Toewe Kai: Die Behandlung eines alkoholabhängigen Klienten in der Integrativ. Suchttherapie, 08.2010

Ausgabe 08/2010
Die Behandlung eines alkoholabhängigen Klienten
in der Integrativen Suchttherapie

von Kai Toewe
Dipl. Soz.Päd./ Soz.Arb., Wittastr. 10, 36251 Bad Hersfeld, Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können



Zusammenfassung: Die Behandlung eines alkoholabhängigen Klienten
in der Integrativen Suchttherapie


Vorgestellt wird ein zum Zeitpunkt der Behandlung 32 jähriger alkoholabhängiger Mann, mit Therapieauflage seitens des Arbeitgebers. Dieses integrativ ausgerichtete Behandlungsjournal beleuchtet den Verlauf der ambulanten Rehabilitation mit dem Umfang von 60 Einzel- bzw. Gruppensitzungen. Es beschreibt den Prozess der Kontaktaufnahme, Anamnese und prozessualen Diagnostik. Im Behandlungsfokus steht die Wahrnehmung seiner eigenen Bedürfnisse und Wünsche. Parallel werden vorhandene Ressourcen reaktiviert und der Aufbau einer sinnvollen Alltags- und Freizeitgestaltung gefördert. Der Patient entwickelt eine positive Zukunftserwartung. Er hat bei Beendigung der Behandlung neue Möglichkeiten entwickelt Situationen mehrperspektivisch und exzentrischer zu betrachten und zu beurteilen.

Schlüsselwörter:
Integrative Suchttherapie, Alkoholabhängigkeit; Stärkung des Selbstwertgefühls, Sicherung des Arbeitsplatzes, Verbesserung der eigenen Wahrnehmung.


Summary

Presented will be a – at the time of treatment – 32 year old male, addicted to alcohol, with therapy requirements on the part of his employer. This treatment journal is oriented towards integration and will highlight the course of ambulant rehabilitation during 60 sessions of group therapy and personal consultation. The journal describes the process of approaching the client, anamnesis and procedural diagnosis. The treatment is focussed on the client’s realization of his own needs and wants. At the same time existing resources are reactivated and assistance is given to establish a meaningful daily routine and a sensible use of leisure time. The patient develops a positive outlook on the future. At the end of his treatment he displays new possibilities to look at and to judge situations from different angles and more off-centred.

Keywords:
Integrated treatment of addiction, alcoholism, strengthening of self-esteem, protection of job, improvement of self-perception

 

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