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29/2008, Petzold H.G (2008e): Trauma und Beunruhigung, Trauer und Trostarbeit Drucken
Ausgabe 29/2008 (2008e)

Trauma und Beunruhigung, Trauer und Trostarbeit
Über Katastrophen, kollektive Gedächtnisdynamik, heftige und sanfte Gefühle -
Kulturtheoretische und neuropsychologische Überlegungen der Integrativen Therapie
Hilarion G. Petzold, Düsseldorf, Paris*
(2008e)

 

Zusammenfassung: Trauma und Beunruhigung, Trauer und Trostarbeit - Über Katastrophen, kollektive Gedächtnisdynamik, heftige und sanfte Gefühle - Kulturtheoretische Überlegungen der Integrativen Therapie
Der Beitrag befasst sich mit kollektiven Kontexten und Hintergründen von Traumatisierung, Beunruhigung, Trauer und Trost als neurozerebralen und emotionalen Prozessen und ihrer individuellen und kollektiven Gedächtnisdynamik. In integrativer, kulturtheoretischer Sicht werden die kriegerischen und pogromatischen kollektiven Megakatastrophen des 20. Jahrhunderts für ganze Völker als „kollektive Traumatisierungen“ gesehen, die aus neurobiologischer und neuropsychologischer Sicht nicht nur individuelle Trauerprozesse erforderlich machen, sondern kollektives Trauern, um „kollektive mentale Repräsentationen“ zu verändern. Trost, ein vernachlässigtes Thema der Psychotherapie, zu den „sanften Gefühlen“ gehörig, spielt dabei eine eminente Rolle. Deshalb wurde in der Integrativen Therapie das Konzept und die Methode einer „Trostarbeit“ entwickelt, die individuelle und kollektive Trauerarbeit unterstützen und zu einer proaktiven Friedensmentalität und konkreten Friedensarbeit finden muss.

Schlüsselwörter: Kollektive Katastrophen/Traumatisierungen, Beunruhigung, kollektive Trauer, kollektives Gedächtnis, Trost/Trostarbeit, Integrative Therapie

Summary: Trauma and Worry, Grief and Comfort Work - On Catastrophies, Collective Memory Dynamics, Soft and Vehement Feelings – Reflections from neuropsychology and the Cultural Theory of Integrative Therapy
This article is dealing with the collective contexts and backgrounds of traumatization, worry, grief and comfort as neurocerebral and emotional processes and their individual and collective memory dynamicys. In the view of integrative cultural theory the bellicose and pogromatic collective megacatastrophies of the 20th century are considered as “collective traumatizations” for many nations. They require not only individual mourning processes, but under the perspective of neurobiology and neuropsychology collective mourning, in order to change “collective mental representations”. Consolation/comforting – a neglected theme in psychotherapy – belonging to the “soft feelings” plays here an eminent role. Therefore in Integrative Therapy the concept and methods of “comforting/consolation work” have been developed, aiming to support individual and collective mourning work in order to arrive at a proactive peace mentality and a concrete working for peace.

Keywords: Collective Catastrophies/Traumatization, Worry, Collective Mourning, Collective Memory, Comfort Work, Integrative Therapy

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Copyrighthinweis: Polyloge auf www.FPI-Publikation.de

2001 gegründet und herausgegeben von:
Univ.-Prof. Dr. mult. Hilarion G. Petzold, Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen, Donau-Universität Krems, Institut St. Denis, Paris, emer. Freie Universität Amsterdam

In Verbindung mit:

Dr. med. Dietrich Eck, Dipl.-Psych., Hamburg, Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen
Univ.-Prof. Dr. phil. (emer.) Liliana Igrić, Universität Zagreb
Univ.-Prof. Dr. phil. (emer.) Nitza Katz-Bernstein, Universität Dortmund
Univ.-Prof. Dr. med. (emer.) Anton Leitner, Department für Psychotherapie und Biopsychosoziale Gesundheit, Donau-Universität Krems
Dipl.-Päd. Bruno Metzmacher, Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen
Lic. phil. Lotti Müller, MSc., Psychiatrische Universitätsklinik Zürich, Stiftung Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Rorschach
Dipl.-Sup. Ilse Orth, MSc., Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen
PD Dr. Sylvie Petitjean, Universität  Basel 
Prof. Dr. päd. Waldemar Schuch, M.A., Department für Psychotherapie und Biopsychosoziale Gesundheit, Donau-Universität Krems, Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen
Prof. Dr. phil. Johanna Sieper, Institut St. Denis, Paris, Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen

© FPI-Publikationen, Verlag Petzold + Sieper Hückeswagen.

www.fpi-publikation.de/polyloge

Redaktion:
Prof. Dr. phil. Johanna Sieper
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