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06/2009, Lamacz-Koetz I.: Neurobiologische Konzepte und ihre Bedeutung für die Int. Therapie Drucken

 

Ausgabe 06/2009
Neurobiologische Konzepte und ihre Bedeutung für die Integrative Therapie
Iris Lamacz-Koetz*, Fell **


Zusammenfassung: Neurobiologische Konzepte und ihre Bedeutung für die Integrative Therapie
Innerhalb des therapeutischen Prozesses nehmen TherapeutInnen eine Fülle von Informationen auf, die über das gesprochene Wort hinausgehen. Gestik, Körperhaltung  und -bewegung, Gesichtsausdruck, Blick, Stimme, die Positionierung im Raum, die äußere Erscheinung beeinflussen die Informationsaufnahme, die –verarbeitung, die –speicherung und somit die Gestaltung des Therapieprozesses.
Mitverantwortlich dafür, dass wir diese Botschaften lesen können, sind die von Rizzolatti, Gallese und Mitarbeitern entdeckten Spiegelneurone. Neurobiologische Konzepte der Genomik und der Spiegelneurone werden in dieser Literaturarbeit in Zusammenhang gestellt. Sie eröffnen neue Perspektiven auf komplexe Prozesse des Zwischenmenschlichen, untermauern das Wissen über die Bedeutsamkeit der nonverbalen Kommunikation und machen den Therapieprozess zugänglich für eine begründbare und Theorie geleitete Praxis, die eine evidenzbasierte  „best practice“ gewährleistet.

Keywords: Neurobiologische Konzepte, Nonverbale Kommunikation, Spiegelneuronen

Abstract: Neurobiological concepts and their significance to integrative therapy
Within the therapeutic process, therapists absorb an abundance of messages far beyond the spoken word.  Gestures, body posture and movements, facial expression, look, voice, presence and position in a room as well as outer appearance influence perception and the absorption, processing and memorization of information, and, consequently, impact the shaping of therapeutic processes.
The mirror neuron, discovered by Rizzolatti, Gallese et al., has helped us in decoding these messages. Neurobiological genomic concepts and mirror neurons are being put into context. They open new perspectives of the complex processes of human interaction, corroborate the knowledge about the significance of non-verbal communication and open the therapeutic process to explicable and theory-oriented methods, ensuring evidence-base best practise.

Keywords: neurobiological concepts, nonverbal communication, mirror neuron

 

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2001 gegründet und herausgegeben von:
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Univ.-Prof. Dr. phil. (emer.) Liliana Igrić, Universität Zagreb
Univ.-Prof. Dr. phil. (emer.) Nitza Katz-Bernstein, Universität Dortmund
Univ.-Prof. Dr. med. (emer.) Anton Leitner, Department für Psychotherapie und Biopsychosoziale Gesundheit, Donau-Universität Krems
Dipl.-Päd. Bruno Metzmacher, Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen
Lic. phil. Lotti Müller, MSc., Psychiatrische Universitätsklinik Zürich, Stiftung Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Rorschach
Dipl.-Sup. Ilse Orth, MSc., Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen
PD Dr. Sylvie Petitjean, Universität  Basel 
Prof. Dr. päd. Waldemar Schuch, M.A., Department für Psychotherapie und Biopsychosoziale Gesundheit, Donau-Universität Krems, Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen
Prof. Dr. phil. Johanna Sieper, Institut St. Denis, Paris, Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen

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