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08/2003, Müller M., Petzold H.G.: Affiliation, Reaktanz Drucken
Sozialpsychologische Beziehungsmodelle und ihre Bedeutung für die Praxis der Supervision.

Zusammenfassung:
Es lässt sich sagen, dass die beschriebenen Theorien eher komplementär als widersprüchlich sind, dass sie wie Einzelteile eines grossen Puzzles zusammengehören und mehr oder weniger nahtlos aneinander passen. Das Geschehen von Anziehung und Beziehung ist derartig komplex, dass es mehr als eine Theorie zur Erklärung oder Annäherung an ihre Phänomene braucht. Das Beispiel eines Computerkollegen, der bei einem Problem wichtige Hilfestellung erhält, zeigt die Vielfalt der Zugehensweisen:
Handelt er selbstlos aus dem Wunsch nach einer communal Beziehung heraus?
Ist die Erregung des Beschenkten Dankbarkeit? Oder gar leidenschaftliche Liebe?
Kann der Beschenkte die Hilfe überhaupt annehmen, oder fühlt er sich im sozialen Vergleich als Versager mit schlechtem Selbstwert?
Und welche Rolle spielen die Bindungsstile im Annehmen einer Hilfeleistung?
Welcher Prozess ist vorherrschend, schiebt sich vielleicht über den anderen?
Gibt es eine Hierarchie der Prozesse?
Die verschiedenen Prozesse können auch interagieren und sich somit gegenseitig beeinflussen.
Diese Mehrperspektivität der Zugehensweise entspricht sehr dem Integrativen Ansatz und zeigt sich in Anwendungsgebieten von Feldern wie Heirat, Familienberatung, sozialen Fähigkeitstrainings und eben auch in Supervision.
Zur Ergänzung sei die Relationalitätstheorie der Integrativen Therapie (Petzold, 1993) in kurzen Stichworten angeführt: Konfluenz – Kontakt – Begegnung – Beziehung – Bindung - und im patholo-gischen Bereich: Abhängigkeit und Hörigkeit.

Summary:
- to be continued -


Key words: affiliation, reactance, social psychology, relational model, supervision

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2001 gegründet und herausgegeben von:
Univ.-Prof. Dr. mult. Hilarion G. Petzold, Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen, Donau-Universität Krems, Institut St. Denis, Paris, emer. Freie Universität Amsterdam

In Verbindung mit:
Univ.-Prof. Dr. phil. (emer.) Jörg Bürmann, Universität Mainz
Prof. Dr. phil. Wolfgang Ebert, Dipl.-Sup., Dipl. Päd., Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen
Dipl.-Sup. Jürgen Lemke, Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen
Prof. Dr. phil. Robert Masten, Department of Psychology, Faculty of Arts, University of Ljubljana, Slovenia
Prof. Dr. phil. Michael Märtens, Dipl.-Psych., Fachhochschule Frankfurt a.M.
Univ.-Prof. Dr. phil. Heidi Möller, Dipl.-Psych. Universität Kassel
Lic. phil. Lotti Müller, MSc., Psychiatrische Universitätsklinik Zürich, Stiftung Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Rorschach
Dipl.-Sup. Ilse Orth, MSc., Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen
Prof. Dr. phil. (emer.) Alexander Rauber, Hochschule für Sozialarbeit, Bern
Ireen Ruud, MSc., Høgskolen i Buskerud, Norwegen
Prov. Dr. phil. Brigitte Schigl, Department für Psychotherapie und Biopsychosoziale Gesundheit, Donau-Uni. Krems
Univ.-Prof. Dr. phil. Wilfried Schley, Universität Zürich
Dr. phil. Ingeborg Tutzer, Bozen, Stiftung Europäische Akademie für psychosoziale Gesundheit

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Fritz Perls Institut
Wefelsen 5, 42499 Hückeswagen
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Beispiel: Petzold, H.G. (2002g): Coaching als „soziale Repräsentation“ – sozialpsychologische Reflexionen Untersuchungsergebnisse zu einer modernen Beratungsform. Düsseldorf/Hückeswagen, FPI-Publikationen. www.FPI-Publikation.de/materialien.htm: in SUPERVISION: Theorie – Praxis – Forschung. Eine interdisziplinäre Internet-Zeitschrift - 02/2002.

 

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