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34/2008, Leitner A., Sieper J.: Unterwegs zu einer integrativen Psychosomatik – Das bio-psycho-soz… Drucken

POLYLOGE
Materialien aus der Europäischen Akademie für psychosoziale Gesundheit
Eine Internetzeitschrift für „Integrative Therapie“

 

Ausgabe 34/2008

Unterwegs zu einer integrativen PsychosomatikDas bio-psycho-soziale Modell des Integrativen Ansatzes

Anton Leitner , Johanna Sieper

 

Zusammenfassung: Unterwegs zu einer integrativen Psychosomatik – Das bio-psycho-soziale Modell des Integrativen Ansatzes

Die Psychosomatik gründet sich heute auf einen bio-psycho-sozialen Ansatz, in dem Gesundsein und Kranksein immer eine Vielzahl von Ursachen haben. In dergegenwärtigen Modellbildung wird darauf hingewiesen, dass somatische Prozesse wie das neuronale und immunologische System und psychische Prozesse wie Emotionen, Kognitionen und Volitionen miteinander verwoben sind. Die fachspezifische Psychotherapiemethode „Integrative Therapie“ hat in ihrer Arbeit mit dem „Leibe“ und den „kreativen Medien und Methoden“ bewusst Anschluss an die asklepiadische Tradition gesucht, mit ihren verbalen und nonverbalen Ausdrucksmöglichkeiten im Behandlungsgeschehen wie Bewegung, Musik, Tanz, Drama, Farbe, Ton usw. Damit wird auch in einer „Anthropologie des schöpferischen Menschen“ sowohl auf Salutogenese wie Pathogenese, auf Entwicklungsförderung, auf kurative und protektive Interventionsformen Bezug genommen. Zusätzlich werden die gesundheits- bzw. krankheitsfördernden Faktoren in Kultur und Gesellschaft beachtet. Ziel ist eine theoretisch gut begründete Praxis, eine mit empirischer Forschung abgesicherte Wirksamkeit - bei weitgehender Nebenwirkungsfreiheit.

Schlüsselwörter: Integrative Psychosomatik, Bio-psycho-sozialer Ansatz, Humantherapie, Dynamische Regulation, Multimethodische Behandlung.


Summary: On the Way to an Integrative Psychosomatic Medicine – The Bio-Psycho-Social Model of the Integrative Approach

Nowadays psychosomatic medicine is based on a bio-psycho-social approach, in which illness and health are principally caused by different factors. In the present model building it is pointed out that somatic processes such as the neuronal and the immunological system are intertwined with psychic processes such as emotions, cognition and volition. Integrative therapy as a specialised method was connected with the asclepiadic tradition of working with the phenomenal body (Leib) and with verbal and nonverbal expressions by working with “creative media and methods” such as movement, music, dance, drama, colours, clay etc. This is related to an “anthropology of the creative human” in its pathogenesis and its salutogenesis as well as fostering personal development and to curative and protective interventions.
Additionally the health or illness promoting factors in culture and society are seriouslyexamined and acted upon. The goal is a theoretically well grounded practice whose effects are supported by research and produces minimized side effects.


Keywords: Integrative Psychosomatics, Bio-psycho-social Approach, Human-Therapy, Dynamic Regulation, Multi-Methodology Treatment.
 

 

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2001 gegründet und herausgegeben von:
Univ.-Prof. Dr. mult. Hilarion G. Petzold, Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen, Donau-Universität Krems, Institut St. Denis, Paris, emer. Freie Universität Amsterdam

In Verbindung mit:

Dr. med. Dietrich Eck, Dipl.-Psych., Hamburg, Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen
Univ.-Prof. Dr. phil. (emer.) Liliana Igrić, Universität Zagreb
Univ.-Prof. Dr. phil. (emer.) Nitza Katz-Bernstein, Universität Dortmund
Univ.-Prof. Dr. med. (emer.) Anton Leitner, Department für Psychotherapie und Biopsychosoziale Gesundheit, Donau-Universität Krems
Dipl.-Päd. Bruno Metzmacher, Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen
Lic. phil. Lotti Müller, MSc., Psychiatrische Universitätsklinik Zürich, Stiftung Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Rorschach
Dipl.-Sup. Ilse Orth, MSc., Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen
PD Dr. Sylvie Petitjean, Universität  Basel 
Prof. Dr. päd. Waldemar Schuch, M.A., Department für Psychotherapie und Biopsychosoziale Gesundheit, Donau-Universität Krems, Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen
Prof. Dr. phil. Johanna Sieper, Institut St. Denis, Paris, Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen

© FPI-Publikationen, Verlag Petzold + Sieper Hückeswagen.

www.fpi-publikation.de/polyloge

Redaktion:
Prof. Dr. phil. Johanna Sieper
Fritz Perls Institut
Wefelsen 5, 42499 Hückeswagen
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Beispiel: Petzold, H.G. (2002b): Zentrale Modelle und KERNKONZEPTE der „INTEGRATIVEN THERAPIE“. Düsseldorf/Hückeswagen. Bei www. FPI-Publikation.de/materialien.htm - POLYLOGE: Materialien aus der Europäischen Akademie für biopsychosoziale Gesundheit  -  03/2002.

 

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