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26/2009, Grimm Eckard: Männliche Selbst- Leib- und Körperwahrnehmung... Drucken

POLYLOGE
Materialien aus der Europäischen Akademie für psychosoziale Gesundheit
Eine Internetzeitschrift für „Integrative Therapie“

Ausgabe 26/2009
„Männliche Selbst- Leib- und Körperwahrnehmung und ihr Umgang damit eine qualitative Genderbefragung in einer Männersuchtklinik.“
Eckard Grimm



Zusammenfassung: „Männliche Selbst- Leib- und Körperwahrnehmung und ihr Umgang damit eine qualitative Genderbefragung in einerMännersuchtklinik.“


In dieser Arbeit habe ich eine qualitative Genderbefragung in einer Männerrehabilitations- suchtklinik durchgeführt und ausgewertet. Ich tat dies, um festzustellen wie Männer mit ihrer Selbstwahrnehmung (Autoästhesie) und Körperwahrnehmung (Somaästhesie) umgehen, wie sie diese einschätzen und ob sie durch Anwendung von Integrativer Leib- und Bewegungsthera-peutischer Methodik (Integrative Differentielle Relaxation) und anderer Integrativer Mittel und Wege diese verbessern und verändern können.
Ergebnis: Es zeigte sich in der Befragung, dass durch aktive Bewegung und einüben von entsprechender Selbstwahrnehmung sich in der Befindlichkeit eine signifikante und den Teilnehmern unmittelbar evident zugängliche Veränderung und Verbesserung ergab.
Die Bewertung der Selbstregulationsüberzeugung und der Selbstregulationsfähigkeit sowie der Selbstkontrollüberzeugung (nach Fillipp) im Hinblick auf die Selbstwahrnehmung und die leibliche Körperwahrnehmung der befragten männlichen Patienten veränderte sich ebenfalls signifikant.
So wurde einerseits deutlich, dass diese Veränderungen und Verbesserungen konkret stattfanden und andererseits zeigte sich was sie hinderte.
Hinderungen waren: die fehlende willentliche Bereitschaft zur Rehabilitation grundsätzlich und  zur Leiblichkeit und zur Gefühlswahrnehmung insbesondere und das nicht vorhandene konkrete ausdauernde Üben, die durch unterschiedlich stark im Leib vorhandene neurologisch-biologisch eingefleischte Gewohnheit, Bequemlichkeit, Passivität und Trägheit verhindert und eingeschränkt wurde. 
Mit ihnen wäre es möglich gewesen, im experimentellen forschenden Entdecken wiederum neue motivierende und aktivierende körperlich-leibliche verändernde Wahrnehmungen (Ästhesie) und Erfahrungen zu machen, um so in der eigenen Selbstwahrnehmung des Körpers und Leibes weiter fort zu schreiten.

Schlüsselwörter: Schlüsselworte: Wahrnehmung, Geschlecht, Männliche Identität, Suchttherapie, Integrative   Therapie


Summary: “Male self- and body perception und how men cope with this – a qualitative gender survey in a male detoxification center”

 
In this work I made a qualitative gender survey in a male detoxification center and analyzed its results. I did this in order to find out how men cope with their self- (autoesthesia) and body-perception (somaesthesia)and further how they judge  this. Additionally, I was interested in finding out whether they can improve and change their self- and body-perception by attending integrative body- and exercise-therapeutical methods (Integrative Differential Relaxation) or other integrative ways and means.
Results: The survey showed that active movement and practice of the according self-perception led to significant improvements of and changes in their mental states. These changes and improvements were immediately and evidentially accessible for all participants.
Further factors also changed significantly with regard to the self-perception and body-perception of the polled male patients: the evaluation of their belief in self-regulation, their ability of self-regulation as well as their belief in self-perception (see Fillipp 1995).

Key words: perception, sex/gender, male identity, addiction therapy, integrative therapy.

 

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In Verbindung mit:

Dr. med. Dietrich Eck, Dipl.-Psych., Hamburg, Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen
Univ.-Prof. Dr. phil. (emer.) Liliana Igrić, Universität Zagreb
Univ.-Prof. Dr. phil. (emer.) Nitza Katz-Bernstein, Universität Dortmund
Univ.-Prof. Dr. med. (emer.) Anton Leitner, Department für Psychotherapie und Biopsychosoziale Gesundheit, Donau-Universität Krems
Dipl.-Päd. Bruno Metzmacher, Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen
Lic. phil. Lotti Müller, MSc., Psychiatrische Universitätsklinik Zürich, Stiftung Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Rorschach
Dipl.-Sup. Ilse Orth, MSc., Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen
PD Dr. Sylvie Petitjean, Universität  Basel 
Prof. Dr. päd. Waldemar Schuch, M.A., Department für Psychotherapie und Biopsychosoziale Gesundheit, Donau-Universität Krems, Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen
Prof. Dr. phil. Johanna Sieper, Institut St. Denis, Paris, Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen

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