grüne Therapie: Empowerment gegen graue Depression“ “Neue Naturtherapien” für alternative „Ökologisation“, ökologische Bewusstheitsarbeit und Integrative Therapie von Dysthymien und Depressionen


Hilarion G. Petzold



Zusammenfassung: „GREEN CARE und GRÜNE THERAPIE: Empowerment gegen graue Depression“ – “Neue Naturtherapien” für alternative „Ökologisation“, ökologische Bewusstheitsarbeit und aktivierende Behandlung bei Dysthymien und Depressionen
Die „Neuen Naturtherapien“ sind Formen der Garten-, Landschafts- und tiergestützten Therapie, die dazu beitragen, Menschen mit chronifizierten psychischen Störungen darin zu unterstützen, ihre dysfunktionale Lebensstile zu verändern. Gerade bei Dysthymien sind die Behandlungserfolge, zumal wenn mit „doppelten Depressionen  verbunden“, nicht allzu gut, blickt man auf die Katamnesen, wo nach zunächst erfolgreicher Behandlung zwei Jahre später zwei Drittel und mehr der Therapierten wieder „rückfällig“ geworden sind. Man kann deshalb nicht nur auf Symptombehandlung zentrieren, man muss Lebensstile verändern. Klinische Einzelfall-Beobachtungen zeigen, dass naturtherapeutische Begleitbehandlung in „Bündeln von Therapiemaßnahmen“ hier gute Unterstützung bieten, so dass man mit systematischen Forschungsprojekten beginnen sollte. Therapien stehen heute in einem Kontext heraufgezogener ökologischer Katastrophen. Das wirkt im Hintergrund der Psychodynamik von so manchem Krankheitsprozess. Deshalb sollte Naturtherapie immer auch bei Patienten auf ökologische Bewusstheit hinwirken und zu ökologischem Engagement motivieren. Das wirkt mobilisierend und erlernter Hilflosigkeit entgegen und durchaus antidysthym. Naturtherapeuten werden damit auch therapeutisch für unseren Planeten Erde wirken können. Jeder kleine Beitrag zu Entlastungen ist notwendig.

Schlüsselwörter: Neue Natur Therapien, Dysthymie/Depression, Garten-/Landschaftstherapie, Ökologische Bedrohung, Integrative Therapie


Summary: “GREEN CARE and GREEN THERAPY: Empowerment for Fighting Grey Depression” – The “New Nature Therapies” as Alternative Ecologization, Fostering Ecological Awareness and an Activating Treatment for Dysthymia and Depression
The “New Nature Therapies” are approaches of Horticultural, Landscape or Animal Assisted Therapy, that are supporting people with chronified psychological disorders to change their dysfunctional lifestyles. Particularly in dysthymias combined with double depressions treatment outcomes are not very good. If one looks on catamnestic data of successfully treated patienties two years later two thirds and more of them “relapsed”. Therefore it is not sufficient to focus on the treatment of symptoms: lifestyles have to be changed. Clinical Single Case Studies indicate that adjunctive treatment with nature therapies in “bundles of therapeutic measures” are offering substantial support. Therefore one should start with systematic research. Therapies to day are facing a context of ecological catastrophies. This has definitely an impact on the psychodynamic background of many pathological processes. Therefore Nature Therapies should always aim to increase ecological awareness and to motivate for ecological commitment. This is mobilizing, is countering learned helplessness and will be antidysthymic indeed. Nature Therapists in this way be also therapeutic for our planet earth. Every bit of relieve is necessary.

Keywords: New Nature Therapies, Dysthymia/ Depression, Horticultral & Landscape Therapy, Ecological Desaster, Integrative Therapy


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2001 gegründet und herausgegeben von:
Univ.-Prof. Dr. mult. Hilarion G. Petzold, Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen, Donau-Universität Krems, Institut St. Denis, Paris, emer. Freie Universität Amsterdam

In Verbindung mit:

Dr. med. Dietrich Eck, Dipl.-Psych., Hamburg, Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen
Univ.-Prof. Dr. phil. (emer.) Liliana Igrić, Universität Zagreb
Univ.-Prof. Dr. phil. (emer.) Nitza Katz-Bernstein, Universität Dortmund
Univ.-Prof. Dr. med. (emer.) Anton Leitner, Department für Psychotherapie und Biopsychosoziale Gesundheit, Donau-Universität Krems
Dipl.-Päd. Bruno Metzmacher, Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen
Lic. phil. Lotti Müller, MSc., Psychiatrische Universitätsklinik Zürich, Stiftung Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Rorschach
Dipl.-Sup. Ilse Orth, MSc., Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen
PD Dr. Sylvie Petitjean, Universität  Basel 
Prof. Dr. päd. Waldemar Schuch, M.A., Department für Psychotherapie und Biopsychosoziale Gesundheit, Donau-Universität Krems, Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen
Prof. Dr. phil. Johanna Sieper, Institut St. Denis, Paris, Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen

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Redaktion:
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Beispiel: Petzold, H.G. (2002b): Zentrale Modelle und KERNKONZEPTE der „INTEGRATIVEN THERAPIE“. Düsseldorf/Hückeswagen. Bei www. FPI-Publikation.de/materialien.htm - POLYLOGE: Materialien aus der Europäischen Akademie für biopsychosoziale Gesundheit  -  03/2002.

 

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