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Die Europäische Akademie für psychosoziale Gesundheit - Fritz Perls Institut bietet berufsbezogene wissenschaftliche Weiterbildungen bzw. Ausbildungen im psychosozialen Bereich an. Mehr Informationen hier...
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04/2013, Petzold H.G.(2012p): Komplexe Humantherapie II: Noch einmal gegen die Verarmung der… Drucken

POLYLOGE
Materialien aus der Europäischen Akademie für psychosoziale Gesundheit
Eine Internetzeitschrift für „Integrative Therapie“

 

 

Ausgabe 04/2013

Komplexe Humantherapie II: Noch einmal gegen die Verarmung der Psychotherapie und für eine „Deutsche Akademie der Psychotherapie“ (1998j) – zur Diskussion einer „dritten Welle“ der Entwicklung im therapeutischen Feld 2013

Hilarion G. Petzold (2012p)

 

 

Zusammenfassung: Gegen die Verarmung der Psychotherapie. Eine „Deutsche Akademie für Psychotherapie" statt einer Zwei-Konfessionen-Regelung - Vorüberlegungen, Konzepte (Petzold 1998j)
Die deutsche Psychotherapiegesetzgebung hat die Landschaft der Psychotherapie in unserem Lande dramatisch und nachhaltig verändert. Sie wurde auf eine „Zweikonfessionenprovinz“ reduziert, eine Provinzialisierung, die Patienten in der freien Wahl des Behandlungsverfahrens behindert, die Chancen ihrer Gesundung beeinträchtigt, junge PsychologInnen und ÄrztInnen bei der Wahl ihres Ausbildungsverfahren entmündigt. Eine Verarmung des wissenschaftlichen und klinischen Potenzials der Psychotherapie insgesamt ist die Folge. Die Ausbildungskultur und -struktur von Instituten der kleineren Verfahren wird zerstört. Um dem entgegen zu wirken, wird die Gründung einer „Deutschen Akademie für Psychotherapie“ empfohlen, die nicht schulengebunden operiert, sondern eine „Allgemeine Psychotherapie“ mit standardisiertem Basiswissen für alle Verfahren vertritt mit der Möglichkeit einer weiterführenden Spezialisierung in einer wissenschaftlich fundierten Richtung für den Gesamtabschluss (Approbation). Mit einen solchen Verständnis einer zugleich „integrativen und differentiellen Psychotherapie“ bzw. „Humantherapie“, die sich in verschiedene Richtungen auf gemeinsamem Boden ausfaltet, wäre eine fruchtbare Vielfalt und eine hinlängliche Einheitlichkeit gewährleistet, die inflationärem Methodenchaos gegengesteuert. – Der Text von 1998 wird 2012 mit einer Einleitung zum Kontext und zu Geschichtlichem und einem Nachwort zu Perspektiven für 2013 versehen neu abgegdruckt

Schlüsselwörter: Psychotherapiegesetz (Deutschland), „Deutsche Akademie für Psychotherapie“, Pluralität der Methoden, Allgemeine Psychotherapie, Integrativer und Differentieller Ansatz zur Psychotherapie bzw. Humantherapie.


Summary: Against the Impoverishment of Psychotherapy. A „German Academy for Psychotherapy" instead an enforced solution with two confessions – Preliminary considerations and concepts (Petzold 1998j) 
The new German legislation for psychotherapy has dramatically changed the landscape of psychotherapy in this country with a lasting impact. Psychotherapy has been reduced to a „two confession province“, a provincialism that is impeding the patient’s free choice of their treatment, it is hindering the chances of getting well, and is incapacitating young psychologists and doctors to chose the methods for their training that is corresponding to their interests. The consequence is an impoverishment of the overall scientific and clinical potential of psychotherapy. The culture and structure of psychotherapy trainig in the institutes of the smaller approaches to psychotherapy is destroyed. To counter this development, the establishment of a „German Academy for Psychotherapy“ is recommended, that is operating not bound to a specific school but is advocating a „Genreral Psychotherapy“ conveying a standard program of basic knowledge relevant for all schools and offering then possibilities for further specialisation in a well grounded scientific approach for final licensing (approbation). With this view of a general approach to an „Integrative and Differentiell Psychotherapy“ resp. „Human Therapy“, which can be enfolded on a common ground towards various orientations a fertile plurality with a good enough unity could be ensured and an inflationary chaos of methods would be countered. The Text from 1998 is here reprinted with an introduction concerning history and context and an epilogue on perspectives for 1913.

Keywords: Psychotherapy Law (Germany), „German Academy of Psychotherapy“,  Plurality of Methods”, General Psychotherapy, Integrative and Differential Approach to Psychotherapy resp. Human Therapy

 

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Copyrighthinweis: Polyloge auf www.FPI-Publikation.de

2001 gegründet und herausgegeben von:
Univ.-Prof. Dr. mult. Hilarion G. Petzold, Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen, Donau-Universität Krems, Institut St. Denis, Paris, emer. Freie Universität Amsterdam

In Verbindung mit:

Dr. med. Dietrich Eck, Dipl.-Psych., Hamburg, Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen
Univ.-Prof. Dr. phil. (emer.) Liliana Igrić, Universität Zagreb
Univ.-Prof. Dr. phil. (emer.) Nitza Katz-Bernstein, Universität Dortmund
Univ.-Prof. Dr. med. (emer.) Anton Leitner, Department für Psychotherapie und Biopsychosoziale Gesundheit, Donau-Universität Krems
Dipl.-Päd. Bruno Metzmacher, Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen
Lic. phil. Lotti Müller, MSc., Psychiatrische Universitätsklinik Zürich, Stiftung Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Rorschach
Dipl.-Sup. Ilse Orth, MSc., Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen
PD Dr. Sylvie Petitjean, Universität  Basel 
Prof. Dr. päd. Waldemar Schuch, M.A., Department für Psychotherapie und Biopsychosoziale Gesundheit, Donau-Universität Krems, Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen
Prof. Dr. phil. Johanna Sieper, Institut St. Denis, Paris, Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen

© FPI-Publikationen, Verlag Petzold + Sieper Hückeswagen.

www.fpi-publikation.de/polyloge

Redaktion:
Prof. Dr. phil. Johanna Sieper
Fritz Perls Institut
Wefelsen 5, 42499 Hückeswagen
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Beispiel: Petzold, H.G. (2002b): Zentrale Modelle und KERNKONZEPTE der „INTEGRATIVEN THERAPIE“. Düsseldorf/Hückeswagen. Bei www. FPI-Publikation.de/materialien.htm - POLYLOGE: Materialien aus der Europäischen Akademie für biopsychosoziale Gesundheit  -  03/2002.

 

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