FPI-Publikationen
Navigation
Service
EAG/FPI
Die Europäische Akademie für psychosoziale Gesundheit - Fritz Perls Institut bietet berufsbezogene wissenschaftliche Weiterbildungen bzw. Ausbildungen im psychosozialen Bereich an. Mehr Informationen hier...
Download
pdf Kleines Lexikon der Integrativen Therapie 689.46 Kb


21/2016, Petzold H.G. (2016q): Kulturtheoretisch – Fundamentalismus - prekäre Identitätsbildung… Drucken

POLYLOGE
Materialien aus der Europäischen Akademie für biopsychosoziale Gesundheit
Eine Internetzeitschrift für „Integrative Therapie“


Ausgabe 21/2016

Kulturtheoretische und neuropsychologische Überlegungen zu Fundamentalismusproblemen, Migration und prekärer Identitätsbildung in „unruhigen Zeiten" am Beispiel dysfunktionaler neurozerebraler Habitualisierung durch Burka, Niqab, Genital Mutilation

Hilarion G. Petzold, Hückeswagen


Zusammenfassung: Kulturtheoretische und neuropsychologische Überlegungen zu Fundamentalismusproblemen, Migration und prekärer Identitätsbildung in „unruhigen Zeiten" am Beispiel dysfunktionaler neurozerebraler Habitualisierung durch Burka, Niqab, Genital Mutilation
In „unruhigen Zeiten“ befasst sich dieser „multiperspektivische Text“  in kulturtheoretischer und neuropsychologischer Ausrichtung mit den Hintergründen fundamentalistischer Ideologien und möglichen neurozerebralen Auswirkungen für die Identitätsentwicklung durch dysfunktionale Interiorisierungen (Vygotskij) und Habitualisierungen (Bourdieu). Wird politisch ideologisierter religiöser Fundamentalismus, etwa im Islam, repressiv und Teil der alltäglichen Lebenspraxis, die die „Andersheit des Anderen“ (Levinas) nicht respektiert, behindert er die Möglichkeiten von sozialer Integration und die Ausbildung einer „transversalen Kultur wechselseitigen Respekts“. Mechanismen der Indoktrination, menschenrechtsfeindliche, ritualisierte religiöse und ethnische Praktiken (Burka, Genital Mutilation) werden multitheoretisch analysiert und es werden Perspektiven für die Integrationsbemühungen der zugewanderten Migranten aus nichteuropäischen Kulturen und für die Integrationshilfen durch die Bürger in ihren Gastländern aus der Sicht „integrativer Kulturtheorie und Kulturarbeit“ aufgezeigt.

Schlüsselwörter:
Religiöse Sozialisation, Fundamentalismus, prekäre Identität, Burka, Integrative Therapie und Kulturarbeit.

Summary: Reflections from cultural theory and neuropsychology on problems of fundamentalism, migration and precarious identity formation in troubled times exemplified by dysfunctional neurocerebral habituation through Burka, Niqab, Genital Mutilation
In “troubled times” this “text of multiperspectivity” is dealing from a view of theory of culture and of neuropsychology with the background of fundamentalist ideologies and possible neurocerebral effects on identity formation and on dysfunctional interiorisation (Vygotskij) and habituation (Bourdieu). When religious fundamentalism as ideology, e.g. in Islam, is becoming a repressive part of everyday life, not respecting the “otherness of the other” (Levinas), it is blocking the possibilities of social integration and the emergence of a “transversal culture of mutual respect”. Mechanisms of indoctrination, ritualized religious and ethnic practices (Burka, Genital Mutilation), hostile to Human Rights, are analyzed on a multitheoretical base. Perspectives for the efforts of integration realized by immigrants from non-European cultures and for the support for integration offered by the citizens of the host country are delineated from the viewpoint of “integrative cultural thinking and practice”.

Keywords:
Religious Sozialisation, Fundamentalism, Identity, Burka, Integrative Cultural Activity

 

Zum Download...

 
Copyrighthinweis: Polyloge auf www.FPI-Publikation.de

2001 gegründet und herausgegeben von:
Univ.-Prof. Dr. mult. Hilarion G. Petzold, Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen, Donau-Universität Krems, Institut St. Denis, Paris, emer. Freie Universität Amsterdam

In Verbindung mit:

Dr. med. Dietrich Eck, Dipl.-Psych., Hamburg, Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen
Univ.-Prof. Dr. phil. (emer.) Liliana Igrić, Universität Zagreb
Univ.-Prof. Dr. phil. (emer.) Nitza Katz-Bernstein, Universität Dortmund
Univ.-Prof. Dr. med. (emer.) Anton Leitner, Department für Psychotherapie und Biopsychosoziale Gesundheit, Donau-Universität Krems
Dipl.-Päd. Bruno Metzmacher, Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen
Lic. phil. Lotti Müller, MSc., Psychiatrische Universitätsklinik Zürich, Stiftung Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Rorschach
Dipl.-Sup. Ilse Orth, MSc., Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen
PD Dr. Sylvie Petitjean, Universität  Basel 
Prof. Dr. päd. Waldemar Schuch, M.A., Department für Psychotherapie und Biopsychosoziale Gesundheit, Donau-Universität Krems, Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen
Prof. Dr. phil. Johanna Sieper, Institut St. Denis, Paris, Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen

© FPI-Publikationen, Verlag Petzold + Sieper Hückeswagen.

www.fpi-publikation.de/polyloge

Redaktion:
Prof. Dr. phil. Johanna Sieper
Fritz Perls Institut
Wefelsen 5, 42499 Hückeswagen
e-mail: Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können

Manuskripte müssen nach den Publikationsrichtlinien der Deutschen Gesellschaft für Psychologie erstellt werden und als Word-Dokument bei der Redaktion für ein Review-Verfahren eingereicht werden.

Copyrighthinweis:
Mit der Veröffentlichung in der Online-Zeitschrift gehen sämtliche Verlagsrechte, insbesondere das der Übersetzung, an die FPI-Publikationen, Düsseldorf. Auch der Auszugsweise Nachdruck bedarf der schriftlichen Genehmigung.

Benutzerhinweis:
Die Internetzeitschrift POLYLOGE veröffentlicht Artikel und Beiträge in Form von nummerierten Einzeltexten (Laufnummer) pro Jahrgang. Bei AutorInnen, die mehrere Texte pro Jahrgang in POLyLOGE publizieren, erscheint hinter dem Namen die Jahreszahl mit einer Sigle, z.B. Orth, I. (2001b). Die Zeitschrift wird in folgender Form zitiert: Autorenname, Anfangsbuchstaben des Vornamens. (Jahreszahl, ggf. mit Sigle): Titel. Ort: Verlag. Bei Internetadresse - Zeitschriftenname – Laufnummer/Jahrgang.
Beispiel: Petzold, H.G. (2002b): Zentrale Modelle und KERNKONZEPTE der „INTEGRATIVEN THERAPIE“. Düsseldorf/Hückeswagen. Bei www. FPI-Publikation.de/materialien.htm - POLYLOGE: Materialien aus der Europäischen Akademie für biopsychosoziale Gesundheit  -  03/2002.

 

space space
  Freitag, 18. August 2017
Sie sind hier: Home arrow Polyloge arrow 21/2016, Petzold H.G. (2016q): Kulturtheoretisch – Fundamentalismus - prekäre Identitätsbildung…
 
backzurück Copyright EAG-FPI nach oben