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14/2017, Petzold H.G., Müller L.(2005b): Proaktives Handeln für das Alter „über die Lebensspanne… Drucken

Supervision
Theorie – Praxis – Forschung, Eine interdisziplinäre Internet-Zeitschrift
(peer reviewed)


Ausgabe 14/2017

Proaktives Handeln für das Alter „über die Lebensspanne hin“
Ein Paradigmenwechsel von der Vergangenheits- zur Zukunftsorientierung in Supervision und Therapie wird erforderlich


Hilarion G. Petzold, Lotti Müller (2005b)



Zusammenfassung: ,,Proaktives" Handeln für das Alter „über die Lebensspanne hin" - Ein Paradigmenwechsel in Therapie und feldkompetenter Supervision von der Vergangenheits- zur Zukunftsorientierung wird erforderlich  (Petzold, Müller 2005b)
Dieser Text verweist auf die strukturell prospektive und proaktive Qualität von Supervision, Beratung, Coaching, Therapie. Man macht z.B. Therapie heute, damit es einem morgen besser geht, nimmt heute ein Coaching, um  nächste Woche angemessen zu entscheiden. Das menschliche Gehirn ist ohnehin auf Antizipationsarbeit ausgelegt (Was soll ich morgen oder im Winter etc. essen?). Nur so kamen wir durch die Evolution. Der Unsinn einer strikten „Hier-und-Jetzt-Ideologie“ vieler humanistischer Therapieansätze wird hier deutlich und die Notwendigkeit einer Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft mehrperspektivisch erfassenden integrativen Zeittheorie  (Petzold 1991o/2018) wird evident.  In unserer  Zeit, wo die Renten nicht sicher, die Ökologie gefährdet und das Welthungerproblem immer noch nicht beherrscht ist, ist antizipatorische Kompetenz in allen Lebensbereichen unverzichtbar. Mit Blick auf das eigene Alter, das Altern eines Jeden ohnehin. Wir müssen auf der individuellen wie auf der kollektiven Ebene planen und vorausschauend  „proaktiv Handeln“.  Das ist angesagt und muss in Therapie, Beratung Coaching etc. aktiv betrieben werden. Darum wird dieser kleine, aber wichtige Text erneut eingestellt.

Schlüsselwörter: Zukunftsorientierung, antizipatorische Kompetenz,   proaktives Handeln, prospektive Supervision und Therapie, Integrative Therapie


Summary: ,, Acting Proactively" in view of old age „across the lifespan". A shift of paradigm in therapy and field-competent supervision from orientation on the past towards future orientation  becomes indispensable  (Petzold, Müller 2005b)
This text is emphasizing  the structurally  prospective and proactive quality of supervision, counseling,coaching, therapy. E. g. one is doing  therapy today, to get better tomorow, takes some coaching now in order to make adequate decisions nex week. The human brain is tuned on anticipatoric activity anyway (What shall I eat tomorrow or coming winter?) Only this way made us survive in evolution. The nonsene of a rigid „Here-and-Now-Ideology“ in most of the many humanistic approaches to therapy is becoming clear with these perspectives and the need of an integrative theory of time comprising past, present, and future  in a multiperspectivic  way  (Petzold 1991o/2018) is evident.  In our time in which the pensions are no more sure, the ecology is in danger  and the problem of world hunger is not yet mastered,  anticipatoric competence is indispensabe in all areas of life, particularly in view of ones own age and the ageing processes of everybody. We have to plan and proactively act on the individual and the collective plane. This is what we have to do and what in therapy, counseling, coaching etc. has actively to  be attacked. A shift of paradigm is announced. This is why this brief but weighty text is posted anew.

Keywords: Future Orientation, anticipatory competence, acting proactively, prospective supervision and therapy, Integrative Therapy

 

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2001 gegründet und herausgegeben von:
Univ.-Prof. Dr. mult. Hilarion G. Petzold, Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen, Donau-Universität Krems, Institut St. Denis, Paris, emer. Freie Universität Amsterdam

In Verbindung mit:
Univ.-Prof. Dr. phil. (emer.) Jörg Bürmann, Universität Mainz
Prof. Dr. phil. Wolfgang Ebert, Dipl.-Sup., Dipl. Päd., Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen
Dipl.-Sup. Jürgen Lemke, Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen
Prof. Dr. phil. Robert Masten, Department of Psychology, Faculty of Arts, University of Ljubljana, Slovenia
Prof. Dr. phil. Michael Märtens, Dipl.-Psych., Fachhochschule Frankfurt a.M.
Univ.-Prof. Dr. phil. Heidi Möller, Dipl.-Psych. Universität Kassel
Lic. phil. Lotti Müller, MSc., Psychiatrische Universitätsklinik Zürich, Stiftung Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Rorschach
Dipl.-Sup. Ilse Orth, MSc., Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen
Prof. Dr. phil. (emer.) Alexander Rauber, Hochschule für Sozialarbeit, Bern
Ireen Ruud, MSc., Høgskolen i Buskerud, Norwegen
Prov. Dr. phil. Brigitte Schigl, Department für Psychotherapie und Biopsychosoziale Gesundheit, Donau-Uni. Krems
Univ.-Prof. Dr. phil. Wilfried Schley, Universität Zürich
Dr. phil. Ingeborg Tutzer, Bozen, Stiftung Europäische Akademie für psychosoziale Gesundheit

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