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14/2016, Petzold H.G.(1992c): Frühkindliche Gedächtnisentwicklung - Leib- und Psychotherapie… Drucken

POLYLOGE
Materialien aus der Europäischen Akademie für biopsychosoziale Gesundheit
Eine Internetzeitschrift für „Integrative Therapie“


Ausgabe 14/2016

Bemerkungen zur Bedeutung frühkindlicher Gedächtnisentwicklung für die Theorie der Pathogenese und die Praxis regressionsorientierter Leib- und Psychotherapie


-Neueinstellung 2016-

Hilarion G. Petzold, Düsseldorf/Amsterdam


Zusammenfassung: Bemerkungen zur Bedeutung frühkindlicher Gedächtnisentwicklung für die Theorie der Pathogenese und die Praxis regressionsorientierter Leib- und Psychotherapie (1992c)
Auf dem Hintergrund von Forschungsergebnissen über die Entwicklung des Gedächtnisses bei Säuglingen und Kleinkindern wird der Frage nachgegangen, inwieweit Erfahrungen aus dieser frühen Entwicklungsphase im Langzeitgedächtnis gespeichert und in der Erwachsenenzeit reaktiviert werden können und ob die Regressionsphänomene bei erwachsenen Patienten solche Erinnerungsrelikte darstellen. Es werden Gründe dafür geltend gemacht, dass allenfalls "atmosphärische Reste" im komplexen Erinnerungsmaterial des durch Extero- und Propriozeptionen „informierten Leibes“ (Petzold 1988n, 192) enthalten sind, frühe „Szenen" aber nicht gespeichert sind und abgerufen werden können. Frühes Material wird durch spätere Eindrücke überformt und modifiziert. Erwachsene können sich deshalb zwar „als Baby" fühlen, aber niemals mehr „wie ein Baby" fühlen. Damit wird der heilende Effekt von Therapie guten, im Hier und Heute der therapeutischen Situationen erlebten und interiorisierten, salutogenen Szenen und Atmosphären zugeschrieben.

Schlüsselwörter: Frühe Erfahrungen, Säuglings-, Kleinkind- und Erwachsenengedächtnis, Informierter Leib, Regressionsarbeit, Integrative Therapie


Summary: Some Remarks Concerning the Significance of Memory Development in Early Childhood for the Theory of Pathogenesis and for the Practice of Regression Oriented Body and Psychotherapy (1992c)
On the ground of research findings concerning the development of memory in babies and infants the question is raised whether experiences from this early developmental phase can be stored in longterm memory and can be reactivated in adult life. Are phenomena of regression in adult memory relicts of early event experiences? Reasons are given that perhaps some „atmospheric relicts" are contained within the complex memory material in the “informed body” (Petzold 1988n, 1992) from extero- and proprioceptions. Early „scenes" however cannot be registered and retrieved. Early material is transformed and modified by subsequent impressions. Consequently adults can feel „as if' they were a baby but never can feel as a baby. Therefore the healing effect of therapy is attributed to salutogenetic scenes and atmospheres interiorized in the here and now experiences of good therapeutic situations.

Keywords: Early Experience, Baby-, Infant-, Adult-Memory, Informed Body, Regression Work, Integrative Therapy

 

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2001 gegründet und herausgegeben von:
Univ.-Prof. Dr. mult. Hilarion G. Petzold, Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen, Donau-Universität Krems, Institut St. Denis, Paris, emer. Freie Universität Amsterdam

In Verbindung mit:

Dr. med. Dietrich Eck, Dipl.-Psych., Hamburg, Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen
Univ.-Prof. Dr. phil. (emer.) Liliana Igrić, Universität Zagreb
Univ.-Prof. Dr. phil. (emer.) Nitza Katz-Bernstein, Universität Dortmund
Univ.-Prof. Dr. med. (emer.) Anton Leitner, Department für Psychotherapie und Biopsychosoziale Gesundheit, Donau-Universität Krems
Dipl.-Päd. Bruno Metzmacher, Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen
Lic. phil. Lotti Müller, MSc., Psychiatrische Universitätsklinik Zürich, Stiftung Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Rorschach
Dipl.-Sup. Ilse Orth, MSc., Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen
PD Dr. Sylvie Petitjean, Universität  Basel 
Prof. Dr. päd. Waldemar Schuch, M.A., Department für Psychotherapie und Biopsychosoziale Gesundheit, Donau-Universität Krems, Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen
Prof. Dr. phil. Johanna Sieper, Institut St. Denis, Paris, Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen

© FPI-Publikationen, Verlag Petzold + Sieper Hückeswagen.

www.fpi-publikation.de/polyloge

Redaktion:
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Beispiel: Petzold, H.G. (2002b): Zentrale Modelle und KERNKONZEPTE der „INTEGRATIVEN THERAPIE“. Düsseldorf/Hückeswagen. Bei www. FPI-Publikation.de/materialien.htm - POLYLOGE: Materialien aus der Europäischen Akademie für biopsychosoziale Gesundheit  -  03/2002.

 

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