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01/2018, Petzold H.G., Rodriguez-Petzold F.(1996): Anonymisierung - Schweigepflicht – ethisches… Drucken

Supervision
Theorie – Praxis – Forschung, Eine interdisziplinäre Internet-Zeitschrift
(peer reviewed)


Ausgabe 01/2018

Anonymisierung und Schweigepflicht in supervisorischen Prozessen - ein methodisches, ethisches, klinisches und juristisches Problem


Hilarion G. Petzold,  Francisco Rodriguez-Petzold (1996)



Zusammenfassung: Anonymisierung und Schweigepflicht in supervisorischen Prozessen - ein methodisches, ethisches, klinisches und juristisches Problem
Aus rechtlichen, ethischen und supervisionsmethodischen Gründen müssen PatientInnen/KlientInnen um Zustimmung gefragt werden, ob ihr Prozess in der Supervision thematisiert werden darf. Trotz eines obergerichtlichen Urteils in dieser Sache, wird – wie die Forschung bis in die neuste Zeit in bedauerlicher Weise zeigt – diese strafbewehrte Rechtsvorschrift von SupervisorInnen immer wieder  verletzt (vgl. Petzold et al. 2017 Transparenzdilemma; Collenberg 2017). Dieser Text von 1996 – mehrfach aus gegebenen Anlässen wieder neu publiziert - wird mit seinen grundsätzlichen Argumentationen deshalb hier neu eingestellt. Zusammen mit anderen Arbeiten, die in dieser Zeitschrift zu „prekärer Supervision“ publiziert worden sind (z. B. 1, 2 und 7/2016; 5/2017; 4/2012), wird das für uns eine Thema der Qualitätssicherung in einem Bereich der Qualitätsdefizite und -schwächen von Supervision bleiben, dem unsere Aufmerksamkeit gilt (vgl. 2/2018, 3/2018).

Schlüsselwörter: Supervision, Informationspflicht gegenüber PatientInnen/SupervisandInnen, prekäre Supervision, Schweigepflichtsverletzung, supervisorische Ethik


Summary: Anonymization and Secrey in Supervision Processes – a Methodological, Ethical, Clinical  and Legal Problem
Because of legal grounds, ethical reasons and  arguments from supervisory methodology patients/clients have to be asked for consent, that their process material can become a topic in supervision. Although there is a superior court decision concerning this issue, empirical research is showing to our regret that this punishable regulation is violated by supervisors again and again (vgl. Petzold et al. 2017 dilemma of transparency; Collenberg 2017). This text from 1996 – which has been published for good reasons several times anew – is posted here again with its fundamental arguments together with some more studies concerning precarious supervision. Together with other articles that have been  published in this Journal concerning „precarious supervision“ (e.g. 1, 2 und 7/2016; 5/2017; 4/2012), this topic of quality assurance  in an area of quality deficits and –weaknesses of  supervision will stay a focus of our attention (cf. 2/2018, 3/2018).

Keywords: Supervision, Obligation to provide information to patients/clients, Precarious Supervision, Violation of professional Secrecy, Supervisory Ethicy



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Copyrighthinweis: Supervision auf www.FPI-Publikation.de

2001 gegründet und herausgegeben von:
Univ.-Prof. Dr. mult. Hilarion G. Petzold, Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen, Donau-Universität Krems, Institut St. Denis, Paris, emer. Freie Universität Amsterdam

In Verbindung mit:
Univ.-Prof. Dr. phil. (emer.) Jörg Bürmann, Universität Mainz
Prof. Dr. phil. Wolfgang Ebert, Dipl.-Sup., Dipl. Päd., Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen
Dipl.-Sup. Jürgen Lemke, Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen
Prof. Dr. phil. Robert Masten, Department of Psychology, Faculty of Arts, University of Ljubljana, Slovenia
Prof. Dr. phil. Michael Märtens, Dipl.-Psych., Fachhochschule Frankfurt a.M.
Univ.-Prof. Dr. phil. Heidi Möller, Dipl.-Psych. Universität Kassel
Lic. phil. Lotti Müller, MSc., Psychiatrische Universitätsklinik Zürich, Stiftung Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Rorschach
Dipl.-Sup. Ilse Orth, MSc., Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen
Prof. Dr. phil. (emer.) Alexander Rauber, Hochschule für Sozialarbeit, Bern
Ireen Ruud, MSc., Høgskolen i Buskerud, Norwegen
Prov. Dr. phil. Brigitte Schigl, Department für Psychotherapie und Biopsychosoziale Gesundheit, Donau-Uni. Krems
Univ.-Prof. Dr. phil. Wilfried Schley, Universität Zürich
Dr. phil. Ingeborg Tutzer, Bozen, Stiftung Europäische Akademie für psychosoziale Gesundheit

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www.fpi-publikation.de/supervision

Redaktion:

Prof. Dr. phil. Johanna Sieper
Fritz Perls Institut
Wefelsen 5, 42499 Hückeswagen
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Beispiel: Petzold, H.G. (2002g): Coaching als „soziale Repräsentation“ – sozialpsychologische Reflexionen Untersuchungsergebnisse zu einer modernen Beratungsform. Düsseldorf/Hückeswagen, FPI-Publikationen. www.FPI-Publikation.de/materialien.htm: in SUPERVISION: Theorie – Praxis – Forschung. Eine interdisziplinäre Internet-Zeitschrift - 02/2002.

 

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  Sonntag, 21. Januar 2018
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