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06/2014, Losinger L.: Qualitative Studie zu einer Therapiegruppe für Frauen, die 2 Fachrich… Drucken

POLYLOGE
Materialien aus der Europäischen Akademie für bio-psychosoziale Gesundheit
Eine Internetzeitschrift für „Integrative Therapie“


Ausgabe 06/2014

Qualitative Studie zu einer Therapiegruppe für Frauen, die 2 Fachrichtungen der Kunsttherapie verbindet - „Integrative Tanztherapie“ und „Kunsttherapie mit Fachrichtung Gestaltungs- und Maltherapie“

Larissa Losinger, Bern


Zusammenfassung: Qualitative Studie zu einer Therapiegruppe für Frauen, die 2 Fachrichtungen der Kunsttherapie verbindet – „Integrative Tanztherapie“ und „Kunsttherapie mit Fachrichtung Gestaltungs- und Maltherapie“
Diese qualitative Studie befragte 10 psychiatrische Patientinnen, die an mindestens zwei Sitzungen einer Gruppentherapie für Frauen (AURORA) teilnahmen. AURORA verbindet die Integrative Tanztherapie und Kunsttherapie mit Fachrichtung Gestaltungs- und Maltherapie und basiert auf Methoden der intermedialen Transformation (Willke 2007), die neue Perspektiven durch den wiederholten Wechsel der Medien eröffnet. Die Ergebnisse zeigen, dass AURORA  von allen Frauen positiv erlebt wurde. Die Hypothesen, dass eine reine Frauengruppe und die Begleitung durch zwei Therapeutinnen Voraussetzungen für das Öffnen, die Kontaktaufnahme und das Berührt-Werden der Patientinnen darstellen, wurden bestätigt. Darüber hinaus erweiterte die intermediale Transformation erwartungsgemäß das Wahrnehmungs- und Ausdrucksvermögen auf der perzeptiven und expressiven Leibebene. Insgesamt deckt AURORA die vier Wege der Heilung nach Petzold (1993) ab: Bewusstseinsarbeit, Nachsozialisierung, Erlebnisaktivierung und Solidaritätserfahrung.

Schlüsselwörter: Integrative Tanztherapie, Integrative Therapie, Kunsttherapie, gendergerechte Therapie


Summary: Qualitative Research on group therapy for women, combining two fields of art therapy: dance therapy – („Integrative Tanztherapie”) and art therapy („Kunsttherapie mit der Fachrichtung Gestaltungs- und Maltherapie”)
This qualitative study interviewed 10 psychiatric patients, who participated in at least two sessions of group therapy for women only (AURORA). This program combines dance therapy and art therapy, based on a method called „intermediale transformation” (Willke 2007), meaning multiple changes between different mediums in order to find new perspectives. Results show that all women experienced AURORA positively. The hypotheses were confirmed that group therapy only for women and the presence of two female therapists are requirements for opening up, getting into contact and touch. Moreover, the intermediale transformation expanded the perceptions and expressions of the patients’ bodies („perzeptive bzw. expressive Leibebene”). Thus, AURORA covers “the four ways of healing” (Petzold 1993): self-awareness, additional socialization, activating experiences and solidarity.

Keywords: Integrative dance therapy, Integrative therapy, art therapy, gender sensitive therapy


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Copyrighthinweis: Polyloge auf www.FPI-Publikation.de

2001 gegründet und herausgegeben von:
Univ.-Prof. Dr. mult. Hilarion G. Petzold, Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen, Donau-Universität Krems, Institut St. Denis, Paris, emer. Freie Universität Amsterdam

In Verbindung mit:

Dr. med. Dietrich Eck, Dipl.-Psych., Hamburg, Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen
Univ.-Prof. Dr. phil. (emer.) Liliana Igrić, Universität Zagreb
Univ.-Prof. Dr. phil. (emer.) Nitza Katz-Bernstein, Universität Dortmund
Univ.-Prof. Dr. med. (emer.) Anton Leitner, Department für Psychotherapie und Biopsychosoziale Gesundheit, Donau-Universität Krems
Dipl.-Päd. Bruno Metzmacher, Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen
Lic. phil. Lotti Müller, MSc., Psychiatrische Universitätsklinik Zürich, Stiftung Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Rorschach
Dipl.-Sup. Ilse Orth, MSc., Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen
PD Dr. Sylvie Petitjean, Universität  Basel 
Prof. Dr. päd. Waldemar Schuch, M.A., Department für Psychotherapie und Biopsychosoziale Gesundheit, Donau-Universität Krems, Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen
Prof. Dr. phil. Johanna Sieper, Institut St. Denis, Paris, Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, Hückeswagen

© FPI-Publikationen, Verlag Petzold + Sieper Hückeswagen.

www.fpi-publikation.de/polyloge

Redaktion:
Prof. Dr. phil. Johanna Sieper
Fritz Perls Institut
Wefelsen 5, 42499 Hückeswagen
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Beispiel: Petzold, H.G. (2002b): Zentrale Modelle und KERNKONZEPTE der „INTEGRATIVEN THERAPIE“. Düsseldorf/Hückeswagen. Bei www. FPI-Publikation.de/materialien.htm - POLYLOGE: Materialien aus der Europäischen Akademie für biopsychosoziale Gesundheit  -  03/2002.

 

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