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11/2006, Weyer-Menkhoff Cornelia: Lässt sich der Kohärenzsinn fördern? Drucken
Integrative ressourcenorientierte Arbeit am kreativen Ausdrucksvermögen.

Zusammenfassung:
Auf der Basis von Antonovskys Salutogenesemodell wird die Realisierung kreativtherapeutischer Stimulierungsprozesse zur Förderung des Kohärenzsinns bei depressiv Erkrankten im Rahmen klinischer Gestaltungstherapie diskutiert und dargestellt. Integratives therapeutisches Vorgehen weist einen Weg, multipler Entfremdung, Schädigungen und Hemmungen mit multipler Stimulierung zu begegnen.
Im Schutzraum guter Atmosphären können sich im kreativen Prozess neue Beziehungskonfigurationen sowie positive Sinn - und Selbstkonzepte entwickeln. Ressourcenaktivierung wird anhand von bedeutsamen innerseelischen und zwischenmenschlichen Regulationsfunktionen beschrieben. Sie ermöglichen im gegebenen Interaktionsrahmen Selbstreflexionsprozesse, not-wendende Identitätsarbeit und realitätsgerechte Passung.

Schlüsselbegriffe: Salutogenese, Kohärenzsinn, Ressourcenaktivierung, Regulationsfähigkeit, Identitätsarbeit, Kreativer Ausdruck

Summary:
Based on Antonovsky´s concept of “Salutogenesis,” the implementation of creative therapeutic stimulation processes to support the sense of coherence of persons suffering from depression using art therapy (Gestaltungstherapie) will be discussed and presented. An integrative therapeutic approach offers a way to respond to multiple alienation, insults and inhibitions using multiple stimulation.
In a protective environment new relation configurations as well as positive sense and self concepts can be developed during the creative process. Mobilisation of resources through significant mental and interpersonal regulatory functions which facilitate processes of self reflection and necessary identity work and a realistic adaptation within the given framework of interaction will be described.

Key words: salutogenesis, sense of coherence, mobilisation of resources, regulatory competence identity work, creative expression

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2001 gegründet und herausgegeben von:
Univ.-Prof. Dr. mult. Hilarion G. Petzold, Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen, Donau-Universität Krems, Institut St. Denis, Paris, emer. Freie Universität Amsterdam

In Verbindung mit:

Dr. med. Dietrich Eck, Dipl.-Psych., Hamburg, Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen
Univ.-Prof. Dr. phil. (emer.) Liliana Igrić, Universität Zagreb
Univ.-Prof. Dr. phil. (emer.) Nitza Katz-Bernstein, Universität Dortmund
Univ.-Prof. Dr. med. (emer.) Anton Leitner, Department für Psychotherapie und Biopsychosoziale Gesundheit, Donau-Universität Krems
Dipl.-Päd. Bruno Metzmacher, Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen
Lic. phil. Lotti Müller, MSc., Psychiatrische Universitätsklinik Zürich, Stiftung Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Rorschach
Dipl.-Sup. Ilse Orth, MSc., Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen
PD Dr. Sylvie Petitjean, Universität  Basel 
Prof. Dr. päd. Waldemar Schuch, M.A., Department für Psychotherapie und Biopsychosoziale Gesundheit, Donau-Universität Krems, Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen
Prof. Dr. phil. Johanna Sieper, Institut St. Denis, Paris, Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen

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Redaktion:
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Beispiel: Petzold, H.G. (2002b): Zentrale Modelle und KERNKONZEPTE der „INTEGRATIVEN THERAPIE“. Düsseldorf/Hückeswagen. Bei www. FPI-Publikation.de/materialien.htm - POLYLOGE: Materialien aus der Europäischen Akademie für biopsychosoziale Gesundheit  -  03/2002.

 

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