FPI-Publikationen
Navigation
Service
EAG/FPI
Die Europäische Akademie für psychosoziale Gesundheit - Fritz Perls Institut bietet berufsbezogene wissenschaftliche Weiterbildungen bzw. Ausbildungen im psychosozialen Bereich an. Mehr Informationen hier...
Download
pdf Kleines Lexikon der Integrativen Therapie 689.46 Kb


08/2019, Müller L., Petzold H.G., Schreiter-Gasser U.: Supervision - Altenarbeit - Multicenterstudie Drucken

Supervision
Theorie – Praxis – Forschung, Eine interdisziplinäre Internet-Zeitschrift
(peer reviewed)


Ausgabe 08/2019

Supervision im Feld der klinischen und sozialgerontologischen Altenarbeit
Eine explorative Multicenterstudie in der Deutschschweiz (2003)


Lotti Müller, Zürich; Hilarion G. Petzold, Düsseldorf/Amsterdam;
Ursula Schreiter-Gasser, Zürich



Zusammenfassung: Supervision im Feld der klinischen und sozialgerontologischen Altenarbeit.
 Eine explorative Multicenterstudie in der Deutschschweiz (2003)

In dieser explorativen Fragebogenuntersuchung (Supervisionsnutzer  n=155/Nicht-Nutzer n=244) wurden Daten zu Erfahrungen mit und Erwartungen an Supervision und an SupervisorInnen im Feld der klinischen und sozialgerontologischen Altenarbeit gewonnen. Die Ergebnisse geben Grund zur Annahme, dass der oft vermutete hohe Bedarf an Supervision in diesem Feld nicht unbedingt einem Bedürfnis der dort tätigen Mitarbeiterinnen und Fachkräfte entspricht. Dem gegenüber stehen aber auch Nicht-Nutzer, denen die Supervision - meist aus Kostengründen - nicht zur Verfügung steht, obwohl sie es gerne hätten. Die Nutzer sehen ihre Erwartungen in Supervisionen nur zum Teil erfüllt. Professioneller Nutzen: 41.9 hoch, 36.1 mittel, 14.2 gering, 3.9 kein Nutzen. Patientenbezogener Nutzen: 31.6 hoch, 36.1 mittel, 16.8 gering, 5.8 kein Nutzen. Vorerfahrungen mit Supervision wurden positiv beurteilt (bei 26.4%), eher positiv (bei 31.4%), neutral (bei 25.6%), eher negativ (bei 12.4%) bzw. negativ (bei 4.1 %). Der hohe Anteil mittlerer und geringer Bewertungen kontrastiert den Anspruch von SupervisorInnen als „Experten für Experten". Dem Wunsch der Supervisandinnen nach Feldkompetenz und gerontologischem Fachwissen auf Seiten ihres Supervisors können nur 37.4% von hinreichend entsprechen. Negative Erfahrungen mit Supervision und die eingeschätzten Risiken und Nebenwirkungen für Supervisandin oder Patientln deuten auf Lücken und Schwachstellen bei den Kompetenzen und Performanzen der Supervisorinnen hin, die angegangen werden müssen. Dem gegenüber stehen aber mehr gute, Gewinn bringende Wirkungserfahrungen, die das Potenzial von ,guter Supervision' und ,guten Supervisorlinnen' aufzeigen.

Schlüsselwörter: Klinische Supervision, Feldforschung, geriatrische Kliniken und Dienstleistungen, Wirksamkeit der Supervison


Summary: Supervision in the domain of clinica/ and sociogerontological work with the aged. An exploratory field study in German speaking Switzerland
In this exploratory field study (Users of Supervision n=155,Non-Users n=244) data have been gathered concerning experiences with and exspectations in supervision in the domain of clinical and sociogerontological work with the aged. The results indicate that the assumed demand for supervision is not corresponding with the needs of the professionals working in that field. However, there are non-users that would like to have supervision but cannot get it because of financial reasons. The users of supervision see their expectations in supervisory support only partly fulfilled. Professional benefits: 41.9 high, 36.1 average, 14.2 low, 3.9 no benefit. Patienten related benefits: 31.6 high, 36.1 average, 16.8 low, 5.8 no benefit. Previous experiences with supervision: positive 26.4%, rather positive 31.4%, neutral 25.6%, rather negative 12.4%, negative 4.1 %. The rather high rate of mediocre and low scores contrasts the claim of supervisors to be „ experts for experts". The demand for field competence and gerontological expertise of the supervisors is only met by 37.4%. Negative experiences and suspected risks and side effects for supervisees and patients are hinting to weak points and shortcomings in the competences and performances of the supervisors that have tobe corrected. On the other hand a lot of good and beneficial effects are reported showing the potential of ,good supervision' and ,good supervisors'.

Keywords: Clinical supervision, field research, geriatric clinics and services, effectivity of supervision

 

Zum Download...

 
Copyrighthinweis: Supervision auf www.FPI-Publikation.de

2001 gegründet und herausgegeben von:
Univ.-Prof. Dr. mult. Hilarion G. Petzold, Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen, Donau-Universität Krems, Institut St. Denis, Paris, emer. Freie Universität Amsterdam

In Verbindung mit:
Univ.-Prof. Dr. phil. (emer.) Jörg Bürmann, Universität Mainz
Prof. Dr. phil. Wolfgang Ebert, Dipl.-Sup., Dipl. Päd., Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen
Dipl.-Sup. Jürgen Lemke, Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen
Prof. Dr. phil. Robert Masten, Department of Psychology, Faculty of Arts, University of Ljubljana, Slovenia
Prof. Dr. phil. Michael Märtens, Dipl.-Psych., Fachhochschule Frankfurt a.M.
Univ.-Prof. Dr. phil. Heidi Möller, Dipl.-Psych. Universität Kassel
Lic. phil. Lotti Müller, MSc., Psychiatrische Universitätsklinik Zürich, Stiftung Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Rorschach
Dipl.-Sup. Ilse Orth, MSc., Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen
Prof. Dr. phil. (emer.) Alexander Rauber, Hochschule für Sozialarbeit, Bern
Ireen Ruud, MSc., Høgskolen i Buskerud, Norwegen
Prov. Dr. phil. Brigitte Schigl, Department für Psychotherapie und Biopsychosoziale Gesundheit, Donau-Uni. Krems
Univ.-Prof. Dr. phil. Wilfried Schley, Universität Zürich
Dr. phil. Ingeborg Tutzer, Bozen, Stiftung Europäische Akademie für psychosoziale Gesundheit

© FPI-Publikationen, Verlag Petzold + Sieper Hückeswagen.

www.fpi-publikation.de/supervision

Redaktion:

Prof. Dr. phil. Johanna Sieper
Fritz Perls Institut
Wefelsen 5, 42499 Hückeswagen
e-mail: Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können

Manuskripte müssen nach den Publikationsrichtlinien der Deutschen Gesellschaft für Psychologie erstellt werden und als Word-Dokument bei der Redaktion für ein Review-Verfahren eingereicht werden.

Copyrighthinweis:
Mit der Veröffentlichung in der Online-Zeitschrift gehen sämtliche Verlagsrechte, insbesondere das der Übersetzung, an die FPI-Publikationen, Düsseldorf. Auch der auszugsweise Nachdruck bedarf der schriftlichen Genehmigung.

Benutzerhinweis:
Die Internetzeitschrift SUPERVISION veröffentlicht Artikel und Beiträge in Form von nummerierten Einzeltexten (Laufnummer) pro Jahrgang. Bei AutorInnen, die mehrere Texte pro Jahrgang in SUPERVISION publizieren, erscheint hinter dem Namen die Jahreszahl mit einer Sigle, z.B. Orth, I. (2001b). Die Zeitschrift wird in folgender Form zitiert: Autorenname, Anfangsbuchstaben des Vornamens. (Jahreszahl, ggf. mit Sigle): Titel. Ort: Verlag. Bei Internetadresse - Zeitschriftenname – Laufnummer/Jahrgang.
Beispiel: Petzold, H.G. (2002g): Coaching als „soziale Repräsentation“ – sozialpsychologische Reflexionen Untersuchungsergebnisse zu einer modernen Beratungsform. Düsseldorf/Hückeswagen, FPI-Publikationen. www.FPI-Publikation.de/materialien.htm: in SUPERVISION: Theorie – Praxis – Forschung. Eine interdisziplinäre Internet-Zeitschrift - 02/2002.

 

space space
  Sonntag, 16. Juni 2019
Sie sind hier: Home arrow Supervision arrow 08/2019, Müller L., Petzold H.G., Schreiter-Gasser U.: Supervision - Altenarbeit - Multicenterstudie
 
backzurück Copyright EAG-FPI nach oben