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31/2008, Schuch W.:Einige kritische Anmerkungen und Fragen zum Geltungsanspruch der Neurobiologie... Drucken
Ausgabe 31/2008
Einige kritische Anmerkungen und Fragen zum Geltungsanspruch der Neurobiologie aus Sicht der Integrativen Therapie
Hans Waldemar Schuch, Dortmund, Krems*

Zusammenfassung: EINIGE KRITISCHE ANMERKUNGEN UND FRAGEN ZUM GELTUNGSANSPRUCH DER NEUROBIOLOGIE AUS SICHT DER INTEGRATIVEN  PSYCHOTHERAPIE

Der Essay diskutiert den Geltungsanspruch der medizinischen Grundlagenforschung Neurobiologie und ihre mögliche Bedeutung für die Psychotherapie aus der breitangelegten Perspektive der Integrativen Therapie. Er verwendet u.a. erkenntnis- und wissenschaftstheoretische sowie sprachlogische Argumente. Insbesondere wird die Neurobiologie mit textanalytischen und phänomenologischen Ansichten konfrontiert. Der hegemoniale Geltungsanspruch von Vertretern der deterministischen Variante der Neurobiologie wird zurückgewiesen und auf ein angemessenes Maß reduziert. Die Bedeutung der Neurobiologie für die Psychotherapie wird anerkannt, auch wenn sie als begrenzt angesehen wird. Im Ergebnis spricht sich der Essay für eine bi-modale Perspektive für die Psychotherapie aus. Primat kommt der phänomenologischen und hermeneutischen Perspektive zu, aus der heraus Befunde der Neurobiologie interpretiert und der Integrativen Psychotherapie integriert werden können.

Key Words: Erkenntnistheorie, Wissenschaftstheorie, Neurowissenschaften, Neurobiologie, Psychotherapie, Integrative Therapie


Summary: SOME CRITICAL REMARKS AND QUESTIONS CONCERNING THE CLAIMS OF EXPALNATORY VALIDITY OF NEUROBIOLOGY FOM AN PERSPECTIVE OF INTEGRATIVE THERAPY
The essay discusses the validity claim of basic medical research in neurobiology and its possible relevance for psychotherapy. The multimodal perspective of Integrative Therapy includes e.g. epistemological perspectives, views from the philosophy of science. Neurosciences are confronted with an analysis concerning the logic of their terminology and theirs texts under phenomenological examination. The hegemonial claim of validity by representatives of deterministic approaches of neurobiology towards other sciences is rejected and brought to appropriate limits. The relevance of neurobiology for the practice of psychotherapy is being accepted, even though it is considered as limited. The essay postulates a bi-modal perspective for psychotherapy: primacy belongs to the perspective of phenomenology and hermeneutics for interpretation and integration of the results of neurobiology to Integrative Therapy.

Key Words: Epistemology, Philosophy of Science, Neurosciences, Neurobiology, Psychotherapy

 

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Prof. Dr. päd. Waldemar Schuch, M.A., Department für Psychotherapie und Biopsychosoziale Gesundheit, Donau-Universität Krems, Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen
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