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12/2005, Heuring Monika, Petzold H.G.: Rollentheorien, Rollenkonflikte, Identität, Attributionen Drucken
Integrative und differentielle Perspektiven zur Bedeutung sozialpsychologischer Konzepte für die Praxis der Supervision.


Zusammenfassung:
Die vorliegende Arbeit stellt zentrale sozialpsychologische Theorien wie Rollentheorie, Rollenkonflikttheorie, Attributions- und Kontrolltheorie, Identitätstheorie in ihrer Bedeutung für die klinische und psychosoziale Supervision dar. Hintergrund ist der Ansatz der Integrativen Supervision. Diese Theoriestände sind für seriöses und fundiertes supervisorisches Handeln unverzichtbar, sie werden aber erstaunlicher Weise in der deutsch-sprachigen Supervisionsliteratur nicht rezipiert (ausgenommen in der integrativen Orientierung) und tauchen in der praxeologischen Supervisonsliteratur nicht auf, was wohl heißen muss: sie werden in der Supervisionspraxis nicht benutzt sind offenbar nicht bekannt. Wo sie okkasionell auftauchen, etwa beim Rollen- und Identitätsbegriff, geschieht das leider, ohne solide Referenz zu entsprechenden Theorien und Forschungen. Die sozialpsychologische Uninformiertheit bzw. Unbedarftheit eines breiten Feldes unter den SupervisorInnen, einer Gruppierung, die sich jedoch Expertise und Expertenschaft für soziale Fragestellungen attribuiert, bedarf dringend der intensiven Auseinandersetzung mit den hier vorgestellten Basistheorien der Sozialpsychologie - um einer soliden supervisorischen Praxis Willen.

Summary:
This paper presents on the background of Integrative Supervision central theories of social psychology as role theory, theory of role conflicts, identity, attribution and control theory, and their relevance for clinical and psychosocial supervision. This body of knowledge is indispensable to serious and well grounded supervisory practice, however amazingly these theories are not received in the German supervision literature (the integrative orientation exempted) and cannot be traced in supervisory practice reports, which means: they are not used and apparently seem not to be known. Where they occasionally do appear, e.g. the role and the identity concept, it can unfortunately be seen that there is no solid reference concerning the use of specific theories and research. The apparent lack of information or even the ignorance of a broad field among the supervisors, a group that is - on the other hand – attributing to itself expertise and expertness for social issues, requires urgently an intensive discourse with these basic theories of social psychology here briefly presented - for the sake of serious supervisory practice.

Keywords: Clinical/psychosocial supervision, role theory, role conflicts, attribution theory, integrative supervision

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Copyrighthinweis: Supervision auf www.FPI-Publikation.de

2001 gegründet und herausgegeben von:
Univ.-Prof. Dr. mult. Hilarion G. Petzold, Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen, Donau-Universität Krems, Institut St. Denis, Paris, emer. Freie Universität Amsterdam

In Verbindung mit:
Univ.-Prof. Dr. phil. (emer.) Jörg Bürmann, Universität Mainz
Prof. Dr. phil. Wolfgang Ebert, Dipl.-Sup., Dipl. Päd., Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen
Dipl.-Sup. Jürgen Lemke, Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen
Prof. Dr. phil. Robert Masten, Department of Psychology, Faculty of Arts, University of Ljubljana, Slovenia
Prof. Dr. phil. Michael Märtens, Dipl.-Psych., Fachhochschule Frankfurt a.M.
Univ.-Prof. Dr. phil. Heidi Möller, Dipl.-Psych. Universität Kassel
Lic. phil. Lotti Müller, MSc., Psychiatrische Universitätsklinik Zürich, Stiftung Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Rorschach
Dipl.-Sup. Ilse Orth, MSc., Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen
Prof. Dr. phil. (emer.) Alexander Rauber, Hochschule für Sozialarbeit, Bern
Ireen Ruud, MSc., Høgskolen i Buskerud, Norwegen
Prov. Dr. phil. Brigitte Schigl, Department für Psychotherapie und Biopsychosoziale Gesundheit, Donau-Uni. Krems
Univ.-Prof. Dr. phil. Wilfried Schley, Universität Zürich
Dr. phil. Ingeborg Tutzer, Bozen, Stiftung Europäische Akademie für psychosoziale Gesundheit

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Redaktion:

Prof. Dr. phil. Johanna Sieper
Fritz Perls Institut
Wefelsen 5, 42499 Hückeswagen
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Beispiel: Petzold, H.G. (2002g): Coaching als „soziale Repräsentation“ – sozialpsychologische Reflexionen Untersuchungsergebnisse zu einer modernen Beratungsform. Düsseldorf/Hückeswagen, FPI-Publikationen. www.FPI-Publikation.de/materialien.htm: in SUPERVISION: Theorie – Praxis – Forschung. Eine interdisziplinäre Internet-Zeitschrift - 02/2002.

 

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