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02/2006, Edlhaimb-Hrubec Christiana Maria: Die „Supervisorische Beziehung“ Drucken
Theoriekonzepte und soziale Repräsentation im Lehrsupervisoren-, Supervisoren- und Supervisandensystem - im Fokus der Integrativen Supervision.

Zusammenfassung:
Das empirische Forschungsprojekt ist als Weg zu sehen, supervisorische Beziehung in hochkomplexer Prozessdynamik und verwobener Vernetztheit zu sichten.
Die Spurensuche nach Theorie und Metatheorie in der Praxis war die Motivation, den theoretischen Bezug in der supervisorischen Arbeit im Supervisionsfeld aufzufinden und sichtbar werden zu lassen, mögliche Wirkungen durch und in Supervision aufzuzeigen und die soziale Repräsentation im supervisorischen Feld zu erfragen.
Hypothetisch wurde dem Prozess der Supervision an der Entwicklungslinie von Relationalität in dem intersubjektiven Ko-Respondenz-Konzept von Kontakt – Begegnung – Beziehung – Bindung gefolgt. Durch die Abfrage der Einschätzung von Bedeutung und Wichtigkeit der Identifikationskriterien dieser Begriffe im Supervisoren- und Supervisandensystem wurden Indizien für diese Entwicklungslinie gesammelt.
Bindung als Relationalitätsmodus sollte in supervisorischem Beziehungsgeschehen kein Thema sein. Kann sich im Sinne gelebter Intersubjektivität eine frei entschiedene Beziehung vereinbarungsgemäß beenden, kann sich dann nicht auch eine passagere Bindung aus ihrer Unverbrüchlichkeit entlassen? In dieser Erkenntnis ist die Beendigung von supervisorischer Beziehung sehr sorgfältig in den Blick zu nehmen, um Abschied und Ende einer Arbeitsbeziehung gemeinsam zu planen, in konvisionärem Sehen zu reflektieren, zu meta-reflektieren und zu einem guten Ende zu kommen.

Schlüsselworte:
Empirisches Forschungsprojekt, Integrative Supervision, Supervisorische Beziehung, Intersubjektive Ko-Respondenz, Konvisionäres Sehen

Summary:
The empirical research project is to be seen as a way to filter the supervisory relationship in a highly complex process-dynamic and woven interlacing. The search for the theory and metatheory in practice was the motivation to find the theoretical reference in supervisory work in the field of supervision and to have it become visible, to point out possible effects through and in supervision and to enquire into the social representation in the field of supervision.
Hypothetically it followed the process of supervision along the line of development of relationality in the Intersubjective Co-respondence-Concept of Contact – Meeting – Relationship – bond. Through the enquiry on the assessment of the meaning and importance of the identification criteria of these terms in a supervisor-supervisee system, indications were collected for this line of development.
The bond as a mode of relationality should not be a theme in the unfolding of a supervisory relationship. Can a freely decided relationship, in the sense of living intersubjectivity, be terminated by agreement, can also an ephemeral bond not be dismissed out of its inviolability? With this realisation, the conclusion of a supervisory relationship is to be viewed very carefully, in order to plan the parting and ending of a working relationship together, to reflect in Convisionary Seeing, to meta-reflect and to come to a good ending.


Key words: Empirical Research Project, Integrative Supervision, Supervisory Relationship, Intersubjective Co-respondence, Convisionary Seeing

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2001 gegründet und herausgegeben von:
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Dipl.-Sup. Ilse Orth, MSc., Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen
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Prov. Dr. phil. Brigitte Schigl, Department für Psychotherapie und Biopsychosoziale Gesundheit, Donau-Uni. Krems
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