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23/2009, Petzold H.G.(2009f): „Gewissensarbeit“ und „Weisheitstherapie“ als Praxis- Perspektiven... Drucken

POLYLOGE
Materialien aus der Europäischen Akademie für psychosoziale Gesundheit
Eine Internetzeitschrift für „Integrative Therapie“

Ausgabe 23/2009
„Gewissensarbeit“ und „Weisheitstherapie“ als Praxis-
Perspektiven der Integrativen Therapie zu „kritischem
Bewusstsein“, „komplexer Achtsamtkeit“ und „melioristischem
Engagement“

Petzold, H.G.(2009f), Düsseldorf

Zusammenfassung: „Gewissensarbeit“ und „Weisheitstherapie“ als konviviale Praxis. Perspektiven der Integrativen Therapie zu „kritischem Bewusstsein“, „komplexer Achtsamkeit“ und „melioristischem Engagement“
Der Beitrag befasst sich mit zentralen Themen für das persönliche Leben und die professionelle therapeutische Praxis, die weitgehend vernachlässigt wurden: der Weisheit und dem Weiheitsgewinn, sowie dem Gewissen (conscientia) und der Gewissensarbeit, die immer auf dem Boden „kollektiver mentaler Repräsentationen“ gründen und immer in eine melioristische Praxis „konvivialer“ Arbeit mit und für Menschen münden sollten. Der Freudsche Über-Ich-Begriff greift explikativ zu kurz für die komplexen Prozesse individueller und kollektiver Mentalisierung und Kulturarbeit, zu der Psychotherapie aktiv beitragen kann und muss, etwa durch die Förderung von Weisheit, prosozialem Engagement, Lebenskunst. Der Text eröffnet Perspektiven für Theorie und Praxis, wie mit dem Gewissensthema umgegangen und eine Weisheitstherapie gemeinsam gestaltet werden kann.

Schlüsselwörter:
Gewissensarbeit, Therapeutische Ethik, Konvivialität, Weisheit,
Integrative Therapie


Summary: “Conscience Work” and “Wisdom Therapy” as a Convivial Practice. Perspectives of Integrative Therapy Concerning “Critical Consciousness”, “Complex Mindfulness”, and “Melioristic Commitment”

This text is dealing with core topics of paramount importance for personal life and professional practice in therapy, subjects largely neglected: Wisdom and striving for wisdom, Conscience (conscientia) and Conscience Work. Both is always based in “collective mental representations” and should always lead to “convivial” and melioristic practice for and with people. Freud’s super-ego concept falls short to explain the complex processes of individual and collective mentalisation and culture work, to which psychotherapy can and has to contribute substantially by promoting wisdom, prosocial investment, art of living. The paper opens perspectives for theory and practice, how to deal with the conscience issue and how jointly to practice wisdom therapy.

Keywords: Conscience Work, Therapeutic Ethics, Conviviality, Wisdom, Integrative Therapy

 

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Copyrighthinweis: Polyloge auf www.FPI-Publikation.de

2001 gegründet und herausgegeben von:
Univ.-Prof. Dr. mult. Hilarion G. Petzold, Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen, Donau-Universität Krems, Institut St. Denis, Paris, emer. Freie Universität Amsterdam

In Verbindung mit:

Dr. med. Dietrich Eck, Dipl.-Psych., Hamburg, Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen
Univ.-Prof. Dr. phil. (emer.) Liliana Igrić, Universität Zagreb
Univ.-Prof. Dr. phil. (emer.) Nitza Katz-Bernstein, Universität Dortmund
Univ.-Prof. Dr. med. (emer.) Anton Leitner, Department für Psychotherapie und Biopsychosoziale Gesundheit, Donau-Universität Krems
Dipl.-Päd. Bruno Metzmacher, Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen
Lic. phil. Lotti Müller, MSc., Psychiatrische Universitätsklinik Zürich, Stiftung Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Rorschach
Dipl.-Sup. Ilse Orth, MSc., Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen
PD Dr. Sylvie Petitjean, Universität  Basel 
Prof. Dr. päd. Waldemar Schuch, M.A., Department für Psychotherapie und Biopsychosoziale Gesundheit, Donau-Universität Krems, Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen
Prof. Dr. phil. Johanna Sieper, Institut St. Denis, Paris, Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen

© FPI-Publikationen, Verlag Petzold + Sieper Hückeswagen.

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Redaktion:
Prof. Dr. phil. Johanna Sieper
Fritz Perls Institut
Wefelsen 5, 42499 Hückeswagen
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Beispiel: Petzold, H.G. (2002b): Zentrale Modelle und KERNKONZEPTE der „INTEGRATIVEN THERAPIE“. Düsseldorf/Hückeswagen. Bei www. FPI-Publikation.de/materialien.htm - POLYLOGE: Materialien aus der Europäischen Akademie für biopsychosoziale Gesundheit  -  03/2002.

 

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