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20/2012, Petzold Hilarion G.(1981h): Leibzeit Drucken

POLYLOGE
Materialien aus der Europäischen Akademie für psychosoziale Gesundheit
Eine Internetzeitschrift für „Integrative Therapie“

 

 

Ausgabe 20/2012

Leibzeit
1981h

Hilarion G. Petzold

 

 


Zusammenfassung: Leibzeit
Es wird der Zeitbegriff auf der Grundlage des Leibbegriffes interpretiert. Zeit wird als „inkarnierte Zeit", als „Leibzeit" gesehen. In der Ausgrenzung des Leibes aus dem Strom des Lebens und der Ausgrenzung der individuellen Lebensspanne aus dem Strom der Geschichte gewinnt das Individuum Identität. Leibzeit ist mit dem physikalischen bzw. ökologischen Raum und dem sozialen Raum verwoben. Das Hier-und-Jetzt hat dabei die ganze Zeit - Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft - und den ganzen Raum - das Universum und in der sozialen Dimension die Menschheit - als Horizont. Der Leib als mein Ort in Raum und Zeit eröffnet mir die Möglichkeit, die ganze Zeit ohne Aufspaltung zu erleben. Die leibliche Koexistenz mit anderen gibt mir die Möglichkeit, die Unendlichkeit von Zeit und Raum, ihre Dunkelheit und ihr Schweigen zu ertragen.

Schlüsselwörter: Zeit, Leibzeit, Ausgrenzung, Raum, mein Ort, leibliche Koexistenz


Summary: Body Time
The notion of time is interpreted on the basis of the concept of the body (Leib = phenomenal body). Time is understood as „time incarnated", as „body time". By the emer¬gence of the body from the flow of life and the emergence of the individual lifespan from the flow of history the individual gains identity. Bodytime is interwoven with physical resp. ecological space and social space. The here-and-now has as its horizon the totality of time: present, past, future - and the totality of space - the universe and in respect to the social dimension the whole mankind. My body as my locus in space and times opens up the possibility to experience the totality of time without disruption. Bodily coexistence with my fellowmen provides the possibility to bear the infinity of space and time, their darkness and their silence.

Keywords: Keywords: Time, Body-Time, Exclusion, Space, my place, bodily Coexistence

 

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Copyrighthinweis: Polyloge auf www.FPI-Publikation.de

2001 gegründet und herausgegeben von:
Univ.-Prof. Dr. mult. Hilarion G. Petzold, Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen, Donau-Universität Krems, Institut St. Denis, Paris, emer. Freie Universität Amsterdam

In Verbindung mit:

Dr. med. Dietrich Eck, Dipl.-Psych., Hamburg, Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen
Univ.-Prof. Dr. phil. (emer.) Liliana Igrić, Universität Zagreb
Univ.-Prof. Dr. phil. (emer.) Nitza Katz-Bernstein, Universität Dortmund
Univ.-Prof. Dr. med. (emer.) Anton Leitner, Department für Psychotherapie und Biopsychosoziale Gesundheit, Donau-Universität Krems
Dipl.-Päd. Bruno Metzmacher, Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen
Lic. phil. Lotti Müller, MSc., Psychiatrische Universitätsklinik Zürich, Stiftung Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Rorschach
Dipl.-Sup. Ilse Orth, MSc., Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen
PD Dr. Sylvie Petitjean, Universität  Basel 
Prof. Dr. päd. Waldemar Schuch, M.A., Department für Psychotherapie und Biopsychosoziale Gesundheit, Donau-Universität Krems, Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen
Prof. Dr. phil. Johanna Sieper, Institut St. Denis, Paris, Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen

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Redaktion:
Prof. Dr. phil. Johanna Sieper
Fritz Perls Institut
Wefelsen 5, 42499 Hückeswagen
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Beispiel: Petzold, H.G. (2002b): Zentrale Modelle und KERNKONZEPTE der „INTEGRATIVEN THERAPIE“. Düsseldorf/Hückeswagen. Bei www. FPI-Publikation.de/materialien.htm - POLYLOGE: Materialien aus der Europäischen Akademie für biopsychosoziale Gesundheit  -  03/2002.

 

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