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07/2006, Brühlmann-Jecklin E., Petzold H.G.(2006): Supervision bei Pflegefachleuten – Eine … Drucken

Supervision
Theorie – Praxis – Forschung, Eine interdisziplinäre Internet-Zeitschrift
(peer reviewed)


Ausgabe 07/2006

Supervision bei Pflegefachleuten
Eine Studie zur Situation in der Schweiz


Erica Brühlmann-Jecklin, Bern und Hilarion G. Petzold, Hückeswagen


Zusammenfassung: Supervision bei Pflegefachleuten - Eine Studie zur Situation in der Schweiz
Diese Arbeit ist in zwei Teile gegliedert. Ziel der Arbeit war es, die gegenwärtige Situation von Pflegefachleuten hinsichtlich Supervision zu erforschen.
Im ersten Teil wird theoretisch auf den Begriff Integrative Supervision und auf die Herkunft des Wortes eingegangen, werden Bezüge zur Krankenpflege gemacht und die Hypothesen erstellt. Wirkung von Supervision aber auch Nebenwirkungen und mögliche Schädigungen sollen untersucht werden. Der Forschungsstand der Supervision wird zusammengefasst dargestellt und das Arbeitsfeld der Pflege erläutert. Folgenden drei Hypothesen wird in einer Untersuchung nachgegangen.
‚Supervision gehört bei Pflegefachleuten nicht zur Regelmässigkeit.’
‚Viele mit Pflegefachleuten arbeitende SupervisorInnen haben nicht die dafür
erforderliche Aus- oder Weiterbildung.’
‚Supervison in der Pflege erfordert ‚Feld- und Fachkompetenz.’

Schliesslich wird kurz auf Pflegequalität und Pflegeforschung eingegangen.
Im zweiten Teil der Arbeit werden die Ergebnisse dargelegt und die Hypothesen überprüft, die sich weitgehend bestätigen. Befragt wurden 316 Pflegefachleute. Es zeigt sich, dass die ethischen Richtlinien der Schweigepflicht bzw. des Einholens der Erlaubnis beim Patienten, der als ‚Fall’ supervisorisch betrachtet wird, wenig bis gar nicht eingehalten werden. Als Nebeneffekt der Untersuchung wird deutlich, dass der Paradigma-Wechsel zugunsten eines mündigeren selbstverantwortlicheren Patienten in der Praxis nicht wirklich stattgefunden hat.

Schlüsselworte: Supervision, Integrative Supervision, Pflege Ethik ,supervisorische Feld- und Fachkompetenz, Wirkung von Supervision, Nebenwirkungen und Schädigungen


Summary: Supervision of qualified nurses - A study of the situation in Switzerland
The study is composed in two parts. Aim of the study was to examine the present situation relating to the supervision of qualified nurses.
The first part covers the theoretical concept of integrative supervision, the origin of the notion supervision, the relation to nursing and the forming of hypothesis.  Effects, side effects and possible damage of supervision shall be examined.  The results concerning the status of supervision in the context nursing environment will be presented and discussed.
The following three hypotheses will be examined:
‘Supervision is not a regularity for qualified nursing staff.’
‘Many supervisors have not received accredited initial nor further training.’
‘Supervision of nursing activities requires field and task competencies.’

To conclude a brief exposé is made on nursing quality and experimentation.
The second part of the study shows the results and checks on the hypothesis formulated; which are largely confirmed.
316 qualified nurses were questioned. It was noted that ethical guidelines of professional discretion and data protection such as obtaining patients’ consent to be presented as a supervisory "case" are almost entirely neglected. A clear side effect of this research is that the change of paradigm to favour a  responsible adult citizen as a partner for the medical system has not yet really taken place.

Keywords: Supervision, Integrative Supervision, Nursing, supervisory field and task competence, effects, side effects, damage by supervision

 

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Copyrighthinweis: Supervision auf www.FPI-Publikation.de

2001 gegründet und herausgegeben von:
Univ.-Prof. Dr. mult. Hilarion G. Petzold, Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen, Donau-Universität Krems, Institut St. Denis, Paris, emer. Freie Universität Amsterdam

In Verbindung mit:
Univ.-Prof. Dr. phil. (emer.) Jörg Bürmann, Universität Mainz
Prof. Dr. phil. Wolfgang Ebert, Dipl.-Sup., Dipl. Päd., Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen
Dipl.-Sup. Jürgen Lemke, Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen
Prof. Dr. phil. Robert Masten, Department of Psychology, Faculty of Arts, University of Ljubljana, Slovenia
Prof. Dr. phil. Michael Märtens, Dipl.-Psych., Fachhochschule Frankfurt a.M.
Univ.-Prof. Dr. phil. Heidi Möller, Dipl.-Psych. Universität Kassel
Lic. phil. Lotti Müller, MSc., Psychiatrische Universitätsklinik Zürich, Stiftung Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Rorschach
Dipl.-Sup. Ilse Orth, MSc., Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen
Prof. Dr. phil. (emer.) Alexander Rauber, Hochschule für Sozialarbeit, Bern
Ireen Ruud, MSc., Høgskolen i Buskerud, Norwegen
Prov. Dr. phil. Brigitte Schigl, Department für Psychotherapie und Biopsychosoziale Gesundheit, Donau-Uni. Krems
Univ.-Prof. Dr. phil. Wilfried Schley, Universität Zürich
Dr. phil. Ingeborg Tutzer, Bozen, Stiftung Europäische Akademie für psychosoziale Gesundheit

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Redaktion:

Prof. Dr. phil. Johanna Sieper
Fritz Perls Institut
Wefelsen 5, 42499 Hückeswagen
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Beispiel: Petzold, H.G. (2002g): Coaching als „soziale Repräsentation“ – sozialpsychologische Reflexionen Untersuchungsergebnisse zu einer modernen Beratungsform. Düsseldorf/Hückeswagen, FPI-Publikationen. www.FPI-Publikation.de/materialien.htm: in SUPERVISION: Theorie – Praxis – Forschung. Eine interdisziplinäre Internet-Zeitschrift - 02/2002.

 

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