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23/2011, Leeser, B.: Poetik der Walderfahrung – Quelle der Kraft, der Heilung und der Schönheit Drucken

POLYLOGE
Materialien aus der Europäischen Akademie für psychosoziale Gesundheit
Eine Internetzeitschrift für „Integrative Therapie“

 

Ausgabe 23/2011

Poetik der Walderfahrung  –  Quelle der Kraft, der Heilung und der Schönheit

Brigitte Leeser

 

Zusammenfassung: Poetik der Walderfahrung  –  Quelle der Kraft, der Heilung und der Schönheit
Therapeutische „Weg-Erfahrung“ in der Integrativen Landschafts- bzw. Naturtherapie, insbesondere auf dem Wege durch eine Waldlandschaft,  ist eine die Sinne anregende und Sinn stiftende Methode, besonders in Verbindung mit narrativen Techniken. Der  Wald  mit seiner  Vielfalt an Vegetationsformen ist ein Metaphern reicher Erfahrungsraum, der in dieser Weise therapeutisch als Anregung zu eigenen Lebenserzählungen oder zur Klärung von Lebensfragen genutzt werden kann. In seiner Vielgestaltigkeit bietet sich der Wald als Aktivierung  eigenleiblichen Spürens an, von der  sinnlichen Wahrnehmung zur Selbsterfahrung, zur Selbstreflexion und Stärkung des Ichs, bis zur Schärfung des Umweltbewusstseins in der Verantwortung für sich und für Andere-s. Im Durchschreiten des Waldes als eines kulturellen Gedächtnisraumes  geschieht über Erinnerungsarbeit von bewussten und unbewussten Erzählungen über den Wald - Geschichten, Sagen, Legenden, Erzählungen, Dramen, Märchen  - eine Vertiefung des Identitätserlebens und  in der erlebnisaktivierenden Methode  der Integrativen Poesietherapie wird mit dem kreativen Schreiben, als Möglichkeit der Erhellung eigener Lebensgeschichten und Konflikte, Bewusstseinsarbeit angeregt, die sowohl in der Persönlichkeitsentwicklung als auch  im klinischen Bereich der Psychiatrie/Psychosomatik Anwendung finden kann.
 
Schlüsselwörter: Walderfahrung, Integrative Landschafts-/Naturtherapie, Sinnfindung, Poesietherapie, Weg-Erfahrung


Summary: Poetics of Forest Experience  - Source of Power, Healing and Beauty
Therapeutic „Pathway Experience” in Integrative Landscape- resp. Nature Therapy is a method which is stimulating the senses and fostering meaning particularly while wandering through the woods and using narrative techniques. The forest with its great diversity of vegetation is an experiential space, rich in metaphors which therefore can be used therapeutically to stimulate biographic narratives or to clarify problems of life. Through its manifold stimulation the woods are activating the body’s self awareness departing from sensory perception, coming to self reflexivity and strengthening Ego functions, moreover sharpening consciousness for environmental tasks and reinforcing a sense of responsibility for others and for oneself. Striding through the forest as a place of cultural heritage conscious and unconscious narrative about the woods are emerging from memory –  lore, myth, legends, dramas, fairy tails –  contributing to a deepened sense of identity. Experience activating methods of integrative poetry therapy, creative writing and consciousness work are used to elucidate one’s own biography and to clarify conflicts. All this can be used for personal development and in the clinical field of psychiatry and psychosomatics. 

Keywords: Forest Experience, Integrative Nature Therapy, Integrative Poetry Therapy, Quest of Meaning, Pathway Experience

 

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2001 gegründet und herausgegeben von:
Univ.-Prof. Dr. mult. Hilarion G. Petzold, Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen, Donau-Universität Krems, Institut St. Denis, Paris, emer. Freie Universität Amsterdam

In Verbindung mit:

Dr. med. Dietrich Eck, Dipl.-Psych., Hamburg, Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen
Univ.-Prof. Dr. phil. (emer.) Liliana Igrić, Universität Zagreb
Univ.-Prof. Dr. phil. (emer.) Nitza Katz-Bernstein, Universität Dortmund
Univ.-Prof. Dr. med. (emer.) Anton Leitner, Department für Psychotherapie und Biopsychosoziale Gesundheit, Donau-Universität Krems
Dipl.-Päd. Bruno Metzmacher, Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen
Lic. phil. Lotti Müller, MSc., Psychiatrische Universitätsklinik Zürich, Stiftung Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Rorschach
Dipl.-Sup. Ilse Orth, MSc., Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen
PD Dr. Sylvie Petitjean, Universität  Basel 
Prof. Dr. päd. Waldemar Schuch, M.A., Department für Psychotherapie und Biopsychosoziale Gesundheit, Donau-Universität Krems, Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen
Prof. Dr. phil. Johanna Sieper, Institut St. Denis, Paris, Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen

© FPI-Publikationen, Verlag Petzold + Sieper Hückeswagen.

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Redaktion:
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Fritz Perls Institut
Wefelsen 5, 42499 Hückeswagen
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