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30/2009, Rother Barbara: Musik und Gesundheit - Die salutogenen Wirkungen von Musik... Drucken

Ausgabe 30/2009

Musik und Gesundheit
Die salutogenen Wirkungen von Musik und
Möglichkeiten ihrer Nutzung in Alltag, Pädagogik und Therapie
Perspektiven Integrativer Therapie


Barbara Rother, Salzgitter

Zusammenfassung: Musik und Gesundheit - Die salutogenen Wirkungen von Musik und Möglichkeiten ihrer Nutzung in Alltag, Pädagogik und Integrativer Therapie

Ausgehend von der Fragestellung: „Wie kann Gesundheit als komplexe Qualität menschlichen Lebens gefördert werden und was kann Musik dazu beitragen?“
werden im ersten Teil Faktoren beschrieben, die bei der Entstehung, Erhaltung und Förderung von Gesundheit eine Rolle spielen. Nach der Darstellung des Salutogenesekonzept A. Antonovskys und seinem Konstrukt des Kohärenzsinns werden Ergebnisse verschiedener anderer Forschungsansätze zusammengefasst und der Gesundheitsbegriff der Integrativen Therapie sowie die salutogenen Aspekte ihrer Therapietheorie erläutert. Ausgehend von dem Grundverständnis, dass Gesundheit und Krankheit zwei Pole eines Kontinuums bilden, werden am Schluss des ersten Teils einige Hypothesen darüber aufgestellt, welche Faktoren dazu beitragen können, dass sich der Mensch stärker in Richtung Gesundheit bewegt.
Im zweiten Teil geht es um die in der Literatur dargestellten, vorwiegend positiven Wirkungen von Musik in Alltag, Therapie und Pädagogik. Sie werden auf ihre salutogenen Aspekte hin untersucht. Besondere Aufmerksamkeit gilt dem Zusammenhang zwischen Musik und Emotionen. Neuere Ergebnisse der neurobiologischen Forschung bieten interessante Erkenntnisse.
Der dritte Teil fasst Antworten und sich daraus ergebende neue Fragen zusammen und enthält Ideen für die Integration gesundheitsfördernder Angebote an der Musikschule.

Schlüsselwörter: Salutogenese – Kohärenzsinn – Selbstwirksamkeitsüberzeugungen – seelische Gesundheit – Lebensqualität – psychisches Wohlbefinden – Gesundheit als komplexe Qualität – protektive Faktoren – Resilienz – dynamische Regulation – funktionelle Musik – emotionale Reaktionen auf Musik – Musikmedizin – Musik(psycho)therapie – Gehirnforschung – Wirkungsforschung Musikpädagogik – Musikschule.



Summary: Music and Health. The Salutogenic Effects of Music and Possibilities of its Use in Every Days Life, Education and Therapy – Perspectives from Integrative Therapy.

Music and health. Salutogenetic effects of Music in every-day life, therapy and education.How can health as a complex qualitiy of a human life be challenged and how can music help to support this process?
First of all, proceeding this question, factors of research-directions are described, which play a role in the creating, protecting und promoting of health. These are: the sense of coherence by A. Antonovsky, self-efficacy by A. Bandura, the construct of mental health by Becker and Becker/Minsel and protective factors, resilience and a number of salutogenetic aspects out of the therapy-theory taken from Integrative Therapy.
In continuation the positive effects of music in everyday life, therapy and education found in literature are presented. The salutogenetic configuration of these effects are being researched. The connection between music and the emotions brought forth by it are of special interest. The latest results through neurobiological research present interesting ideas concerning brain physiological processes during singing, playing and listening to music. The concluding part contains ideas about the integration of health-promoting offers in music schools.

Keywords:
Salutogenese – health-promoting factors in different theories – the concept of health in the Integrative Therapy – salutogenetic effects of music – health-promotion in music schools.

 

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Univ.-Prof. Dr. phil. (emer.) Nitza Katz-Bernstein, Universität Dortmund
Univ.-Prof. Dr. med. (emer.) Anton Leitner, Department für Psychotherapie und Biopsychosoziale Gesundheit, Donau-Universität Krems
Dipl.-Päd. Bruno Metzmacher, Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen
Lic. phil. Lotti Müller, MSc., Psychiatrische Universitätsklinik Zürich, Stiftung Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Rorschach
Dipl.-Sup. Ilse Orth, MSc., Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen
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Prof. Dr. päd. Waldemar Schuch, M.A., Department für Psychotherapie und Biopsychosoziale Gesundheit, Donau-Universität Krems, Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen
Prof. Dr. phil. Johanna Sieper, Institut St. Denis, Paris, Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen

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