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14/2011, Moser Annemarie: Reaktanz – ein zentrales Konzept für die Supervision Drucken

Supervision
Theorie – Praxis – Forschung, Eine interdisziplinäre Internet-Zeitschrift
(peer reviewed)

 

Ausgabe 14/2011

Reaktanz – ein zentrales Konzept für die Supervision

Mag. Annemarie Moser, Wien

 


Zusammenfassung: Reaktanz – ein zentrales Konzept für die Supervision

Der Artikel beschäftigt sich mit sozialpsychologischen Texten in Bezug auf die Theorie der „Psychologischen Reaktanz“ und ihre Wirkungen und fasst deren Ergebnisse zusammen. Die integrativen Konzepte von „klinischer Sozialpsychologie“ und „Reaktanz“ werden umrissen und vom psychoanalytischen Begriff des „Widerstandes“ abgegrenzt und im Hinblick auf den Kontext Supervision diskutiert. Reaktanz wird im integrativen Ansatz kontrolltheoretisch gefasst und als kreative Möglichkeit im Umgang mit Beschränkung verstanden. Die Ausbildung von „Reflektierter Reaktanz“ ist ein zentrales Ziel supervisorischen Handelns.

Schlüsselwörter: Reaktanz, Widerstand, (klinische) Sozialpsychologie, Kontrollmeinung, Selbstbestimmung


Summary: reactance – a essential concept for supervisory activity

This article deals with social psychological research relating to the reactance theory and summarizes their findings. The integrative concepts of „clinical social psychology“ and „reactance“ are adressed, and they are distinguished from the psychoanalytical term „resistance“ and discussed within the context of supervision.
Reactance is connected with concepts of control within the integrative approach and is, dealing with limitation, perceived as creative option.
The fostering of “reflexive reactance” is expounded as core goal of supervisory activity.

Key words: reactance, social psychology, control, self-interest/self determination

 

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2001 gegründet und herausgegeben von:
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In Verbindung mit:
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Prof. Dr. phil. Wolfgang Ebert, Dipl.-Sup., Dipl. Päd., Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen
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Prov. Dr. phil. Brigitte Schigl, Department für Psychotherapie und Biopsychosoziale Gesundheit, Donau-Uni. Krems
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