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03/2009, Lamacz-Koetz, Petzold: Nonverbale Kommunikation in der Supervision... Drucken

Ausgabe 03/2009
Nonverbale Kommunikation in der Supervision und ihre leibtheoretische Grundlage
Wenn Sprache nicht ausreicht - Eine explorative Studie

Iris Lamacz-Koetz, Fell*, Hilarion Petzold, Amsterdam**

 

Zusammenfassung: Nonverbale Kommunikation in der Supervision und ihre leibtheoretische Grundlage - Wenn Sprache nicht ausreicht

Innerhalb des supervisorischen Prozesses ist neben dem gesprochenen Wort das „Wie“ der Übermittlung oft die eigentliche Botschaft. In dieser Arbeit  wird die nonverbale Kommunikation in der Bedeutsamkeit für die Supervision und den supervisorischen Prozess beschrieben.

In einer qualitativ explorativ angelegten Studie antworten 51 SupervisorInnen auf die Fragestellungen welche nonverbalen Signale im Ersteindruck und im Verlauf ihre Aufmerksamkeit auf sich ziehen, ob sie Signale kennen, die sie irritieren und wie sie mit diesen arbeiten. Weiteren  wird den Fragestellungen nachgegangen, ob Supervisoren und Supervisorinnen unterschiedliche nonverbale Signale präferieren und welche Themen sie im Bereich der nonverbalen Kommunikation interessieren.

Als Ergebnis der Studie ist festzustellen, dass SupervisorInnen den nonverbalen Signalen durchaus ihre Aufmerksamkeit schenken, sie diese aber nicht ausreichend in den supervisorischen Prozess integrieren und diese Signale somit als wichtiges Potential verloren gehen.
Der Arbeit werden Überlegungen zum forschungstheoretischen Kontext von H. Petzold vorangestellt.

Schlüsselworte: Nonverbale Kommunikation, Handlung, Wahrnehmung, Integrative Supervision, Leiblichkeit


Summary:
Nonverbal Communikation in Supervision and its basis in the theory of the body - When language is just not enough

During the process of counceling, in addition to the spoken word, the actual message is often transmitted with nonverbal communication. This paper investigates and describes the meaning of nonverbal communication in the process of supervision.

In this qualitative explorative study 51 supervisors answer the questions which nonverbal signals attract their attention as a first impression, which nonverbal signals are important during the course of supervision, are the supervisors aware of signals that they find irritating an do the supervisors use these irritating signals in their work?

As a result they found out, that the supervisiors certainly put their attention on nonverbal signals, however they do not integrate the nonverbal signals into the process of supervision enough and so these significant signals therefore are lost. The text is introduced by reflections of H. Petzold on the research context for nonverbality.

Keywords: nonverbal communication, action, perception, integrative supervision, corporeity

 

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Copyrighthinweis: Supervision auf www.FPI-Publikation.de

2001 gegründet und herausgegeben von:
Univ.-Prof. Dr. mult. Hilarion G. Petzold, Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen, Donau-Universität Krems, Institut St. Denis, Paris, emer. Freie Universität Amsterdam

In Verbindung mit:
Univ.-Prof. Dr. phil. (emer.) Jörg Bürmann, Universität Mainz
Prof. Dr. phil. Wolfgang Ebert, Dipl.-Sup., Dipl. Päd., Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen
Dipl.-Sup. Jürgen Lemke, Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen
Prof. Dr. phil. Robert Masten, Department of Psychology, Faculty of Arts, University of Ljubljana, Slovenia
Prof. Dr. phil. Michael Märtens, Dipl.-Psych., Fachhochschule Frankfurt a.M.
Univ.-Prof. Dr. phil. Heidi Möller, Dipl.-Psych. Universität Kassel
Lic. phil. Lotti Müller, MSc., Psychiatrische Universitätsklinik Zürich, Stiftung Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Rorschach
Dipl.-Sup. Ilse Orth, MSc., Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen
Prof. Dr. phil. (emer.) Alexander Rauber, Hochschule für Sozialarbeit, Bern
Ireen Ruud, MSc., Høgskolen i Buskerud, Norwegen
Prov. Dr. phil. Brigitte Schigl, Department für Psychotherapie und Biopsychosoziale Gesundheit, Donau-Uni. Krems
Univ.-Prof. Dr. phil. Wilfried Schley, Universität Zürich
Dr. phil. Ingeborg Tutzer, Bozen, Stiftung Europäische Akademie für psychosoziale Gesundheit

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Redaktion:

Prof. Dr. phil. Johanna Sieper
Fritz Perls Institut
Wefelsen 5, 42499 Hückeswagen
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