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12/2003 (2003b), Eichert H.-C., Petzold H.G.: Hilflosigkeit, Kontrolle und Bewältigung Drucken
Kernkonzepte und Materialien für die Supervision.

Zusammenfassung:
Die hier dargestellten Theorien stellen wichtige Modelle dar, die den Zusammenhang zwischen Stress und Beeinträchtigungen im Wohlbefinden bis hin zu Krankheiten erklären können.
Wie die kognitive Stressforschung zeigt, sind eine Reihe von komplexen Wahrnehmungs- und Attributionsprozessen zwischen belastenden Bedingungen oder Ereignissen und ihren Folgen angesiedelt, die das Geschehen beeinflussen. Ob Streßbedingungen Auswirkungen haben, ist davon abhängig, wie eine Person ihre Bewältigungsmöglichkeiten einschätzt, wie ausgeprägt die Kontrollüberzeugung (Selbstmodell) ist.
Hierfür sind Ressourcen auf unterschiedlichen Ebenen von grosser Bedeutung. Entsprechend ist die Ressourcenentwicklung und Ressourcenpflege ein wichtiger Ansatzpunkt bei der (präventiven) Stressbewältigung.
Supervision setzt daher keineswegs nur im Bereich der Bewältigung von Belastungen an, sondern auch in der Prävention. Supervision ist für den/die SupervisandenIn eine externe Ressource im Sinne sozialer und professioneller Unterstützung. Indirekt dürfte sich ihr Vorhandensein im Sinne systemischer Resonanzen auch auf die KlientenInnenebene auswirken. Supervision ist darüber hinaus ein Instrument zur Entwicklung von Ressourcen. Dies insbesondere im Bereich der Entwicklung professioneller Kompetenzen. Auch hinsichtlich der Entwicklung externer Ressourcen ist Supervision bedeutsam, hier insbesondere bei der Teamsupervision und -entwicklung.
Auf allen Ebenen geht es dabei sowohl um die Neuentwicklung von Kompetenzen und Ressourcen als auch um die Neu- oder Umbewertung von Ressourcen: Potentiell nutzbare Ressourcen müssen zu wahrgenommenen und positiv bewerteten Ressourcen werden, denn nur so sind sie auch wirksame und einsetzbare Ressourcen, die positive Auswirkungen auf die Einschätzung eigener Selbstwirksamkeit haben.

Summary:
The here described theories are relevant models, which explain the causal relationship between stress and impairment of well-being culminating in diseases. The cognitive stress research shows, that there are a number of complex perception- and attribution-processes between stressing conditions or events and their effects located. The effects of stress-conditions depend on the persons appraisal of its coping-abilities and control-beliefs. Therefore resources on several levels are important. So the development and cultivation of personal resources is a important starting-point of preventive stress-coverage.
So supervision does not only apply in coping of stress, but applies also in prevention. Supervision is for supervisands an external resource in sense of social an professional support. In sense of systemic resonances it might effect indirect on clients-level. In addition to it, supervision is an relevant instrument for the development of resources, particularly in the development of professional competences.
Also supervision is relevant in regard to the development of external resources, especially in regard to team-supervision and team-development. On all levels it concerns in development of new resources and in re-valuation of resources: Potentially usable resources have to become perceived and positive valuated resources. Only in this way they are effecient and applicable resources with positive effects on the valuation of the own self-efficacy.


Key words: helplessness, control, coping, core concepts, materials

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2001 gegründet und herausgegeben von:
Univ.-Prof. Dr. mult. Hilarion G. Petzold, Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen, Donau-Universität Krems, Institut St. Denis, Paris, emer. Freie Universität Amsterdam

In Verbindung mit:
Univ.-Prof. Dr. phil. (emer.) Jörg Bürmann, Universität Mainz
Prof. Dr. phil. Wolfgang Ebert, Dipl.-Sup., Dipl. Päd., Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen
Dipl.-Sup. Jürgen Lemke, Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen
Prof. Dr. phil. Robert Masten, Department of Psychology, Faculty of Arts, University of Ljubljana, Slovenia
Prof. Dr. phil. Michael Märtens, Dipl.-Psych., Fachhochschule Frankfurt a.M.
Univ.-Prof. Dr. phil. Heidi Möller, Dipl.-Psych. Universität Kassel
Lic. phil. Lotti Müller, MSc., Psychiatrische Universitätsklinik Zürich, Stiftung Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Rorschach
Dipl.-Sup. Ilse Orth, MSc., Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen
Prof. Dr. phil. (emer.) Alexander Rauber, Hochschule für Sozialarbeit, Bern
Ireen Ruud, MSc., Høgskolen i Buskerud, Norwegen
Prov. Dr. phil. Brigitte Schigl, Department für Psychotherapie und Biopsychosoziale Gesundheit, Donau-Uni. Krems
Univ.-Prof. Dr. phil. Wilfried Schley, Universität Zürich
Dr. phil. Ingeborg Tutzer, Bozen, Stiftung Europäische Akademie für psychosoziale Gesundheit

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Fritz Perls Institut
Wefelsen 5, 42499 Hückeswagen
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