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Update 01/2005 (2005e), Petzold H.G.: Über die Unsensibilität von Supervisoren Drucken
für die Historizität des Namens ihrer „Profession“ – Begriffliche Mythen und einige Fakten zu Herkommen und Hintergrund des Wortes „Supervision“ aus Integrativer Perspektive.

Zusammenfassung: Ueber die Unsensibilität von Supervisoren für die Historizität des Namens ihrer „Profession“ - Begriffliche Mythen und einige Fakten zum Herkommen des Wortes „Supervision“ aus einer Integrativen Perspektive
Es werden historische Materialien über die Geschichte des Begriffs „Supervision“ zusammengetragen, die zeigen, dass das Wort aus der ekklesialen und feudalen disziplarischen Verwaltungspraxis stammt, Machtdiskursen, in denen Supervision eine Kontrollfunktion hatte. Supervisoren waren z.B. als Aufseher in den Armenhäusern, wie sie das Armenrecht der Elisabeth I einführte. Dieser gesamte Hintergrund wird von der Supervisonsliteratur und vom supervisorischen Feld völlig ausgeblendet und verleugnet. Mit einer solchen kollektiven Skotomisierung – um nicht von Ignoranz zu reden - ist die Gefahr gegeben, dass die Machtdikurse (Foucault) in der Praxis von Supervision heute unbeachtet bleiben – potentiell zum Nachteil der Supervisanden und deren KlientInnen/PatientInnen. Die hier präsentierten Materialien stehen im Zusammenhang mit der Arbeit von Edlhaimb-Hrubec (2005): „Etymologische Frag-Mente zu Wort und Begriff der Supervision im Fokus der Integrativen Supervision“. In www.fpi-publikationen.de/supervision - SUPERVISION: Theorie – Praxis – Forschung. Eine interdisziplinäre Internet-Zeitschrift - 02/2005, die im gleichen Diskurs begriffsgeschichtlicher Klärung steht.

Schlüsselbegriffe: Supervision, Begriffsgeschichte, Macht, Kontrolle, kritische Dekonstruktion, Integrative Supervision

Summary: On the lack of sensitivity of clinical supervisors concerning the historicity of the name of their „profession“ – Conceptual myths and some facts on the origin and background of the word “supervision” from an Integrative Perspective
Historical material is presented concerning the history of the notion „supervision“ showing that the word originates in the ecclesiastical and feudal disciplinary practice of administrative authority, discourses of power, in which supervision had the function of control. Supervisors e.g. were the overseer in the poorhouses, as they have been established in consequence of the poor laws of Elisabeth I. This background is in the literature on clinical supervision and by the supervisory field completely cut out and denied. This implies the danger, that discourses of power (Foucault) in the actual practice of supervision nowadays are neglected. Such collective scotomization – if not to speak of ignorance – is bearing potential detriment for supervisees and their clients/patients. The material here presented is connected with the study of Edlhaimb-Hrubec (2005) “Etymologische Frag-Mente zu Wort und Begriff der Supervision im Fokus der Integrativen Supervision” (Etymological frag-ments concerning the word and the concept of supervision under the perspective of Integrative Supervision]. In: www.fpi-publikationen.de/supervision - SUPERVISION: Theorie – Praxis – Forschung. Eine interdisziplinäre Internet-Zeitschrift - 02/2005, which is following the same discourse of conceptual an historic clarification


Key words: Clinical Supervison, History, Control, Power, Critical Deconstruction, Integrative Supervision

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2001 gegründet und herausgegeben von:
Univ.-Prof. Dr. mult. Hilarion G. Petzold, Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen, Donau-Universität Krems, Institut St. Denis, Paris, emer. Freie Universität Amsterdam

In Verbindung mit:
Univ.-Prof. Dr. phil. (emer.) Jörg Bürmann, Universität Mainz
Prof. Dr. phil. Wolfgang Ebert, Dipl.-Sup., Dipl. Päd., Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen
Dipl.-Sup. Jürgen Lemke, Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen
Prof. Dr. phil. Robert Masten, Department of Psychology, Faculty of Arts, University of Ljubljana, Slovenia
Prof. Dr. phil. Michael Märtens, Dipl.-Psych., Fachhochschule Frankfurt a.M.
Univ.-Prof. Dr. phil. Heidi Möller, Dipl.-Psych. Universität Kassel
Lic. phil. Lotti Müller, MSc., Psychiatrische Universitätsklinik Zürich, Stiftung Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Rorschach
Dipl.-Sup. Ilse Orth, MSc., Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen
Prof. Dr. phil. (emer.) Alexander Rauber, Hochschule für Sozialarbeit, Bern
Ireen Ruud, MSc., Høgskolen i Buskerud, Norwegen
Prov. Dr. phil. Brigitte Schigl, Department für Psychotherapie und Biopsychosoziale Gesundheit, Donau-Uni. Krems
Univ.-Prof. Dr. phil. Wilfried Schley, Universität Zürich
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