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16/2002, Petzold H.G.(2002q,Upd.2004): Noch einmal ”gestalttherapeutische AGGRESSIONSTHEORIE” Drucken

Ausgabe 16/2002
Strittige Diskurse:
Noch einmal "gestalttherapeutische AGGRESSIONSTHEORIE"
Die Staemmler-Petzold-Debatte zur Perls-Goodman Aggressionsideologie

Gerangel um Positionen, Desillusionierungen - Schwierigkeiten eines "klaren
und fairen Umgangs" mit Wesentlichem bei konkurrierenden Positionen
Hilarion G. Petzold, Düsseldorf, Amsterdam, Paris1
(2002q, Update 2004)
 

Zusammenfassung: Noch einmal ”gestalttherapeutische Aggressionstheorie”
Die Staemmler-Petzold-Debatte zur Perls-Goodman Aggressionsideologie

Es werden Materialien aus einer Debatte zum Artikel von H. Petzold zur Aggressionstheorie von Perls/Goodman (in ”Gestalt” 42, 2001) veröffentlicht, der die gestalttherapeutische Ideologie von der ”konstruktiven oder positiven” Funktion von Aggression konzeptkritisch angreift. Staemmler nimmt kritisch zur Verwendung eines Goodman-Zitates durch Petzold Stellung, dieser wiederum hält dagegen, dass gerade die Verharmlosung dieses Zitates und von Goodman’s Hintergrundsargumentation ein großer Fehler sei und fordert nochmals ein Aufgeben oder eine grundlegende Revision dieser Aggressionstheorie, was – da diese in der Gestaltherapie eine ebenso zentrale Stelle habe wie die Libido-Theorie in der Psychoanalyse ‑ allerdings einen erheblichen Theorieaufwand erfordern würde, von dem die Gestaltherapie allerdings nicht entbunden werden kann.

Schlüsselwörter: Gestalt Therapie, Integrative Therapie, Kritik der Ideologie positiver Aggression, Paul Goodman,


Summary: Once more the ”Theory of Aggresion in Gestalt Therapy”. The Staemmler-Petzold-Debate Concerning the Aggression Ideology of Perls-Goodman
Material from a debate concerning H. Petzold’s article on Perls/Goodman’s theory of aggression (in ”Gestalt”, 42, 2001) is published, in which the gestalttherapeutic ideology of the constructive resp. positive function of aggression is confronted on the level of concept critics. Staemmler critically comments on Petzold’s use of a Goodman-quotation. But he in return points out, it would be a grave mistake to declare this quotation and Goodmans background positions as harmless but advocates again to give up or to profoundly revise this aggression theory. Since it has a place as central as libido theory in psychoanalysis in the gestalt approach that would require considerable theoretical efforts from which however Gestalt therapy cannot be suspended.

Keywords: Gestalt Therapy, Integrative Therapie, aggression theory, Paul Goodman, critic of constructive aggression, ideology


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2001 gegründet und herausgegeben von:
Univ.-Prof. Dr. mult. Hilarion G. Petzold, Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen, Donau-Universität Krems, Institut St. Denis, Paris, emer. Freie Universität Amsterdam

In Verbindung mit:

Dr. med. Dietrich Eck, Dipl.-Psych., Hamburg, Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen
Univ.-Prof. Dr. phil. (emer.) Liliana Igrić, Universität Zagreb
Univ.-Prof. Dr. phil. (emer.) Nitza Katz-Bernstein, Universität Dortmund
Univ.-Prof. Dr. med. (emer.) Anton Leitner, Department für Psychotherapie und Biopsychosoziale Gesundheit, Donau-Universität Krems
Dipl.-Päd. Bruno Metzmacher, Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen
Lic. phil. Lotti Müller, MSc., Psychiatrische Universitätsklinik Zürich, Stiftung Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Rorschach
Dipl.-Sup. Ilse Orth, MSc., Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen
PD Dr. Sylvie Petitjean, Universität  Basel 
Prof. Dr. päd. Waldemar Schuch, M.A., Department für Psychotherapie und Biopsychosoziale Gesundheit, Donau-Universität Krems, Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen
Prof. Dr. phil. Johanna Sieper, Institut St. Denis, Paris, Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen

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Redaktion:
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