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06/2009, Ertel F., Jakob-Krieger C., Petzold, H.G.: Supervision als Ressource von TelefonSeelsorge Drucken

 

Ausgabe 06/2009

Supervision als Ressource von TelefonSeelsorge
Eine Felderkundung zur Rolle ud Bedeutung von Supervision mit Ehrenamtlichen in der TelefonSeelsorge aus Integrativer Sicht


Frank Ertel, Cornelia Jakob-Krieger*, Hilarion G. Petzold**

 

Zusammenfassung: TelefonSeelsorge, Beratung und Supervision. - Kulturtheoretische und praxeologische Perspektiven des „integrativen, biopsychosozialen Modells“ für die TelefonSeelsorge
Auf dem Hintergrund kulturtheoretischer Überlegungen über die Situation von Menschen in den hochkomplexen Gesellschaften einer „transversalen“, sich beständig wandelnden Moderne wird die Aufgabe der Telefonseelsorge, Hilfen in Notsituationen zu geben, in denen die sozialen Netzwerke versagen, dargestellt. Ihre Unterstützungsarbeit ist Ausdruck eines säkular oder auch religiös motivierten humanitären Meliorismus. Die Besonderheit der Beratungssituation ohne Face-to-face-Kontakt wird beschrieben und Möglichkeiten der Nutzung crossmodaler Fähigkeiten (mit dem Ohr durchs Telefon „sehen“) werden aufgezeigt. Die Notwendigkeit von feld- und fachkompetenter Supervision für TelefonsesorgerInnen, um sie in ihrer schwierigen Aufgabe zu unterstützen, wird diskutiert unter Rückgriff auf Konzepte der „Entwicklungspsychologie der Lebensspanne“ und das „biopsychosoziale Modell“ der Integrativen Therapie und Beratung.
Ein großer Bedarf an spezifischer Theorieentwicklung und empirischer Forschung für den Bereich der TelefonSeelsorge wird festgestellt, damit sie die gute Qualität ihrer Arbeit, Menschen in prekären Lebenslagen und Notsituation intersubjektive Hilfe und Unterstützung zu bieten, bewahren und ausbauen kann.

Schlüsselwörter: TelefonSeelsorge, Transversale Moderne, Telefonberatung, Supervision, Integrative Beratung/Therapie


Summary: Telephone Emergency, Counselling and Supervision. - Perspectives from Cultural Theory and Praxeology for Telephone Emergency as developed by the “Integrative, Bio-psycho-social Model”
On the ground of reflections from cultural theory about the situation of people in highly complex societies of a “transversal”, permanently changing modernity the task of telephone emergency is considered: to give help in emergency situations, in which social networks are not functioning any more. This support is an expression of a religious or secular motivated humanitarian meliorism.
The peculiarity of a counselling situation without face-to-face contact is described and possibilities to utilize crossmodal capacities (to “look” with the ear through the wire) are indicated. The necessity to use field competence and expert knowledge in supervision to support telephone counsellors in their difficult task is discussed referring to concepts from “life span developmental psychology” and the “bio-psycho-social model” of Integrative Therapy and Counselling. There is a great need for specific theory forming and empirical research for the field of telephone emergency. It is absolutely necessary to maintain and to develop the good quality of this endeavour to provide for people in precarious situations and emergencies help and support on an intersubjective basis.

Keywords: Telephone Emergency, Transversal Modernity, Telephone Counselling, Supervision, Integrative Counseling/Therapy

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2001 gegründet und herausgegeben von:
Univ.-Prof. Dr. mult. Hilarion G. Petzold, Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen, Donau-Universität Krems, Institut St. Denis, Paris, emer. Freie Universität Amsterdam

In Verbindung mit:
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Prof. Dr. phil. Wolfgang Ebert, Dipl.-Sup., Dipl. Päd., Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen
Dipl.-Sup. Jürgen Lemke, Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen
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Univ.-Prof. Dr. phil. Heidi Möller, Dipl.-Psych. Universität Kassel
Lic. phil. Lotti Müller, MSc., Psychiatrische Universitätsklinik Zürich, Stiftung Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Rorschach
Dipl.-Sup. Ilse Orth, MSc., Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen
Prof. Dr. phil. (emer.) Alexander Rauber, Hochschule für Sozialarbeit, Bern
Ireen Ruud, MSc., Høgskolen i Buskerud, Norwegen
Prov. Dr. phil. Brigitte Schigl, Department für Psychotherapie und Biopsychosoziale Gesundheit, Donau-Uni. Krems
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Dr. phil. Ingeborg Tutzer, Bozen, Stiftung Europäische Akademie für psychosoziale Gesundheit

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