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09/2017, Petzold H.G., Petzold Ch.(1996): Erosion persönlicher Tragfähigkeit, traumatischer Job… Drucken

Supervision
Theorie – Praxis – Forschung, Eine interdisziplinäre Internet-Zeitschrift
(peer reviewed)


Ausgabe 09/2017

Erosion persönlicher Tragfähigkeit, traumatischer Jobstreß - Ursachen „malignen Burnouts“ in helfenden Berufen

Hilarion G. Petzold, Christa Petzold (1996)



Zusammenfassung: Erosion persönlicher Tragfähigkeit, traumatischer Jobstreß - Ursachen „malignen Burnouts“ in helfenden Berufen  Burnout wird als multifaktorieller, kontextdeterminierter Prozeß, ohne strukturierten Phasenablauf beschrieben, ein Prozeß, in dem eine "Erosion persönlicher Tragfähigkeit" durch "critical job events" und "daily hassles on the job" geschieht. Dabei werden Helfer durch schlechte institutionelle Bedingungen hilflos gemacht. Durch problematische Ideologien kommt es zu Selbststigmatisierungen, durch unqualifizierte Supervision kann es zu falscher Entlastung kommen. Statt einer Verbindung von Phänomenen "malignen Burnouts" können Phänomene subtiler Aggression, Vernachlässigung und Gleichgültigkeit gegenüber Patienten sogar gefördert werden.

Schlüsselworte: Malinger Burnout, Jobstreß, Krisen der Helfer, Erosion persönlicher Tragfähigkeit, Integrative Therapie.


Summary: Erosion of personal supportivity, traumatic job stress – causes of “malign burn-out” in the helping professions
Burn-out is described as a multifactor process, determined by the context and without structuring phases. In this process an "erosion of personal bearing capacity" is taking place through "critical job events" and "daily hassles on the job". The helping profession are made helpless in these processes by negative institutional conditions. Problematic ideologies are fostering selfstigmatisation, unqualified supervision may provide dysfunctional relief. Instead prevention of "malign burnout", subtle aggression, neglect and indifference towards treatment may be supported.

Keywords: Malign Bourn-out, Job Stress, Crisis of Helpers, Erosion of personal bearing capacity, Integrative Therapy



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Copyrighthinweis: Supervision auf www.FPI-Publikation.de

2001 gegründet und herausgegeben von:
Univ.-Prof. Dr. mult. Hilarion G. Petzold, Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen, Donau-Universität Krems, Institut St. Denis, Paris, emer. Freie Universität Amsterdam

In Verbindung mit:
Univ.-Prof. Dr. phil. (emer.) Jörg Bürmann, Universität Mainz
Prof. Dr. phil. Wolfgang Ebert, Dipl.-Sup., Dipl. Päd., Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen
Dipl.-Sup. Jürgen Lemke, Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen
Prof. Dr. phil. Robert Masten, Department of Psychology, Faculty of Arts, University of Ljubljana, Slovenia
Prof. Dr. phil. Michael Märtens, Dipl.-Psych., Fachhochschule Frankfurt a.M.
Univ.-Prof. Dr. phil. Heidi Möller, Dipl.-Psych. Universität Kassel
Lic. phil. Lotti Müller, MSc., Psychiatrische Universitätsklinik Zürich, Stiftung Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Rorschach
Dipl.-Sup. Ilse Orth, MSc., Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen
Prof. Dr. phil. (emer.) Alexander Rauber, Hochschule für Sozialarbeit, Bern
Ireen Ruud, MSc., Høgskolen i Buskerud, Norwegen
Prov. Dr. phil. Brigitte Schigl, Department für Psychotherapie und Biopsychosoziale Gesundheit, Donau-Uni. Krems
Univ.-Prof. Dr. phil. Wilfried Schley, Universität Zürich
Dr. phil. Ingeborg Tutzer, Bozen, Stiftung Europäische Akademie für psychosoziale Gesundheit

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Fritz Perls Institut
Wefelsen 5, 42499 Hückeswagen
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  Dienstag, 26. September 2017
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