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01/2006, Knaus Klaus-Josef, Petzold H.G., Müller Lotti: Supervision im Feld der Altenhilfe Drucken
in Deutschland - eine explorative Multicenter-Studie.

Zusammenfassung:
In dieser explorativen Fragebogenuntersuchung (Nutzer von Supervision: N=80 / Nicht-Nutzer: N= 87 von Supervision) im Kontext von durch H. G. Petzold initiierten Europäischen Multicenterstudien über Supervison im Feld klinischer und sozialer Gerontologie (CH: Müller, Petzold, Schreiter 2005; AU: König, Petzold, Müller 2005) wurden Ergebnisse zu Erfahrungen mit und Erwartungen an Supervision und an SupervisorInnen im Feld der Altenarbeit in Deutschland gewonnen. Die Ergebnisse zeigen, dass in Deutschland in der Altenarbeit die Supervision wenig genutzt wird. Der oft vermutete hohe Bedarf an Supervision in diesem Feld stellt nicht unbedingt ein Bedürfnis der dort tätigen MitarbeiterInnen und Fachkräfte dar. Dies zeigen auch die Daten der Nicht-Nutzer, denn die Supervision wird meist durch die MitarbeiterInnen beendet bzw. abgelehnt. Diejenigen Nicht-Nutzer, die Supervision nicht mehr nutzen, geben dafür meist Mangel an Zeit oder Geld an. Die Nutzer geben zudem in 20 % an, das die Erfahrungen mit Supervision neutral bis negativ waren, und nur in 33,8 % beurteilen die Nutzer ihre vorgängigen Erfahrungen als 'positiv' bis 'eher positiv'. Die Erwartungen in Supervision wurden nur zum Teil erfüllt. Durchschnittliche Einschätzung des Nutzens: 34% hoch, 28% mittel, 13 % gering, 6 % kein Nutzen; Der hohe Anteil mittlerer und geringer Bewertungen kontrastiert den Anspruch von Supervisoren als „Experten für Experten“ – auch bei fachverbandlich approbierter Ausbildung. Dem Wunsch der SupervisandInnen nach feld- und fachkompetentem, gerontologischem Wissen auf Seiten ihres Supervisors können nur 27 % der SupervisorInnen hinreichend entsprechen. Negative Erfahrungen mit Supervision und die eingeschätzten Risiken und Nebenwirkungen für SupervisandIn oder PatientIn deuten auf Lücken und Schwachstellen bei den Kompetenzen und Performanzen der SupervisorInnen hin, die angegangen werden müssen. Dem gegenüber stehen aber mehr gute, gewinnbringende Wirkungserfahrungen, die das Potential von 'qualifiziertger Supervision' und 'guten SupervisorInnen' aufzeigen.

Summary:
This “exploratory field survey” in the context of European Multicenter Studies on supervision in the field of clinical and social gerontology (CH: Müller, Petzold, Schreiter 2005; Au: König, Petzold, Müller 2005) has questioned 80 users and 87 non-users of supervision in gerontologic institutions and services. The results are showing: Supervision is not very much used in this field in Germany. The average judgement showed supervision to be for the users with 34% of high, 28 % of medium, 13% of low and 6% of no benefit. Mostly supervision has been ended by the supervisees, which considered with 20% their experience with supervision from being insignificant to negative. Only 33,8% classified their experience as positive or rather positive. The demand of the supervisees in this domain for field-competence and task-competence, i.e. expertise in gerontology has been met by only 27% of the supervisors. Negative experiences and apprehensions point to weaknesses in competence and performance of supervisors in that field notwithstanding their approved professional training. On the other hand there are also a lot of good and beneficial experiences that underlines the potential of ‘qualified supervision’ and ‘well trained supervisors’.


Key words: Clinical supervision, field research, geriatric clinics and services, effectivity of supervision

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2001 gegründet und herausgegeben von:
Univ.-Prof. Dr. mult. Hilarion G. Petzold, Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen, Donau-Universität Krems, Institut St. Denis, Paris, emer. Freie Universität Amsterdam

In Verbindung mit:
Univ.-Prof. Dr. phil. (emer.) Jörg Bürmann, Universität Mainz
Prof. Dr. phil. Wolfgang Ebert, Dipl.-Sup., Dipl. Päd., Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen
Dipl.-Sup. Jürgen Lemke, Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen
Prof. Dr. phil. Robert Masten, Department of Psychology, Faculty of Arts, University of Ljubljana, Slovenia
Prof. Dr. phil. Michael Märtens, Dipl.-Psych., Fachhochschule Frankfurt a.M.
Univ.-Prof. Dr. phil. Heidi Möller, Dipl.-Psych. Universität Kassel
Lic. phil. Lotti Müller, MSc., Psychiatrische Universitätsklinik Zürich, Stiftung Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Rorschach
Dipl.-Sup. Ilse Orth, MSc., Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen
Prof. Dr. phil. (emer.) Alexander Rauber, Hochschule für Sozialarbeit, Bern
Ireen Ruud, MSc., Høgskolen i Buskerud, Norwegen
Prov. Dr. phil. Brigitte Schigl, Department für Psychotherapie und Biopsychosoziale Gesundheit, Donau-Uni. Krems
Univ.-Prof. Dr. phil. Wilfried Schley, Universität Zürich
Dr. phil. Ingeborg Tutzer, Bozen, Stiftung Europäische Akademie für psychosoziale Gesundheit

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