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11/2011, Müller Catherine: Die Bedeutung des Willens für die Supervision Drucken

Supervision
Theorie – Praxis – Forschung, Eine interdisziplinäre Internet-Zeitschrift
(peer reviewed)

 

Ausgabe 11/2011

Die Bedeutung des Willens für die Supervision

Müller Catherine, Zürich

 


Zusammenfassung: Ich will! Die Bedeutung des Willens für die Supervision

Der Wille mit seinen Dimensionen Motivation, Entscheidungsfähigkeit, Durchsetzungskraft und Durchhaltewillen ist als zentrale antreibende Kraft des Menschen zu sehen. Im Berufsleben ist das Wollen in vielen Prozessen von zentraler Bedeutung und steht so auch im Zusammenhang mit Supervision. Unser eigener Wille als SupervisorInnen und auch der Wille unserer SupervisandInnen ist durch unsere stammesgeschichtliche Prägung geformt und in unserer individualgeschichtlichen Prägung sozialisiert und enkulturalisiert worden. Die Willensfreiheit ist dadurch determiniert. Wir haben aber die Illusion des freien Willens, die uns sehr nützlich sein kann. In dieser Illusion sind die Spielräume der Willensarbeit zu sehen.

Schlüsselwörter: Wille, Supervision, Determinierung und Freiheit, Plastizität des Willens

 

Summary: I will! The significance of will for supervision

The will with it's various dimensions of motivation, decisiveness, assertiveness, and perseverence can be viewed as a central driving force of the human being. In professional life the will is of central significance in many processes and is thus highly relevant to supervision. Our will as supervisiors, as well as the will of our supervisees, is formed through phylogenetic factors and receives it's individual nature through enculturation and socialization. The freedom of the will is thus determined. Yet we have the illusion of a free will, which can be very practical. Within this illusion we find the range of the work of the will.

Keywords: will, supervision, determination and freedom, plasticity of the will. 

 

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2001 gegründet und herausgegeben von:
Univ.-Prof. Dr. mult. Hilarion G. Petzold, Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen, Donau-Universität Krems, Institut St. Denis, Paris, emer. Freie Universität Amsterdam

In Verbindung mit:
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Prof. Dr. phil. Wolfgang Ebert, Dipl.-Sup., Dipl. Päd., Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen
Dipl.-Sup. Jürgen Lemke, Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen
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Prof. Dr. phil. Michael Märtens, Dipl.-Psych., Fachhochschule Frankfurt a.M.
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Dipl.-Sup. Ilse Orth, MSc., Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen
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