FPI-Publikationen
Navigation
Service
EAG/FPI
Die Europäische Akademie für psychosoziale Gesundheit - Fritz Perls Institut bietet berufsbezogene wissenschaftliche Weiterbildungen bzw. Ausbildungen im psychosozialen Bereich an. Mehr Informationen hier...
Download
pdf Kleines Lexikon der Integrativen Therapie 689.46 Kb


22/2010, Petzold H.G.: Was uns „am Herzen liegt“ in der Integrativen Therapie und in der therap.… Drucken

POLYLOGE
Materialien aus der Europäischen Akademie für psychosoziale Gesundheit
Eine Internetzeitschrift für „Integrative Therapie“

 

Ausgabe 22/2010

Was uns „am Herzen liegt“ in der Integrativen Therapie und in der therapeutischen Seelsorge. Über sanfte und heftige Gefühle, „leibhaftiges geistiges Leben“ und mitmenschliches Engagement

Hilarion G. Petzold, Düsseldorf, Paris

 

Zusammenfassung: Was uns „am Herzen liegt“ in der Integrativen Therapie und in der therapeutischen Seelsorge. Über sanfte und heftige Gefühle, „leibhaftiges geistiges Leben“ und mitmenschliches Engagement

Dieser Beitrag zur Festschrift für Karl Heinz Ladenhauf anlässlich seiner Emeritierung befasst sich mit der Beziehung von Integrativer Therapie und Integrativer Seelsorge, wie sie von Ladenhauf, Lückel u. a. entwickelt wurde. Es wird die prinzipiell säkulare Ausrichtung von Psychotherapie als klinischer Heilkunde betont und die Notwendigkeit auch in der Seelsorge in einer in weiten Bereichen säkularen Welt für Menschen ohne Glaubensbindungen auch eine säkulare Orientierung zu entwickeln für die Fragen des Sinnes, der Werte, der Tugenden, der Grenzerfahrungen des Lebens. Dazu werden Materialien geboten, z. B. durch Bezüge zur antiken Philosophie, die sich schon bei den Kirchenvätern finden. Es wird auch – ungeachtet dieser säkularen Orentierung – gezeigt, was Psychotherapie in Diskursen bzw. einem Polylog mit Seelsorge und Theologie gewinnen könnte. Es wird für Seelsorge und Psychotherapie die Idee eines „leibhaftigen geistigen Lebens“ entwickelt, die Bedeutung mitmenschlich-konvivialen Engagements herausgestellt and mit einen wichtigen Teil dieser Arbeit auf „Herzensgefühle“ eingegangen: auf „sanfte Gefühle“ (Seelenruhe, Zärtlichkeit, Heiterkeit), die in der Psychotherapie weitgehend vernachlässigt wurden, aber auch auf „heftige Gefühle“ (Zorn, Ärger, Hass). Sie sind im professionellem Umgang mit Menschen von zentraler Bedeutung – für Psychotherapeuten und für Seelsorger.

Schlüsselwörter:
Integrative Therapie, therapeutische Seelsorge, Sanfte Gefühle, leibhaftiges geistiges Leben


Summary:
What’s a matter close to our hearts in Integrative Therapy and Therapeutic Pastoral Care. On Soft and Violent Feelings, on Body Grounded Spiritual Life and Human Commitment

This chapter for a commemorative volume for Karl Heinz Ladenhauf on the occasion of his emeritation is dealing with the relation of Integrative Therapy and Integrative Pastoral Care as it has been inaugurated by Ladenhauf, Lückel a. o. Principally a secular orientation of psychotherapy as a clinical discipline of healing is emphasized, but also the demand for pastoral work to develop in a world that is secularized in many areas a secular orientation for people without a religious commitment concerning a support for them in problems of meaning, values, virtues, extreme experiences in life. Material for this quest are offered with reference to antique philosophy, from which already the church fathers drew. Moreover it is shown – notwithstanding of this secular orientation – what psychotherapy could gain from discourses and a polylogue with pastoral care and theology. For Psychotherapy and pastoral work the idea of a “body grounded spiritual life” is developed, the importance of a human and convivial commitment is emphasized. An important part of this chapter is focussing on the topic of “heart feelings“: soft feelings” (peace of mind, tenderness, serenity), which have been greatly neglected in psychotherapy“, but also on “violent feelings” (rage, anger, hatred). They are in dealing with people professionally of outmost importance – both for psychotherapists and for ministers.   

Keywords:
Integrative Therapy, Pastoral Care, Psychotherapy, Soft Feelings, body grounded spiritual life 

 

Zum Download...

 
Copyrighthinweis: Polyloge auf www.FPI-Publikation.de

2001 gegründet und herausgegeben von:
Univ.-Prof. Dr. mult. Hilarion G. Petzold, Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen, Donau-Universität Krems, Institut St. Denis, Paris, emer. Freie Universität Amsterdam

In Verbindung mit:

Dr. med. Dietrich Eck, Dipl.-Psych., Hamburg, Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen
Univ.-Prof. Dr. phil. (emer.) Liliana Igrić, Universität Zagreb
Univ.-Prof. Dr. phil. (emer.) Nitza Katz-Bernstein, Universität Dortmund
Univ.-Prof. Dr. med. (emer.) Anton Leitner, Department für Psychotherapie und Biopsychosoziale Gesundheit, Donau-Universität Krems
Dipl.-Päd. Bruno Metzmacher, Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen
Lic. phil. Lotti Müller, MSc., Psychiatrische Universitätsklinik Zürich, Stiftung Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Rorschach
Dipl.-Sup. Ilse Orth, MSc., Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen
PD Dr. Sylvie Petitjean, Universität  Basel 
Prof. Dr. päd. Waldemar Schuch, M.A., Department für Psychotherapie und Biopsychosoziale Gesundheit, Donau-Universität Krems, Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen
Prof. Dr. phil. Johanna Sieper, Institut St. Denis, Paris, Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen

© FPI-Publikationen, Verlag Petzold + Sieper Hückeswagen.

www.fpi-publikation.de/polyloge

Redaktion:
Prof. Dr. phil. Johanna Sieper
Fritz Perls Institut
Wefelsen 5, 42499 Hückeswagen
e-mail: Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können

Manuskripte müssen nach den Publikationsrichtlinien der Deutschen Gesellschaft für Psychologie erstellt werden und als Word-Dokument bei der Redaktion für ein Review-Verfahren eingereicht werden.

Copyrighthinweis:
Mit der Veröffentlichung in der Online-Zeitschrift gehen sämtliche Verlagsrechte, insbesondere das der Übersetzung, an die FPI-Publikationen, Düsseldorf. Auch der Auszugsweise Nachdruck bedarf der schriftlichen Genehmigung.

Benutzerhinweis:
Die Internetzeitschrift POLYLOGE veröffentlicht Artikel und Beiträge in Form von nummerierten Einzeltexten (Laufnummer) pro Jahrgang. Bei AutorInnen, die mehrere Texte pro Jahrgang in POLyLOGE publizieren, erscheint hinter dem Namen die Jahreszahl mit einer Sigle, z.B. Orth, I. (2001b). Die Zeitschrift wird in folgender Form zitiert: Autorenname, Anfangsbuchstaben des Vornamens. (Jahreszahl, ggf. mit Sigle): Titel. Ort: Verlag. Bei Internetadresse - Zeitschriftenname – Laufnummer/Jahrgang.
Beispiel: Petzold, H.G. (2002b): Zentrale Modelle und KERNKONZEPTE der „INTEGRATIVEN THERAPIE“. Düsseldorf/Hückeswagen. Bei www. FPI-Publikation.de/materialien.htm - POLYLOGE: Materialien aus der Europäischen Akademie für biopsychosoziale Gesundheit  -  03/2002.

 

space space
  Samstag, 25. November 2017
Sie sind hier: Home arrow Polyloge arrow 22/2010, Petzold H.G.: Was uns „am Herzen liegt“ in der Integrativen Therapie und in der therap.…
 
backzurück Copyright EAG-FPI nach oben