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10/2019, Holzapfel G.(2007/2019): Integrative Pädagogik - Humanistische Pädagogik - Chancen, Grenzen Drucken

 

Supervision
Theorie – Praxis – Forschung, Eine interdisziplinäre Internet-Zeitschrift
(peer reviewed)


Ausgabe 10/2019

Integrative Pädagogik im Kontext von Diskursen zur Humanistischen Pädagogik.
Chancen, Grenzen, Weiterentwicklungsmöglichkeiten (2007/2019)


Günther Holzapfel, Bremen



Zusammenfassung: Integrative Pädagogik im Kontext von Diskursen zur Humanistischen Pädagogik. Chancen, Grenzen, Weiterentwicklungsmöglichkeiten (2007/2019)

Dieser Text stellt in dichter Form und kritisch reflektiert das Modell der Integrativen Agogik vor, wie es von Hilarion Petzold und Johanna Sieper entwickelt worden ist. Er zeigt seinen breiten Ansatz der besonders für die Erwachsenenbildung und die Supervision geeignet ist. Die Integrative Therapie hat in ihrer phänomenologisch-hermeneutischen Leibtheorie, Erkenntnis-, Bewusstseins-, Beziehungs- und Lerntheorie wichtige metatheoretische und theoretische humanwissenschaftliche Grundlagen für verschiedenste Arbeitsbereiche gelegt und damit auch für die Pädagogik (Erwachsenenbildung, Supervision, Beratung) wichtige referenzwissenschaftliche Fundierungen geliefert, die in der Auseinandersetzung mit anderen erziehungswissenschaftlichen und pädagogischen Theorierichtungen vielmehr Beachtung als bisher finden sollten, wenn Pädagogik nicht weitgehend eine von der Lebenswelt und den Lernbedürfnissen der Menschen abgehobene Disziplin bleiben will. Wir sollten dabei verdeutlichen, dass ohne Persönlichkeitsbildung und Organisationsentwicklung von pädagogischen Organisationen (Holzapfel 2005), in denen Gesichtspunkte von Humanität und ökonomischer Effizienz  versöhnt werden, ein Trainieren von Softskills, Informationsverarbeitung und kommunikativer Kompetenz und Performanz, von Lernen des Lernens eine wertgeleitete Pädagogik nicht begünstigt wird. Die grundlegende Werte von Aufklärung, Mündigkeit, Autonomie, Solidarität und Ökologie müssen aber theoretisch wie praktisch gefördert werden und da vermag Integrative Agogik als angewandte Humanwissenschaft wichtige Diskurse anzustoßen.

Schlüsselwörter: Integrative Pädagogik, Erwachsenenbildung, komplexe Erkenntnistheorie, komplexes Lernen, angewandte Humanwissenschaften.


Summary: Integrative Education in the context of discourses concerning Humanistic Education. Chances, Limits and Possibilities for further development
This text is presenting in a concise way and critically reflected the model of Integrative Agogis resp. Education developed by Hilarion Petzold and Johanna Sieper. It shows its broad approach which is particuarly suitable for adult education and supervision. In this model phenomenological and hermeneutic body theory, cognition, consciousness, relationship and learning theory have been interconnected. Integrative Therapy has provided important metatheoretical and theoretical human scientific foundations for a wide range of work areas (adult education, supervision, counseling) and has thus provided pedagogical foundations with important basic concepts for scientific studies and pedagogical theories that deserve more attention than so far has been paid to this innovative approach. If pedagogy does not want to remain largely a discipline that is detached from the lifeworld and learning needs of people it should be made it clear: without personality development and organizational development of educational organizations (Holzapfel 2005) in which aspects of humanity and economic efficiency are reconciled, training of soft skills, information processing and communicative competence and performance, learning of learning, a value guided pedagogy cannot be realized. For an applied Human Science however the basic values of education, maturity, autonomy, solidarity and ecology are theoretically and practically essential, and have to be developed, and here integrative agogics can initiate important discourses.

Keywords: Integrative pedagogic, adult education, complex epistemology, coplex learning, applied human sciences


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2001 gegründet und herausgegeben von:
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In Verbindung mit:
Univ.-Prof. Dr. phil. (emer.) Jörg Bürmann, Universität Mainz
Prof. Dr. phil. Wolfgang Ebert, Dipl.-Sup., Dipl. Päd., Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen
Dipl.-Sup. Jürgen Lemke, Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen
Prof. Dr. phil. Robert Masten, Department of Psychology, Faculty of Arts, University of Ljubljana, Slovenia
Prof. Dr. phil. Michael Märtens, Dipl.-Psych., Fachhochschule Frankfurt a.M.
Univ.-Prof. Dr. phil. Heidi Möller, Dipl.-Psych. Universität Kassel
Lic. phil. Lotti Müller, MSc., Psychiatrische Universitätsklinik Zürich, Stiftung Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Rorschach
Dipl.-Sup. Ilse Orth, MSc., Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen
Prof. Dr. phil. (emer.) Alexander Rauber, Hochschule für Sozialarbeit, Bern
Ireen Ruud, MSc., Høgskolen i Buskerud, Norwegen
Prov. Dr. phil. Brigitte Schigl, Department für Psychotherapie und Biopsychosoziale Gesundheit, Donau-Uni. Krems
Univ.-Prof. Dr. phil. Wilfried Schley, Universität Zürich
Dr. phil. Ingeborg Tutzer, Bozen, Stiftung Europäische Akademie für psychosoziale Gesundheit

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