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33/2017, Byland M.: Kinder psychisch kranker Eltern - Lebenswelten betroffener Familien damals… Drucken

POLYLOGE
Materialien aus der Europäischen Akademie für biopsychosoziale Gesundheit
Eine Internetzeitschrift für „Integrative Therapie“


Ausgabe 33/2017

Kinder psychisch kranker Eltern - 
Lebenswelten betroffener Familien damals und heute


Mara Byland Rosero Marcial



Zusammenfassung: Kinder psychisch kranker Eltern - Lebenswelten betroffener Familien damals und heute
Kinder psychisch kranker Eltern wachsen unter erschwerten Bedingungen auf und sind daher in ihrer Entwicklung gefährdet. Allerdings konnte mit der vorliegenden Arbeit gezeigt werden, dass  erwachsene Nachkommen dennoch grösstenteils über ein gutes seelisches und soziales Wohlbefinden und einen stabilen Kohärenzsinn verfügen; ihre Entwicklung verlief resilient. Auf dem Hintergrund der Resilienztheorie wird die die Lebenssituation betroffener Familien ausführlich beschrieben und prägende Protektiv- und Risikofaktoren isoliert. Im Entwicklungsverlauf betroffener Kinder sind Bindungs- und Fürsorgerisiken, emotionale Belastungen und fehlende soziale Unterstützung matchentscheidend. Für die praktische Arbeit mit betroffenen Familien lässt sich daraus ableiten, dass ein integrativer netzwerkorientierter Ansatz gefordert ist. Die emotionale Belastung und soziale Isolation betroffener Kinder muss gemindert werden. Bindung und Beziehung müssen gefördert und gestärkt werden.

Schlüsselbegriffe: Entwicklungsverlauf von Nachkommen psychisch kranker Eltern; Resilienz; Kohärenzsinn; Wohlbefinden; Protektivfaktoren /Risikofaktoren; Bindung; Emotionale Belastung; Soziale Unterstützung.


Summary: Children psychically of ill parents - social environments of affected families at that time and today
Children of adults with serious mental illness grow under difficult living conditions and are therefore threatened in their development. Contradictory to the amount of developmental risk, most of the grown up children of mentally ill parents show a stable sense of coherence and a good emotional and social quality of life. Resilience did happen. Considering resilience the living conditions of families with a mental ill parent are described. The influence of risk and protective factors on the development of related children is the main issue of this research. Particularly decisive for a resilient development are a strong attachment and supportive relations to others. Children at risk show high emotional burden and the absence of supportive relations during their childhood. The findings suggest integrative interventions to lessen emotional burden and social isolation and to foster and strengthen attachment and social bounds.

Keywords: Developmental path children of adults with serious mental illness; Resilience; Sence of Coherence; Quality of life; Protective factors / risk factors; Attachment; Emotional Burden; Social support.



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2001 gegründet und herausgegeben von:
Univ.-Prof. Dr. mult. Hilarion G. Petzold, Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen, Donau-Universität Krems, Institut St. Denis, Paris, emer. Freie Universität Amsterdam

In Verbindung mit:

Dr. med. Dietrich Eck, Dipl.-Psych., Hamburg, Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen
Univ.-Prof. Dr. phil. (emer.) Liliana Igrić, Universität Zagreb
Univ.-Prof. Dr. phil. (emer.) Nitza Katz-Bernstein, Universität Dortmund
Univ.-Prof. Dr. med. (emer.) Anton Leitner, Department für Psychotherapie und Biopsychosoziale Gesundheit, Donau-Universität Krems
Dipl.-Päd. Bruno Metzmacher, Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen
Lic. phil. Lotti Müller, MSc., Psychiatrische Universitätsklinik Zürich, Stiftung Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Rorschach
Dipl.-Sup. Ilse Orth, MSc., Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen
PD Dr. Sylvie Petitjean, Universität  Basel 
Prof. Dr. päd. Waldemar Schuch, M.A., Department für Psychotherapie und Biopsychosoziale Gesundheit, Donau-Universität Krems, Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen
Prof. Dr. phil. Johanna Sieper, Institut St. Denis, Paris, Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen

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Redaktion:
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Beispiel: Petzold, H.G. (2002b): Zentrale Modelle und KERNKONZEPTE der „INTEGRATIVEN THERAPIE“. Düsseldorf/Hückeswagen. Bei www. FPI-Publikation.de/materialien.htm - POLYLOGE: Materialien aus der Europäischen Akademie für biopsychosoziale Gesundheit  -  03/2002.

 

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